Photovoltaik Speicher

Wie funktioniert ein Photovoltaik Speicher?

Mithilfe von Photovoltaik Speichern kann überschüssige Sonnenenergie aus der Photovoltaikanlage tagsüber in der Batterie gespeichert und nachts zu Hause verwendet werden. Auf diese Weise erhöhen Photovoltaik-Speichersysteme den Solarenergieverbrauch und sparen Energiekosten. Sonnenenergie aus Photovoltaikanlagen kann und muss effizient gespeichert werden, um auch Strom zu produzieren wenn die Sonne nicht scheint. In den Mittagsstunden, wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht, erzeugen Photovoltaikanlagen den meisten Strom. Jedoch erreicht der Strombedarf in den meisten Haushalte in den Morgenstunden und am Abend Spitzenwerte, da untertags die meisten Hausbewohner nicht daheim sind. Wenn die Solaranlage mehr Strom produziert als in dem Moment verbraucht werden kann, fließt der überschüssige Strom in das öffentliche Netz.

Photovoltaik Speicher stellen eine effektive Lösung für dieses Problem dar. Mithilfe von Photovoltaik Speichern kann die Solarenergie vorübergehend gespeichert werden. In den Abendstunden können Hausbewohner von dieser gespeicherten Sonnenenergie dann Gebrauch machen. Batterien wie Photovoltaik Speicher zählen zu den leistungsstärksten Kurzzeitspeichern. Das Fraunhofer-Institut für Solarsysteme sieht in der Nutzung von Photovoltaik Speichern eine verringerte Netzbelastung und eine erhebliche Senkung der Energiekosten. Nutzer von Photovoltaikanlagen können ihren Solarenergieverbrauch um rund 70% steigern. Die Photovoltaikindustrie prognostiziert, dass der Eigenverbrauch von Solarenergie von 30% ohne Photovoltaik Speicher auf 70% mit Photovoltaik Speicher steigen könnte.

Was kostet ein Photovoltaik Speicher?

Die Anschaffungskosten

Photovoltaik Speicher kosten durchschnittlich zwischen 7.000 und 20.000 Euro. Die Kosten für ein Einfamilienhaus mit einer kompletten Photovoltaikanlage einschließlich Photovoltaik Speicher liegen in der Regel bei rund 16.000 Euro. Für Mehrfamilienhäuser oder gewerbliche Zwecke können auch größere Photovoltaik Speicher erworben werden. Der endgültige Kaufpreis hängt von Größe, Leistung und Speichertechnologie ab..

Aus Gründen der Übersichtlichkeit können Käufer auch auf den Preis pro Kilowattstunde-Speicherkapazität achten. Für den Großteil der Photovoltaik Speicher ergeben sich Kosten zwischen 1.000 und 1.800 Euro pro Kilowattstunde-Speicherkapazität.

Preise für Einbau und Montage eines Photovoltaik Speichers

Die finalen Kosten für einen Photovoltaik Speicher bilden sich durch den Einbau und die Installation. Je nachdem wie komplex die Verkabelung und Kalibrierung des Speichersystems ist, können sich auch die Kosten dementsprechend erhöhen. Wenn alleinig die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde angegeben werden, sollten in diesen Fällen die Kosten für den Einbau dementsprechend noch addiert werden.

Photovoltaik Speicher-Preise pro gespeicherter Kilowattstunde

Beim Kauf eines Photovoltaik Speichers ist es wichtig, die Vorteile eines Speichers gegen das Einspeisen in das Stromnetz abzuwägen. Wenn kein Speicher genutzt wird, muss die Solarenergie entweder direkt verbraucht oder alternativ in das öffentliche Netz eingespeist werden. Mit Photovoltaik Speichern wird die Energie gespeichert bis sie das nächste Mal benötigt wird.

Um sich einen Überblick über die Kostensituation zu verschaffen, kann der Preis pro gespeicherte Kilowattstunde als Referenz verwendet werden. Dieser Preis wird normalerweise nicht vom Hersteller angegeben. Um die Kosten pro gespeicherte Kilowattstunde Strom zu berechnen, werden die Investitionskosten durch die tatsächlich speicherbare Leistung geteilt, so dass der Preis pro gespeicherte Kilowattstunde bestimmt werden kann.
Mit preiswerten Photovoltaik Speichern werden derzeit pro Kilowattstunde 15 bis 30 Cent eingespart. Für viele Nutzer liegen die Kosten pro Kilowattstunde jedoch immer noch bei 50 bis 60 Cent. Da Speicher noch nicht lange auf dem Markt sind, ist zu erwarten, dass die Preise in Zukunft weiter sinken werden, was auch die Kosten pro gespeicherte Kilowattstunde senken wird.

