Photovoltaik Förderung 2019

Sie planen eine Photovoltaik-Anlage mit Photovoltaik Speicher und wollen die angebotenen Förderungen ausnutzen, um die Rendite sowie Wirtschaftlichkeit der Anlage zu verbessern. Die Förderung eines Photovoltaik Speicher beeinflusst die Gesamtrendite maßgeblich. Ob der Photovoltaik Speicher sich lohnt, hĂ€ngt von folgenden Faktoren ab:

  • Kosten der Photovoltaik-Anlage: Anschaffungskosten, Installation, Stromspeicher, Solar-Versicherung, laufende Kosten
  • Höhe der Photovoltaik Speicher EEG Förderung im Bundesland: EinspeisevergĂŒtung, Eigenverbrauchsanteil
  • Finanzierungsmöglichkeiten: Solar-Förderprogramm der KfW, Solarkredite
  • Wirkungsgrad des Photovoltaik Speicher: Ausrichtung, Neigung, Infrastruktur, Module

Photovoltaik-Förderung in Deutschland

Die Förderung geht bei den erneuerbaren Energien einen Sonderweg. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert seit 2002 regenerative Energien wie Photovoltaik mit Ziel einer Energiewende. Zudem wird die Errichtung eines Photovoltaik Speichers mit speziellen Krediten unterstĂŒtzt.

Lebensdauer und Leistung der Photovoltaik

Die Förderung fĂŒr Photovoltaik-Anlagen wurde zur Produktion von Solarstrom entwickelt. Die Leistung der Module ist erheblich besser geworden. So können Sie heute trotz sinkender staatlicher Förderungsgelder ausreichende Renditen erzielen, besonders bei Eigennutzung mit Stromspeicher. Photovoltaik-Anlagen wird eine Lebensdauer von 25 Jahren garantiert (Batterien etwa 10 Jahre). Kredite refinanzieren sich in der Regel nach wenigen Jahren durch die ErtrĂ€ge der Anlage. So arbeitet der Photovoltaik Speicher je nach Höhe der Förderung mit Profit.

EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Photovoltaikanlagen

Die EinspeisevergĂŒtung ist eine direkte Solarförderung und die Haupteinnahmequelle einer Photovoltaikanlage und eines Photovoltaik Speicher. Speist der Anlagenbetreiber den erzeugten Solarstrom ins Netz, erhĂ€lt er 20 Jahre lang einen festen VergĂŒtungssatz pro Kilowattstunde Strom. Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom August 2014 regelt die Solarförderung fĂŒr Photovoltaikanlagen. Dabei wurde bei einer Anlagenleistung von 500 kWp die Grenze gezogen, das heißt Neuanlagen mit mehr Leistung bekommen die Solarförderung nicht mehr als EinspeisevergĂŒtung. Die Großanlagen haben die Stromeinspeisung mit dem Vermarkter abzuwickeln.

Nach der EinspeisevergĂŒtung ist der Eigenverbrauch zur Einnahmequelle geworden. Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom zu 15 Cent pro Kilowattstunde gegenĂŒber 27 Cent beim normalen Haushaltstrom. Interessant ist das Modell besonders bei Kleinanlagen zum neu Bau bis 10 kWp Leistung. Sie dĂŒrfen den erzeugten Strom noch frei ohne eine finanzielle Abgabe selbst verbrauchen.

Solarförderung der KfW fĂŒr Solarthermieanlagen 2018

Die KfW-Bankengruppe bietet seit MĂ€rz 2013 eine zusĂ€tzliche Fördermöglichkeit an: das Programm 167 mit Namen Energieeffizient Sanieren, ein ErgĂ€nzungskredit. Dabei gibt es zinsgĂŒnstige Kredite bis 50.000 Euro fĂŒr erneuerbare Heiztechnik wie Solarthermieanlagen), die man mit den ZuschĂŒssen das BAFA (Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) kombinieren kann. Die Grundbedingung fĂŒr diese Solarförderung: Die BruttokollektorflĂ€che ist maximal 40 Quadratmeter, die kombinierten Fördermittel von BAFA und KfW mĂŒssen unter den Kosten der Gesamtmaßnahme liegen. Die Konditionen sind 2,02 Prozent effektiver Jahreszins und 10 Jahre Laufzeit, in den ersten zwei Jahre tilgungsfrei. Ein Antrag zur Solarförderung hat vor Beginn der Maßnahmen zu erfolgen.

