Brennstoffzellenheizung Test 2019

Der Markt der Brennstoffzellenheizung ist seit geraumer Zeit in Bewegung gekommen. Die neue Technik ist zwar noch relativ teuer, doch durch den sinkenden Energieverbrauch und spezielle Zusch√ľsse rechnet sie sich f√ľr viele Hausbesitzer dennoch. Der Einstiegspreis betr√§gt ungef√§hr 23.000 Euro. Der Einbau und das n√∂tige Zubeh√∂r kommen als Kosten hinzu. F√ľr das Komplettpaket sollten Sie 30.000 bis 35.000 Euro einkalkulieren.

Brennstoffzellenheizung Angebot

Brennstoffzellenheizung: Gewisse Voraussetzungen sind gegeben

Sie bekommen als Hausbesitzer mit der Brennstoffzelle eine Heizung, die sowohl W√§rme als auch Strom erzeugt. Die innovative Technik funktioniert aber nur dann optimal, wenn gewisse Bedingungen erf√ľllt werden. F√ľr einen sicheren und effizienten Betrieb der Brennstoffzellenheizung sollten einige Voraussetzungen gew√§hrleistet sein. So sollte in Ihrem Wohngeb√§ude bereits eine zentrale Heizung vorhanden oder zumindest geplant sein. In Ihrem Haus muss ein Erdgasanschluss existieren und in das Heizsystem sollte ein W√§rmespeicher integriert werden. Bestenfalls sollte im Wohnobjekt auch eine Zusatzheizung vorhanden sein.

Die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung sollte sich unbedingt lohnen. Die gr√∂√üte Herausforderung besteht derzeit darin, dass die Brennstoffzellenheizung im ganzen Haushalt gleichzeitig den W√§rmebedarf und den Strom zu decken vermag. Die Brennstoffzelle st√∂√üt jedoch gerade bei einem hohen W√§rmebedarf an ihre Grenzen. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus stellt die Heizung in der Regel lediglich 10 bis 20 Prozent bereit. Aus diesem Grunde ist die Brennstoffzellenheizung oftmals mit einem Gas-Brennwertkessel gekoppelt. Nur so kann auch in den kalten Monaten die erforderliche W√§rmespitzenlast erreicht werden. Bei Niedrigenergieh√§usern sieht die Lage wesentlich g√ľnstiger aus. Hier reicht eine Brennstoffzellenheizung durchaus aus, da die H√§user sehr gut ged√§mmt sind. Somit kann der gesamte W√§rmebedarf im Haus problemlos ohne weitere Unterst√ľtzung gedeckt werden. Die Brennstoffzelle lohnt sich bei einem Niedrigenergiehaus besonders gut, da sich die W√§rme- und Stromversorgung autark betreiben l√§sst.

Die Wiederentdeckung der Brennstoffzelle

Christian Friedrich Sch√∂nbein entwickelte 1838 die erste Brennstoffzelle. Diese Form der Energiegewinnung erregte zu Beginn viel Aufsehen. Durch den Elektromotor von Siemens geriet diese Art der Energiegewinnung jedoch vorerst in Vergessenheit. Im Jahr 1950 wurde die Brennstoffzelle sozusagen wiederentdeckt. Allm√§hlich hat sich die Brennstoffzelle als Energielieferant auf dem Markt etabliert. Heutzutage liegt das Heizen mit Brennstoffzellen im Sinne einer sauberen Energieversorgung total im Trend. Ansonsten w√ľrde der Staat wohl kaum F√∂rdermittel f√ľr die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung vergeben. Manche Experten sehen die Brennstoffzelle sogar als ultimative L√∂sung aller Energieversorgungsprobleme. Diesbez√ľglich muss f√ľr Sie als Hausbesitzer nat√ľrlich vorrangig eine positive Wirtschaftlichkeit einer derartigen Anlage gegeben sein. Doch bislang scheint es so, dass die Heizung mit der Brennstoffzelle nicht bedingungslos die beste Anschaffung ist. Vor allem aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet sollten Sie deshalb auf eine gute Planung setzen. Nur so kann der Energiebedarf f√ľr Sie vorteilhaft gedeckt werden. Die Brennstoffzellenheizung bietet praktisch gesehen keine konkreten Nachteile. Doch die wahren Vorteile einer Brennstoffzellenheizung ergeben sich eben nur dann, wenn auch alle Rahmenbedingungen erf√ľllt werden.

