Photovoltaik Förderung 2018

Sie planen eine Photovoltaik-Anlage mit Photovoltaik Speicher und wollen die angebotenen Förderungen ausnutzen, um die Rendite sowie Wirtschaftlichkeit der Anlage zu verbessern. Die Förderung eines Photovoltaik Speicher beeinflusst die Gesamtrendite maßgeblich. Ob der Photovoltaik Speicher sich lohnt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Kosten der Photovoltaik-Anlage: Anschaffungskosten, Installation, Stromspeicher, Solar-Versicherung, laufende Kosten
  • Höhe der Photovoltaik Speicher EEG Förderung im Bundesland: Einspeisevergütung, Eigenverbrauchsanteil
  • Finanzierungsmöglichkeiten: Solar-Förderprogramm der KfW, Solarkredite
  • Wirkungsgrad des Photovoltaik Speicher: Ausrichtung, Neigung, Infrastruktur, Module

Photovoltaik-Förderung in Deutschland

Die Förderung geht bei den erneuerbaren Energien einen Sonderweg. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert seit 2002 regenerative Energien wie Photovoltaik mit Ziel einer Energiewende. Zudem wird die Errichtung eines Photovoltaik Speichers mit speziellen Krediten unterstützt.

Lebensdauer und Leistung der Photovoltaik

Die Förderung für Photovoltaik-Anlagen wurde zur Produktion von Solarstrom entwickelt. Die Leistung der Module ist erheblich besser geworden. So können Sie heute trotz sinkender staatlicher Förderungsgelder ausreichende Renditen erzielen, besonders bei Eigennutzung mit Stromspeicher. Photovoltaik-Anlagen wird eine Lebensdauer von 25 Jahren garantiert (Batterien etwa 10 Jahre). Kredite refinanzieren sich in der Regel nach wenigen Jahren durch die Erträge der Anlage. So arbeitet der Photovoltaik Speicher je nach Höhe der Förderung mit Profit.

Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Die Einspeisevergütung ist eine direkte Solarförderung und die Haupteinnahmequelle einer Photovoltaikanlage und eines Photovoltaik Speicher. Speist der Anlagenbetreiber den erzeugten Solarstrom ins Netz, erhält er 20 Jahre lang einen festen Vergütungssatz pro Kilowattstunde Strom. Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom August 2014 regelt die Solarförderung für Photovoltaikanlagen. Dabei wurde bei einer Anlagenleistung von 500 kWp die Grenze gezogen, das heißt Neuanlagen mit mehr Leistung bekommen die Solarförderung nicht mehr als Einspeisevergütung. Die Großanlagen haben die Stromeinspeisung mit dem Vermarkter abzuwickeln.

Nach der Einspeisevergütung ist der Eigenverbrauch zur Einnahmequelle geworden. Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom zu 15 Cent pro Kilowattstunde gegenüber 27 Cent beim normalen Haushaltstrom. Interessant ist das Modell besonders bei Kleinanlagen zum neu Bau bis 10 kWp Leistung. Sie dürfen den erzeugten Strom noch frei ohne eine finanzielle Abgabe selbst verbrauchen.

Solarförderung der KfW für Solarthermieanlagen 2018

Die KfW-Bankengruppe bietet seit März 2013 eine zusätzliche Fördermöglichkeit an: das Programm 167 mit Namen Energieeffizient Sanieren, ein Ergänzungskredit. Dabei gibt es zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro für erneuerbare Heiztechnik wie Solarthermieanlagen), die man mit den Zuschüssen das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) kombinieren kann. Die Grundbedingung für diese Solarförderung: Die Bruttokollektorfläche ist maximal 40 Quadratmeter, die kombinierten Fördermittel von BAFA und KfW müssen unter den Kosten der Gesamtmaßnahme liegen. Die Konditionen sind 2,02 Prozent effektiver Jahreszins und 10 Jahre Laufzeit, in den ersten zwei Jahre tilgungsfrei. Ein Antrag zur Solarförderung hat vor Beginn der Maßnahmen zu erfolgen.

Reichen Sie in 2018 einen Antrag ein, bekommen Sie einen Zuschuss von zehn Prozent für den Kauf sowie die Installation des Photovoltaik Speicher. Kostet er Sie 4.000 Euro, rechnen Sie mit 400 Euro, eine teurere Investition von mehr als 8.000 Euro finanziert der Staat mit 800 Euro.

Es gibt allerdings eine Grenze: Ist das Verhältnis der Speicherkosten zur Leistung der Photovoltaik-Anlage größer als 2.000 Euro, werden maximal 200 Euro per Kilowatt Solarstromleistung gefördert, wenn beide Anlagen zusammen angeschafft worden sind. Wenn Sie den Speicher zu einer installierten Solaranlage nachrüsten, liegt das Limit bei 220 Euro per Kilowatt Leistung.

Ein Beispiel: Schaffen Sie sich einen Speicher an für 4.000 Euro an, bekommen Sie 400 Euro Zuschuss, wenn die neu installierte Photovoltaik-Anlage ebenfalls mindestens zwei Kilowatt Leistung aufweist. Wenn Sie einen Speicher nachrüsten, muss die Photovoltaik-Anlage mindestens 1,82 Kilowatt Leistung aufweisen, für den höchstmöglichen Zuschuss. Ist der Solargenerator kleiner, ist die Förderung geringer.