Photovoltaik Speicher mit Wechselrichter
SENEC.IES PV-Speicher

Amortisation und Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik Speicher

Nach aktuellen Prognosen ist es finanziell am rentabelsten, wenn Kunden nur einen Photovoltaik Speicher kaufen, wenn sie keine Einspeisevergütung mehr zahlen müssen. Aus ökologischer Perspektive ist die Nutzung von Photovoltaik Speichern sehr empfehlenswert und nur wenig teurer als Alternativlösungen. Da die Preise für Photovoltaik Speicher in Zukunft weiter sinken werden, wird diese Option auch immer attraktiver für Kunden. Bei der Berechnung wird auch berücksichtigt, dass das Photovoltaik-Speichersystem möglicherweise nur für etwa 10 Jahre eine akzeptable Leistung erzielt und dass das Photovoltaik-System jedes Jahr 1% seiner Leistung verliert.

Selbst wenn der Speicher nach etwa 17 Jahren die Kosten im Grunde wieder decken würde, ist der normale Betrieb der Photovoltaikanlage immer noch billiger. Wenn Sie sich nur auf die Kosten konzentrieren, sollten Sie nach 20 Jahren Betrieb der Photovoltaikanlage nicht in einen Photovoltaik Speicher investieren.

Photovoltaik Speicher Förderung

Welche Förderungen für Photovoltaik Speicher gibt es in Deutschland?

Die Bundesländer Sachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bieten alle Zuschüsse für Photovoltaik Speicher. Voraussetzung ist immer, dass das System an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und im entsprechenden Bundesland installiert wird. Dies bedeutet, dass sich nur Personen für die Förderungen bewerben können, die in verschiedenen Bundesländern ihre eigene Solarenergie nutzen oder nutzen wollen. Der Unterstützungsplan für die Photovoltaikspeicherung in Baden-Württemberg zur Netzunterstützung ist schon abgelaufen. Zwischen März 2018 und Juli 2019 genehmigte die Landeskreditbank der Bundesregierung rund 4.500 Anträge.

Sachsen fördert Lithium-Ionen-Batterien und Ladestationen

  • Seit Januar 2018 fördert Sachsen den Kauf von Photovoltaik Speichern. Folgende Voraussetzungen gelten:
  • Mindestens 2 kWh Speicherkapazität.
  • Nach der Installation des Speichers kann die Photovoltaikanlage nur mit 50% der maximalen Ausgangsleistung in das Netz eingespeist werden.
  • Blei-Säure-Batterien sind nicht zulässig. Diese Batterien sind seit Dezember 2019 von dem sächsischen Förderprogramm ausgeschlossen.

Bei dem Kauf von Lithium-Ionen-Akkus, erhalten Käufern eine Subvention von 200 Euro pro Kilowattstunde. Wenn Sie Speichergeräte zusammen mit der Photovoltaikanlage kaufen, gibt es einen Zuschuss von zusätzlich 1.000 Euro. Wer eine Ladestation für Elektrofahrzeuge kauft, kann dafür auch einen Zuschuss erhalten. Sachsen unterstützt andere Speichertechnologien als Modellprojekte wie Redox-Flow-Batterien oder Salzwasserspeicher. Interessenten können einen Antrag für Förderung bei der Sächsischen Aufbaubank stellen. Dazu müssen Sie sich auf ihrem Portal registrieren. Ein Angebot für den Speicher mit den Nettoinvestitionskosten muss dem Antrag beigefügt werden. Nachdem die sächsische Aufbaubank den Antrag erhalten hat, kann der Photovoltaik Speicher installiert werden.

Hier finden Sie den Antrag.

Zuschüsse für Batterien in Nordrhein-Westfalen

Auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen erschafft Anreize für Photovoltaik Speicher. Wenn die Ausgangsleistung der Photovoltaikanlage bis zu 30 kW beträgt, können Käufer eine Subvention von bis zu 10% der Kosten des Speichersystems erhalten. Bei großen Systemen können sogar bis zu 50% der Kosten als Zuschuss gegeben werden. Dabei gelten folgende Voraussetzungen:

  • Speicher müssen mit der Photovoltaikanlage zusammen gekauft werden.
  • Die Photovoltaikanlage darf das öffentliche Stromnetz nicht mit mehr als 50% ihrer der maximalen Ausgangsleistung mit Strom versorgen.