Gute Gr√ľnde f√ľr die Brennstoffzellenheizung

Mit der Brennstoffzelle k√∂nnen Sie W√§rme und Strom produzieren. Dies funktioniert ganz ohne die klassische Verbrennung. Denn es kommt bei der Brennstoffzellenheizung zu einer kalten Verbrennung, wobei Wasserstoff und Sauerstoff miteinander reagieren. Dieser Prozess funktioniert auf elektrochemische Weise. Zun√§chst muss der Wasserstoff erzeugt werden, das Erdgas dient f√ľr die Brennstoffzelle als Ausgangsmaterial. Fl√ľssiggas, Biogas oder emissionsarmes Erdgas wird in Wasserstoff umgewandelt. Daf√ľr muss das Gas zuvor durch einen Reformer geleitet werden. Damit es zur kalten Verbrennung kommt, wird der Wasserstoff gespalten und es wird Sauerstoff zugef√ľhrt. Bei der kalten Verbrennung werden W√§rme und Strom gewonnen. Sie sind mit der Brennstoffzellenheizung in der Lage, mit modernster Technik Strom und W√§rme zu gewinnen. Das Heizen mit Erdgas und Wasserstoff gilt laut Fachleuten als das zukunftsweisende Heizen schlechthin. Ein weiterer Vorteil ist mit Sicherheit die Wirtschaftlichkeit. Wenn Sie zur Stromerzeugung die Brennstoffzelle nutzen, dann machen Sie sich von den stetig steigenden Strompreisen so gut wie unabh√§ngig. Mit der Brennstoffzelle heizen Sie effizient und k√∂nnen beim richtigen Vorgehen bis zu 40 Prozent an Energiekosten einsparen. Mit einer gut integrierten Brennstoffzellenheizung in Ihrem Wohngeb√§ude sparen Sie nicht nur langfristig, sondern schonen durch die geringeren CO2-Emissionen Ihrer neuen Anlage auch nachhaltig das Klima.

Es lohnt sich immer, einen Expertenrat einzuholen

Endlich sind die Brennstoffheizungen auch wirklich marktreif, sie werden bereits in Serie produziert. Dennoch ist diese energiesparende Technik in der Anschaffung nicht ganz g√ľnstig. Die Anlage rechnet sich jedoch durch den sinkenden Energieverbrauch und durch staatliche Zusch√ľsse. Der Einbau einer Brennstoffzellenheizung kostet Sie derzeit samt der kompletten Anlage grob gesch√§tzt 30.000 Euro und mehr. Aus diesem Grunde sollten Sie sich vor dem Kauf ausreichend informieren und unbedingt einen Expertenrat einholen. Denn es h√§ngt von mehreren Faktoren ab, ob sich die Heizung mit Brennstoffzellen wirtschaftlich betreiben l√§sst. Der Experte kann Sie auch beraten, welche Anlage zu Ihrer Immobilie passt. Zu den entscheidenden Faktoren geh√∂ren:

‚ÄĘ der Warmwasserbedarf
‚ÄĘ der Stromverbrauch
‚ÄĘ das Vorhandensein eines Erdgasanschlusses
‚ÄĘ der aktuelle Zustand des Wohnobjektes.

Eine adäquate Vor-Ort-Beratung ist somit unerlässlich. Der Fachmann bewahrt Sie davor, dass Sie am eigenen Bedarf an Wärme und Strom schlichtweg vorbeiinvestieren. Doch der Rat des Experten ist nicht nur hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Belang. Damit Sie Ihren Anspruch auf Fördermittel geltend machen können, ist eine umfassende Beratung ohnehin Pflicht.