Das Förderprogramm läuft zum Jahresende 2018 aus. Der Eingangsstempel entscheidet eine Bearbeitung des Antrags der KfW. Die Bundesregierung unterstützt seit Mai 2013, mit einer dreimonatigen Pause im Jahr 2016, den Kauf der Photovoltaik Speicher. Bis April 2018 sind rund 37.000 Geräte mit in Betrieb gegangen mit staatlichem Zuschuss.

Die Förderung in den Bundesländern

Die Bundesländer legen eigene Förderprogramme auf. In 2018 unterstützen Thüringen sowie Baden-Württemberg einen Kauf von Photovoltaik-Anlagen und Photovoltaik Speicher, um den Strom zu speichern. Sachsen hat ein Programm nur für Photovoltaik Speicher. Die Bedingung dabei ist, dass die Solaranlagen in dem Bundesland installiert wurden. Das heißt: Wer in Thüringen, Sachsen sowie Baden-Württemberg eigenen Solarstrom verwendet, nur derjenige kann sich für Programme bewerben.

In Thüringen werden bis zu 20 Prozent von der Investition bezuschusst. Dabei ist es egal, ob der Photovoltaik Speicher einer bestehenden Photovoltaik-Anlage zugefügt wird oder die Photovoltaik-Anlage mit dem Photovoltaik Speicher zusammen installiert wird. Bedingung ist allerdings, dass der Anlagen-Betreiber wenigstens 60 Prozent des Stroms der Photovoltaik-Anlage selbst verbraucht sowie über der Photovoltaik Speicher eine Garantie für nicht weniger als acht Jahre aufweist. Die Förderanträge nimmt für das Förderprogramm Solar Invest die Thüringer Aufbaubank entgegen. Sie hat auf ihrer Website die erforderlichen Formulare eingestellt. Seit das Programm im November 2016 gestartet wurde, hat die Bank über 500 Anträge bewilligt.

Über die die Sächsische Aufbaubank fördert der Freistaat Sachsen die Anschaffung des Photovoltaik Speicher, um eigenen Solarstrom zu speichern. Die Photovoltaik Speicher müssen wenigstens zwei Kilowattstunden Speicherkapazität haben und mit dem Stromnetz dauerhaft verbunden sein sowie dafür sorgen, dass die Solar-Anlage mit höchstens 50 Prozent Leistung ins Stromnetz einspeist. Für einen Speicher mit Blei- sowie Lithium-Ionen-Technologie bekommen Sie pro Kilowattstunde Speicherkapazität 200 Euro Zuschuss. Zusätzlich gibt es 1.000 Euro, wenn der Photovoltaik Speicher mit der Photovoltaik-Anlage zusammengekauft wird. Wenn Sie mit dem Photovoltaik Speicher eine Ladestation anschaffen für ein Elektroauto, bekommen Sie ebenfalls einen Zuschuss.

Seit dem März 2018 können Sie in Baden-Württemberg als Erzeuger von Solarstrom einen Antrag auf Investitionszuschuss für den Photovoltaik Speicher stellen. Die Bedingung ist, der Photovoltaik Speicher muss mindestens fünf Jahre Strom aus der Photovoltaik-Anlage speichern. Sie bekommen dafür einen Zuschuss in 2018 für Photovoltaik Speicher bis zu 30 Kilowatt Leistung pro Kilowattstunde Speicherkapazität 300 Euro, höchstens 7.500 Euro. Leistungsstärkere Geräte erzielen einen Zuschuss von 400 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität des Photovoltaik Speicher. Die maximale Förderhöhe beim Photovoltaik Speicher liegt bei 60.000 Euro. In 2019 sinken die Zuschüsse beim Photovoltaik Speicher um 100 Euro. Das Programm läuft Ende 2019 aus. Die Anträge stellen Sie bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg.

In Nordrhein-Westfalen gab es das Förderprogramm Progres.NRW, das Photovoltaik Speicher und Photovoltaik-Anlagen förderte. Es endete zum 1. Dezember 2017. Bürger können allerdings für Investitionen die Anträge in Ladesäulen für Elektroautos stellen. Brandenburg plant, noch in 2018 die Förderung von Photovoltaik Speicher zu starten.

Mit dem Programm „Klima Plus Saar“ werden im Saarland Photovoltaikanlagen und Photovoltaik Speicher gefördert, die in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Schullandheimen sowie Jugendfarmen installiert werden, mit einer Anzeigetafel über die Menge erzeugten Stromes. Die betreffenden Einrichtungen sollen die Installation in den Lehrplan einfließen lassen. Des Weiteren hinaus werden im Saarland Solaranlagen gefördert, wenn sie zu Demonstrationszwecken installiert werden sowie eine besondere architektonische Gestaltung aufzeigen.

 

 

Fazit

Solarstrom wird derzeit noch großzügig gefördert. Durch die Kombination von Einspeisung ins öffentliche Netz, Photovoltaik Speicher und Eigenverbrauch bezahlt sich Ihre Photovoltaikanlage selbst. Sie sparen an Stromkosten und beziehen die lukrative Vergütung für jede kWh Strom, die Sie nicht selbst verbrauchen. Die Einspeisevergütung der Anlage bleibt auf dem Stand Juli 2018 (Vertrauensschutz). Solarstrom lohnt sich immer, auch in 2018.

Hi Five!
Danke!