Wenn Sie sich für die Zuschüsse bewerben möchten, holen Sie bitte ein Angebot von einem Fachunternehmen für das Installieren einer Photovoltaikanlage und Photovoltaik Speicher ein. Das Unternehmen kann jedoch erst beauftragt werden, nachdem bei der Regionalregierung Arnsberg ein Antrag auf Mittel eingereicht und eine Zustimmung erhalten wurde. Bis 2020 wird die Bezirksregierung Arnsberg Anträge annehmen.

Hier finden Sie den Antrag.

Bayern zahlt Bonus für Photovoltaik Speicher

Das Bundesland Bayern hat einen Solar-Plan für 10.000 Häuser aufgestellt. Seit August 2019 finanziert die Regierung Bayerns den Kauf von Photovoltaik Speichern. Interessenten können Boni für folgende Situationen beantragen:

  • Sie haben Ihren Erstwohnsitz in einem Ein-oder Zweifamilienhaus
  • Sie wollen einen Photovoltaik Speicher zusammen mit einer Photovoltaikanlage erwerben.
  • Die Leistung der Solaranlage beträgt mindestens 3 kW.
  • Der Speicher hat eine Speicherkapazität von mindestens 3 kWh.

Wenn all diese Situationen für Sie zutreffen, beträgt der Bonus mindestens 500 Euro. Je größer die Photovoltaikanlage und der Speicher sind, umso größer ist der Bonus. Die Höchste Zuschuss beträgt 3200 Euro. Dabei muss die Photovoltaikanlage mindestens eine Leistung von 30 Kilowatt haben und die Batterie muss mindestens 30 Kilowattstunden speichern können. Die Regierung von Bayern plant die Veröffentlichung einer Liste zulässiger Speichertypen.

Wenn Sie von dem Zuschuss Gebrauch machen möchten, dann sollte die Größe der zu installierenden Photovoltaikanlage und Photovoltaik Speicher bekannt sein. Da der Photovoltaik Speicher stets eine spezifische Speicherkapazität hat, sollten sich auf ein Gerät geeinigt werden. Sie benötigen außerdem die Daten zur Leistung des Sonnensystems und zur Batteriespeicherkapazität, um die Finanzierung zu beantragen. Dieses Formular muss online ausgefüllt werden. Wenn Sie eine E-Mail erhalten, die den Eingang Ihrer Bewerbung bestätigt, können Sie die Photovoltaikanlage und den Photovoltaik Speicher erwerben und einbauen.

Hier finden Sie weiterführende Informationen.

Sachsen-Anhalt fördert 2021 wieder Speicher und Ladestationen

Das Bundesland Sachsen-Anhalt bietet seit September 2019 ebenso eine Förderung für Speichersysteme an. Die Zuschüsse für das Jahr 2020 sind bereits alle ausgegeben worden. Jedoch können Anträge für das Jahr 2021 eingereicht werden. Die Regierung von Sachsen-Anhalt gibt hierbei bis zu 30% der Kosten als Zuschüsse, wenn ein Photovoltaik Speicher gekauft und eingebaut wird. Der Höchstsatz beträgt 5.000 Euro. Folgende Voraussetzungen gelten:

  • Der Photovoltaik Speicher wird zusammen mit der Photovoltaikanlage gekauft oder die Leistung des vorhandenen Dachsystems wird mindestens verdoppelt.
  • Der Speicher hat eine Ersatzgarantie von mindestens zehn Jahren und eine Speicherkapazität von mindestens zwei Kilowattstunden.
  • Die Photovoltaikanlage maximal eine Ausgangsleistung von 30 kW hat und auf dem Dach errichtet wird.
  • Das Verhältnis der Ausgangsleistung der Photovoltaikanlage und der Speichereinheit beträgt mindestens 1,2 kWh zu 1 kWh.
  • Die Nutzer verwenden eine maximale Nennleistung von 50% der Leistung der Photovoltaikanlage, um in das öffentliche Netz einzuspeisen, und verbrauchen selbst mindestens 50% der Sonnenenergie
  • Der Photovoltaik Speicher wird für mindestens fünf Jahren eingebaut.