Der technische Entwicklungsstand beim Heizen mit Brennstoffzellen

Die Markteinf√ľhrung im deutschsprachigen Raum steht beim Heizen mit Brennstoffzellen noch am Anfang. In Japan beispielsweise werden Brennstoffzellenheizungen bereits seit geraumer Zeit im hohen Ma√üe eingesetzt. F√ľr Einfamilienh√§user bieten Brennstoffzellenheizungen f√ľr eine Koppelung von Kraft und W√§rme bereits heute das gr√∂√üte Potenzial. Die Heizungen erzielen eine deutlich bessere Effizienz. Sie reduzieren stark den CO2-Aussto√ü und verringern im Haushalt drastisch die Energiekosten. F√ľr die Hausenergieversorgung z√§hlen Brennstoffzellenheizungen zu den sogenannten Mikro-KWK-Anlagen. Sie sind langlebig, wartungsarm, kompakt und aufgrund der wenigen mechanischen Komponenten auch √§u√üerst robust. Sie eignen sich bestens f√ľr die Grundlastversorgung und k√∂nnen das kleinste Leistungssegment hervorragend abdecken. Dank der Brennstoffzellenheizung k√∂nnen Sie viel Strom produzieren. Als Hauseigent√ľmer kommen Sie auf lange Laufzeiten, da die Heizung ein sehr g√ľnstiges Verh√§ltnis von thermischer und elektrischer Leistung aufweist. Den Strom√ľberschuss k√∂nnen Sie ohne Schwierigkeiten ins √∂ffentliche Netz einspeisen. Der erzeugte Strom sorgt daf√ľr, dass Sie Ihren Fremdbezug an Energie stark reduzieren k√∂nnen. Der technische Entwicklungsstand einer Heizanlage mit Brennstoffzellen ist sehr gut. Bislang gilt als H√ľrde einzig und allein der relativ hohe Anschaffungspreis. Es lohnt sich jedoch allemal, wenn Sie die vorhandene Heizung auf die neue Technologie umstellen. Entgegen kommt Ihnen dabei, dass die Herstellungskosten dank der hohen Nachfrage im Sinken begriffen sind. Auch attraktive F√∂rdermittel k√∂nnen Sie beanspruchen. Die Brennstoffzellenheizungen arbeiten nahezu ger√§uschlos und erzielen dabei noch sehr hohe Wirkungsgrade.

Das Funktionsprinzip

Eine Brennstoffzelle besteht aus einer positiv geladenen Kathode und einer negativ geladenen Anode. Zwischen den beiden Elektroden befindet sich ein Elektrolyt. Dieser ist mit einer ionendurchl√§ssigen und festen Membran ausgestattet. Es wird von au√üen Sauerstoff zugef√ľhrt und aus dem Erdgas auch kontinuierlich Wasserstoff eingebracht. Die Kathode wird vom Sauerstoff versorgt und die Anode wird vom Wasserstoff bedient. Es flie√üt Strom, da der Wasserstoff in Protonen (+) und in Elektronen (-) gespalten wird. Folglich bewegen sich √ľber einen Leiter die Elektronen zur Kathode. Das Wasserstoffion hingegen diffundiert gleichzeitig durch einen Elektrolyten. Der Elektrolyt trennt die beiden Gase, nur so kann eine Knallgasreaktion vermieden werden. Der Luftsauerstoff vereinigt sich mit dem Wasserstoffion auf der Kathodenseite. Die Folge davon: Es entstehen bei diesem Vorgang Wasserdampf und W√§rmeenergie. Die W√§rme, die bei der kalten Zusammenf√ľhrung produziert wird, wird anschlie√üend dank K√ľhlkreislauf ausgekoppelt und kann somit sofort zu Heizzwecken genutzt werden. Der Wasserstoff in der Brennstoffzelle reagiert mit dem aus der Luft stammenden Sauerstoff zu Wasser. Dadurch entstehen Strom und W√§rme. Brennstoffzellenheizungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip. Zwischen zwei Elektroden geschieht eine chemische Reaktion, wobei die Chemikalien Sauerstoff und Wasserstoff bei der Brennstoffzellenheizung kontinuierlich von au√üen eingebracht werden. Wichtig ist dabei, dass die Heizung mit Brennstoffzellen an das Erdgasnetz angeschlossen werden kann. Ist Ihr Haushalt erdgasversorgt, dann ben√∂tigen Sie weder eine Lagerm√∂glichkeit f√ľr das Gas noch einen neuen Hausanschluss. Wenn nicht, m√ľssen Sie nachr√ľsten, um die neue Technologie nutzen zu k√∂nnen.

Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen

Mit dem Kauf einer Brennstoffzellenheizung erzeugen Sie Strom und W√§rme aus einer Hand. Sie schonen die Umwelt und k√∂nnen Energiekosten sparen. Im kleinen Leistungsbereich k√∂nnte sich f√ľr Sie diese Heizart durchaus als √∂konomisch attraktive Alternative darstellen. Die Vorteile einer Brennstoffzellenheizung lassen sich in wenigen Punkten kundtun:

‚ÄĘ Die kleine Aufstellfl√§che der Heizung spricht f√ľr eine platzsparende Bauweise.
‚ÄĘ Es handelt sich um eine umweltschonende und effiziente Zukunftstechnologie.
‚ÄĘ Die Energieeffizienzklasse einer Brennstoffzellenheizung liegt bei A++.
‚ÄĘ Bei der Trinkwasserbereitung ist die Energieeffizienzklasse bei A einzustufen.
‚ÄĘ Als Hausbesitzer haben Sie bei der Brennstoffzellenheizung mittels Smartphone oder Tablet einen hohen Bedienkomfort.

Mithilfe eines Heizungsplaners erhalten Sie ein individuell zugeschnittenes Angebot. Die Hersteller von Brennstoffzellenheizungen k√∂nnen Sie bez√ľglich des sparsamen und effizienten Heizens perfekt beraten. Zudem bieten Ihnen diese auch gerne bei der F√∂rdermittelberatung ihre Unterst√ľtzung an.

1. Energiepolitische Vorteile

Es besteht durchaus die M√∂glichkeit, dass Brennstoffzellenheizungen aus unterschiedlichen Haushalten zu einem virtuellen Kraftwerk miteinander verkn√ľpft werden k√∂nnen. So kann auf kurzfristige Bedarfsspitzen im Netz flexibel reagiert werden. Werden im Stromnetz gewisse Kapazit√§ten ben√∂tigt, dann springen die kleinen Stromerzeuger (Photovoltaikanlagen und Brennstoffzellenheizungen) an.

2. √Ėkologische Vorteile

Mit einer Brennstoffzellenheizung tragen Sie automatisch dazu bei, dass sich die CO2-Bilanz verbessert. Denn durch den hohen elektrischen Nutzungsgrad der Brennstoffzellenheizungen wird die CO2-Emission in beachtlichem Maße reduziert. Laut Studien könnten somit, auf den Strommix der kommenden Jahre bezogen, rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen reduziert werden. Käme es im deutschsprachigen Raum zu einer kontinuierlichen Verbreitung der Brennstoffzellenheizungen, entspräche dies hochgerechnet einer jährlichen Einsparung von Treibhausgas von mehr als zwei Millionen Tonnen.

3. √Ėkonomische Vorteile

Die Heizkosten lassen sich f√ľr Sie als Verbraucher je nach Ausnutzungsgrad der Brennstoffzellenheizung deutlich senken. Somit reduzieren sich die Kosten f√ľr den vom Energieversorger garantierten Strombezug. Das hat zur Folge, dass die laufenden Energiekosten erheblich sinken. Sie k√∂nnen mit einer Brennstoffzellenheizung aber auch sehr gutes Geld verdienen. Wenn Sie Ihren (nicht selbst genutzten) produzierten Strom ins √∂ffentliche Netz einbringen, verdienen Sie mit der Stromeinspeisung bares Geld und erhalten zus√§tzlich noch Steuerverg√ľnstigungen.

Wichtige Kriterien sind der Strom- und Wärmebedarf

Brennstoffzellenheizungen sind f√ľr Ein- und Zweifamilienh√§user vor allem dann sehr gut geeignet, wenn f√ľr die Warmwasserbereitung und das Heizen ein ganzj√§hriger W√§rmebedarf gegeben ist. Vom jeweiligen Warmwasserbedarf und Stromverbrauch h√§ngt es ab, ob sich die neue Anlage wirtschaftlich betrachtet auch rechnet. Die Brennstoffzellenheizung eignet sich am ehesten ab einem j√§hrlichen Gesamtw√§rmebedarf von 10.000 Kilowattstunden. Aufgrund der st√§ndigen Energieerzeugung der technologisch hochwertigen Anlage sollte auch der Strombedarf im Haushalt nicht zu niedrig sein. Da bei einer Brennstoffzellenheizung ein Stromspeicher in der Regel nicht vorgesehen ist, kann der √ľbersch√ľssige Strom ins √∂ffentliche Stromnetz eingespeist werden. Hierf√ľr erhalten Sie die sogenannte Stromverg√ľtung. Der Eigenverbrauch ist aber immer wirtschaftlicher als die Einspeisung ins √∂ffentliche Netz.