Reichen Sie in 2018 einen Antrag ein, bekommen Sie einen Zuschuss von zehn Prozent fĂŒr den Kauf sowie die Installation des Photovoltaik Speicher. Kostet er Sie 4.000 Euro, rechnen Sie mit 400 Euro, eine teurere Investition von mehr als 8.000 Euro finanziert der Staat mit 800 Euro.

Es gibt allerdings eine Grenze: Ist das VerhĂ€ltnis der Speicherkosten zur Leistung der Photovoltaik-Anlage grĂ¶ĂŸer als 2.000 Euro, werden maximal 200 Euro per Kilowatt Solarstromleistung gefördert, wenn beide Anlagen zusammen angeschafft worden sind. Wenn Sie den Speicher zu einer installierten Solaranlage nachrĂŒsten, liegt das Limit bei 220 Euro per Kilowatt Leistung.

Ein Beispiel: Schaffen Sie sich einen Speicher an fĂŒr 4.000 Euro an, bekommen Sie 400 Euro Zuschuss, wenn die neu installierte Photovoltaik-Anlage ebenfalls mindestens zwei Kilowatt Leistung aufweist. Wenn Sie einen Speicher nachrĂŒsten, muss die Photovoltaik-Anlage mindestens 1,82 Kilowatt Leistung aufweisen, fĂŒr den höchstmöglichen Zuschuss. Ist der Solargenerator kleiner, ist die Förderung geringer.

Das Förderprogramm lĂ€uft zum Jahresende 2018 aus. Der Eingangsstempel entscheidet eine Bearbeitung des Antrags der KfW. Die Bundesregierung unterstĂŒtzt seit Mai 2013, mit einer dreimonatigen Pause im Jahr 2016, den Kauf der Photovoltaik Speicher. Bis April 2018 sind rund 37.000 GerĂ€te mit in Betrieb gegangen mit staatlichem Zuschuss.

Die Förderung in den BundeslÀndern

Die BundeslĂ€nder legen eigene Förderprogramme auf. In 2018 unterstĂŒtzen ThĂŒringen sowie Baden-WĂŒrttemberg einen Kauf von Photovoltaik-Anlagen und Photovoltaik Speicher, um den Strom zu speichern. Sachsen hat ein Programm nur fĂŒr Photovoltaik Speicher. Die Bedingung dabei ist, dass die Solaranlagen in dem Bundesland installiert wurden. Das heißt: Wer in ThĂŒringen, Sachsen sowie Baden-WĂŒrttemberg eigenen Solarstrom verwendet, nur derjenige kann sich fĂŒr Programme bewerben.

In ThĂŒringen werden bis zu 20 Prozent von der Investition bezuschusst. Dabei ist es egal, ob der Photovoltaik Speicher einer bestehenden Photovoltaik-Anlage zugefĂŒgt wird oder die Photovoltaik-Anlage mit dem Photovoltaik Speicher zusammen installiert wird. Bedingung ist allerdings, dass der Anlagen-Betreiber wenigstens 60 Prozent des Stroms der Photovoltaik-Anlage selbst verbraucht sowie ĂŒber der Photovoltaik Speicher eine Garantie fĂŒr nicht weniger als acht Jahre aufweist. Die FörderantrĂ€ge nimmt fĂŒr das Förderprogramm Solar Invest die ThĂŒringer Aufbaubank entgegen. Sie hat auf ihrer Website die erforderlichen Formulare eingestellt. Seit das Programm im November 2016 gestartet wurde, hat die Bank ĂŒber 500 AntrĂ€ge bewilligt.