Wenn Nutzer ebenso eine Ladestation für Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von mindestens 3,7 kW installieren, erhalten diese einen einmaligen Bonus von 1.000 Euro. Dafür muss vor dem Kauf der Systeme einen Antrag auf Mittel beim Amt der Landesregierung Halle eingereiht werden. Die Mittel für das Jahr 2020 sind bereits erschöpft. Die nächste Frist für die Einreichung von Anträgen ist der 31. März 2021. Bewerbungen, die bereits eingereicht wurden, aber nicht mehr berücksichtigt werden konnten, werden in Runde 2021 übertragen.

Hier geht es zu den Antrags-Formularen.

Berlin bezuschusst Photovoltaik Speicher

Das Bundesland Berlin subventioniert ebenfalls Photovoltaik Speicher mit Förderungen. Aufgrund der aktuellen Situation durch Corona müssen Interessierte mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen. Antragssteller, die die folgenden Bedingungen erfüllen, erhalten einen Zuschuss:

  • Der Photovoltaik Speicher wird mit zusammen mit der neuen Photovoltaikanlage installiert.
  • Der Speicher wird für mindestens drei Jahren eingebaut und es liegt eine Ersatzgarantie von mindestens zehn Jahren vor.
  • Die Photovoltaikanlage muss ferngesteuert sein oder mit 50% der maximalen Nennleistung in das Netz eingespeist werden. An diese Leistungsgrenze muss sich während der gesamten Lebensdauer der Photovoltaikanlage gehalten werden.

Wenn die Antragsteller die Anforderungen erfüllen, kann ein Zuschuss von 300 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität genutzt werden. Im Falle, dass eine Speicherkapazität pro Kilowattstunde mit mindestens 1,2 Kilowatt Photovoltaik-Stromerzeugung gegeben ist, wird der maximale Zuschuss von 15.000 Euro ausgezahlt. Vor dem Kauf des Systems müssen Interessenten zunächst einen Antrag auf bei IBB stellen. Dazu muss sich zunächst für das elektronische Bewerbungsverfahren registriert werden, wobei alle erforderlichen Dokumente online hochgeladen und eingereicht werden kann. Das staatlich geförderte Solarzentrum Berlin bietet eine kostenlose Erstberatung zum Kauf von Speichern an.

Hier geht es zu den Anträgen.

Neue Zuschussrunde in Brandenburg noch nicht angelaufen

Seit November 2019 unterstützt das Land Brandenburg ebenfalls den Kauf von Photovoltaik Speichern. Mit diesen Zuschüssen soll sichergestellt werden, dass Betreiber von Photovoltaikanlagen in der Lage sind ihren Verbrauch zu steigern. Die erste Bewerbungsrunde ist bereits abgeschlossen und die nächste Runde hat noch nicht begonnen. Nach Beginn der nächsten Runde können Interessenten neue Förderanträge stellen und Zuschüsse erhalten.

Es spielt keine Rolle, ob Sie den Photovoltaik Speicher gemeinsam mit der Photovoltaikanlage kaufen oder eine bereits vorhandene Solaranlage aufrüsten. Der Subventionsbetrag beträgt 10 bis 30 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten für Speicher, Wechselrichter und Geräte zur Systemüberwachung. Die genaue Höhe hängt auch von der Eigenverbrauchsrate ab. Interessierte können maximal bis zu 3.000 Euro durch die Zuschüsse erhalten. Antragssteller, die die folgenden Bedingungen erfüllen, können einen Zuschuss erhalten:

  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 50% des Strombedarfs decken.
  • Hausbewohner nutzen mindestens 30% der Sonnenenergie.
  • Die Photovoltaikanlage speist höchstens 50% der Nennleistung in das Netz ein.
  • Bewerber haben ihren Hauptwohnsitz in dem Haus, in dem der Photovoltaik Speicher installiert wird. Außerdem ist der Betrieb der Photovoltaikanlage die einzige unabhängige Aktivität, die von der Person zu Hause ausgeführt wird.
  • Der Photovoltaik Speicher bleibt mindestens fünf Jahre lang eingebaut.

Über das Kundenportal von ILB können Interessenten einen Antrag für Zuschüsse stellen. Wenn in den vergangenen Jahren in Brandenburg bereits eine Förderung bewilligt wurde, kann keine weitere Förderung ausgezahlt werden.