Die anfallenden Kosten f√ľr eine Brennstoffzellenheizung

Verglichen mit den meisten anderen Heizungsarten z√§hlen die Brennstoffzellenheizungen nach wie vor noch zu den teuersten Anlagen. Die anfallenden Kosten f√ľr eine Brennstoffzellenheizung sind vor allem von den hohen Anschaffungskosten gepr√§gt. Auch die Montagekosten sind im Verh√§ltnis zu anderen Heizungsarten deutlich h√∂her angesiedelt. Bei einer Brennstoffzellenheizung m√ľssen Sie momentan f√ľr den Kauf und die Montage zwischen 30.000 und 35.000 Euro einkalkulieren. Zu den preisbestimmenden Kostenfaktoren geh√∂ren:

‚ÄĘ das Abgassystem
‚ÄĘ die Kosten f√ľr das Material und die Montage
‚ÄĘ der hydraulische Abgleich
‚ÄĘ die Brennstoffzelle
‚ÄĘ die ben√∂tigten Peripherieger√§te, wie beispielsweise das Ausdehnungsgef√§√ü
‚ÄĘ der Pufferspeicher f√ľr die Warmwasserbereitung (sofern noch keiner vorhanden ist)
‚ÄĘ ein Gasbrennwertger√§t, falls im Brennstoffzellenger√§t noch kein Spitzenlastkessel integriert ist.

Die verh√§ltnism√§√üig hohen Investitionskosten k√∂nnen mithilfe von F√∂rdermitteln, durch die geringen Wartungskosten und die hohe Energieeinsparung auf l√§ngere Sicht bezogen deutlich gesenkt werden. Die Anlage rentiert sich f√ľr Sie umso schneller, je gr√∂√üer Ihr Energiebedarf und das Heizungsger√§t sind. Kann Ihre Anlage mehr Strom und W√§rme erzeugen, dann amortisieren sich konsequenterweise auch viel eher die Anschaffungskosten.

Beim Kauf sollten Sie einiges beachten

Ob sich f√ľr Sie eine Brennstoffzelle rechnet, h√§ngt von der gegebenen Hausd√§mmung ab und ob bereits ein Gasanschluss vorhanden ist. Ausschlaggebend sind auch Ihr Wasserbedarf und Energieverbrauch. Vor dem Kauf einer Brennstoffzellenheizung sollten Sie zudem abkl√§ren, ob ausreichend Platz f√ľr die Anlage zur Verf√ľgung steht. In den Wintermonaten reicht die W√§rmeerzeugung der Brennstoffzellen nicht immer aus. Aus diesem Grunde muss oftmals ein Gasbrennwertger√§t hinzugeschaltet werden. W√ľnschen Sie sich f√ľr das Heizwasser und das Warmwasser einen Speicher, muss auch ein passender Stromspeicher montiert werden. Ein gut ger√ľsteter Schornstein ist f√ľr die Inbetriebnahme dieser Brennwerttechnik ebenfalls notwendig. Zu beachten ist die Wirtschaftlichkeit aufgrund der hohen j√§hrlichen Laufzeit. Je l√§nger Ihre stromerzeugende Heizung, aufs ganze Jahr bezogen, l√§uft, desto lohnender ist die Anschaffung. Sie k√∂nnen mit der Zeit auf zugekauften Strom von Ihrem Energieanbieter weitgehend verzichten. Die Amortisationszeit Ihrer neuen Anlage verringert sich dementsprechend rasch, sobald die Strompreise ansteigen. Im Vorfeld sollten Sie die F√∂rderm√∂glichkeiten genau √ľberpr√ľfen. Dann rechnen sich auch mit Sicherheit die Investitionskosten in die neue Technologie.