Über die die SĂ€chsische Aufbaubank fördert der Freistaat Sachsen die Anschaffung des Photovoltaik Speicher, um eigenen Solarstrom zu speichern. Die Photovoltaik Speicher mĂŒssen wenigstens zwei Kilowattstunden SpeicherkapazitĂ€t haben und mit dem Stromnetz dauerhaft verbunden sein sowie dafĂŒr sorgen, dass die Solar-Anlage mit höchstens 50 Prozent Leistung ins Stromnetz einspeist. FĂŒr einen Speicher mit Blei- sowie Lithium-Ionen-Technologie bekommen Sie pro Kilowattstunde SpeicherkapazitĂ€t 200 Euro Zuschuss. ZusĂ€tzlich gibt es 1.000 Euro, wenn der Photovoltaik Speicher mit der Photovoltaik-Anlage zusammengekauft wird. Wenn Sie mit dem Photovoltaik Speicher eine Ladestation anschaffen fĂŒr ein Elektroauto, bekommen Sie ebenfalls einen Zuschuss.

Seit dem MĂ€rz 2018 können Sie in Baden-WĂŒrttemberg als Erzeuger von Solarstrom einen Antrag auf Investitionszuschuss fĂŒr den Photovoltaik Speicher stellen. Die Bedingung ist, der Photovoltaik Speicher muss mindestens fĂŒnf Jahre Strom aus der Photovoltaik-Anlage speichern. Sie bekommen dafĂŒr einen Zuschuss in 2018 fĂŒr Photovoltaik Speicher bis zu 30 Kilowatt Leistung pro Kilowattstunde SpeicherkapazitĂ€t 300 Euro, höchstens 7.500 Euro. LeistungsstĂ€rkere GerĂ€te erzielen einen Zuschuss von 400 Euro pro Kilowattstunde SpeicherkapazitĂ€t des Photovoltaik Speicher. Die maximale Förderhöhe beim Photovoltaik Speicher liegt bei 60.000 Euro. In 2019 sinken die ZuschĂŒsse beim Photovoltaik Speicher um 100 Euro. Das Programm lĂ€uft Ende 2019 aus. Die AntrĂ€ge stellen Sie bei der Landeskreditbank Baden-WĂŒrttemberg.

In Nordrhein-Westfalen gab es das Förderprogramm Progres.NRW, das Photovoltaik Speicher und Photovoltaik-Anlagen förderte. Es endete zum 1. Dezember 2017. BĂŒrger können allerdings fĂŒr Investitionen die AntrĂ€ge in LadesĂ€ulen fĂŒr Elektroautos stellen. Brandenburg plant, noch in 2018 die Förderung von Photovoltaik Speicher zu starten.

Mit dem Programm „Klima Plus Saar“ werden im Saarland Photovoltaikanlagen und Photovoltaik Speicher gefördert, die in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Schullandheimen sowie Jugendfarmen installiert werden, mit einer Anzeigetafel ĂŒber die Menge erzeugten Stromes. Die betreffenden Einrichtungen sollen die Installation in den Lehrplan einfließen lassen. Des Weiteren hinaus werden im Saarland Solaranlagen gefördert, wenn sie zu Demonstrationszwecken installiert werden sowie eine besondere architektonische Gestaltung aufzeigen.

 

Fazit

Solarstrom wird derzeit noch großzĂŒgig gefördert. Durch die Kombination von Einspeisung ins öffentliche Netz, Photovoltaik Speicher und Eigenverbrauch bezahlt sich Ihre Photovoltaikanlage selbst. Sie sparen an Stromkosten und beziehen die lukrative VergĂŒtung fĂŒr jede kWh Strom, die Sie nicht selbst verbrauchen. Die EinspeisevergĂŒtung der Anlage bleibt auf dem Stand Juli 2018 (Vertrauensschutz). Solarstrom lohnt sich immer, auch in 2018.

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