F√ľr Hausbesitzer ist die Brennstoffzellenheizung eine neue Option

In Deutschland ist die noch relativ junge Heiztechnologie aber keineswegs unumstritten. Viele Heizungshersteller sind skeptisch, andere hingegen sehen die Brennstoffheizungen als einen durchaus vielversprechenden Zukunftstrend. Allein wegen der hohen Anschaffungskosten halten sich noch viele Verbraucher weitgehend zur√ľck. Nicht wenige bef√ľrchten, dass sich die neue Technik auf dem Massenmarkt nicht durchzusetzen vermag. Laut dem BHD-Pr√§sident Greis Manfred wird die junge Technik wohl kaum jemals den Markt beherrschen. Sollten Sie in der gl√ľcklichen Position sein, die Anschaffungskosten mithilfe von entsprechenden F√∂rderungen stemmen zu k√∂nnen, ist eine Brennstoffzellenheizung beim Vorhandensein der n√∂tigen Rahmenbedingungen durchaus eine gute Option.

Brennstoffzellenheizungen: Förderung und Finanzierung

Die Einf√ľhrung der neuen Technologie wird seit 2016 vom Bund mit einem F√∂rderprogramm unterst√ľtzt. Das effiziente Bauen und Sanieren wird √ľber Zusch√ľsse bei der KfW-Bank geregelt. In Wohngeb√§uden wird der Einbau von Brennstoffzellenheizungen unterst√ľtzt. Diese Brennstoffzellensysteme m√ľssen eine Leistung von f√ľnf bis 0,25 Kilowatt erbringen, sofern die Brennstoffzelle in die Strom- und W√§rmeversorgung eingebunden werden kann. Mit einem Grundbetrag von 5.700 Euro erfolgt die F√∂rderung als Zuschuss. In der letzten Zeit wurden in fast allen deutschen Bundesl√§ndern st√§ndig neue Programme zur F√∂rderung der neuen Technologie aufgelegt. Die durchschnittlichen F√∂rderprogramme k√∂nnen in etwa so kalkuliert werden, dass sie rund f√ľnfzig Prozent der Investitionssumme ausmachen. Einige F√∂rdermodelle gestalten sich so, dass Sie als Hausbesitzer die kompletten Investitionskosten √ľbernehmen. Die Finanzierung k√∂nnen Sie dann als gebundener Kunde mit dem Energiepreis abzahlen. Auch die Instandhaltungskosten k√∂nnen bei erweiterten Modellen √ľber den Energiepreis abgedeckt werden. Ihre Strom√ľbersch√ľsse werden hierbei einfach gegengerechnet oder teilweise auch r√ľckgef√ľhrt, n√§mlich in Form von monatlichen Grundbeitr√§gen. Neben der KfW-F√∂rderung gibt es auch die BAFA-F√∂rderung. Das Bundesamt f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) f√∂rdert mit 1.900 Euro Mikro-KWK Ger√§te. Diese Bonusf√∂rderungen gelten dem Impulsprogramm f√ľr ‚ÄěStromeffizienz‚Äú und ‚ÄěW√§rmeeffizienz‚Äú. F√ľr Brennstoffzellenheizungen gibt es zus√§tzlich einen W√§rme- und einen Stromeffizienzbonus. Rund 3.500 Euro betr√§gt die BAFA-Gesamtf√∂rderung. Heizungen auf Basis von Brennstoffzellen werden auch von vielen Bundesl√§ndern gef√∂rdert. Die jeweiligen Landesf√∂rderungen sind f√ľr Hausbesitzer eine gute Hilfe, um sich f√ľr die neue Technologie entscheiden zu k√∂nnen.

Fazit

Damit Brennstoffzellenheizungen funktionieren, m√ľssen sie schlichtweg an das Erdgasnetz angeschlossen werden. Durch eine Brennstoffzelle k√∂nnen Strom und W√§rme erzeugt werden. Der hohe Gesamtwirkungsgrad macht es m√∂glich, Heiz- und Stromkosten einzusparen und die CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent zu verringern. Obgleich die Brennstoffheizung zurzeit noch eine kostenintensive Investition ist, kann sich der Kauf einer neuen Anlage auf lange Sicht durchaus lohnen. Wenn gewisse Rahmenbedingungen erf√ľllt werden, k√∂nnen der Einbau und die Inbetriebnahme der Anlage ohne Schwierigkeiten erfolgen.

Bildquelle: Viessmann Deutschland GmbH

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