Hier geht es zum Portal.

Rheinland-Pfalz unterstützt Speicherkauf

Wie die anderen genannten Bundesländer bietet auch Rheinland-Pfalz Unterstützungsprogramme für diejenigen an, die sich für den Kauf von Photovoltaik Speichern interessieren. Interessenten können einen Bonus für folgende Situationen beantragen:

  • Der Speicher wird gemeinsam mit der Photovoltaikanlage gekauft.
  • Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von mindestens 5 Kilowatt.
  • Der Speicher hat eine Speicherkapazität von mindestens 5 kWh und eine zehnjährige Ersatzgarantie.
  • Der Photovoltaik Speicher wird für mindestens zehn Jahre betrieben.

Die Region Rheinland-Pfalz zahlt einen Zuschuss von 100 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Dies resultiert aufgrund der Mindestgröße der Speicherkapazität in mindestens 500 Euro. Der höchstmögliche Zuschuss beträgt 1000 Euro.

Die Antragsformulare finde Sie hier.

Merke:

Holen Sie sich ein adäquates Angebot bei einen Solarteur aus Ihrer Nähe ein und fragen sie Ihn ober er die Beantragung der Fördermittel übernimmt. Einen passenden Solarteur aus ihrer Region finden sie hier.

Photovoltaik Speicher Angebot

Sind Photovoltaik Speicher sicher?

Für Photovoltaik-Speicher werden Lithium-Ionen-Batterien verwendet. Diese Batterietypen bergen jedoch Risiken: Sie sind brennbar und können leicht in Flammen aufgehen. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben 2014 in Testverfahren diese Brandgefahr nachgewiesen. Von da an wurden von Branchenverbände Sicherheitsrichtlinien erstellten. Diese Regel gilt für alle in Deutschland installierten Speicher, die an ein Niederspannungsnetz angeschlossen sind und soll den sicheren Betrieb von Speichersystemen gewährleisten. Im Mai 2017 gab der TÜV Rheinland jedoch an, dass nicht alle auf dem Markt erhältlichen Photovoltaik Speicher diese Sicherheitsrichtlinien erfüllen.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die Zuverlässigkeit der Stromversorgung, die Nutzer mit Speichern erreichen können. Selbst wenn das Stromnetz ausfällt, können viele netzgebundene Speichersysteme sicherstellen, dass ein einzelnes Gerät mehrere Stunden lang mit Strom versorgt wird. Es gibt auch Photovoltaik Speicher zu kaufen, die bei einem Stromausfalls auf den Inselbetrieb umschalten und damit das Haus weiterhin vollständig mit Strom versorgen solange Sonnenenergie erzeugt werde kann und noch gespeichert ist. Diese Art von Speichern sind jedoch auch kostenintensiver als einfache Systeme ohne Notstromversorgung.

Selbst wenn es möglich ist, die Effizienz von Batterie, Wechselrichter und Laderegler des Photovoltaik Speichers anzugeben, ist das nicht vielsagend. Ausschlaggebend ist vielmehr die Effizienz des gesamten Systems. Zu diesem Zweck haben Branchenverbände 2017 Effizienzrichtlinien herausgegeben. Hersteller können diesen Grundsätzen folgen, müssen es aber nicht.

Um den wirtschaftlichen Nutzen hocheffizienter Geräte zu ermitteln, haben Wissenschaftler der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin einen Effizienzindikator entwickelt. Die Forscher testeten das Gerät zunächst nach Effizienzrichtlinien und stellten fest, wie viel Strom während der Lagerung verloren gehen würde. Sie ermittelten dann die Fähigkeit des Betreibers der Photovoltaikanlage mit angeschlossenem Speicher, sich selbst zu versorgen und wie viel Geld im Vergleich zu normalen Stromeinkäufen gespart wurde. Die Forscher ermittelten dann, wie der ideale Zustand ohne Verluste aussieht. Der Effizienzindikator beschreibt das Verhältnis der tatsächlichen Kosteneinsparungen zu den idealen Einsparungen und wird auch als System-Performance-Index (SPI) bezeichnet. .

Im Herbst 2018 präsentierte Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin eine Studie, in der Wissenschaftler den System-Performance-Index von 16 Geräten identifizierten. Nach den Testresultaten liegt die Speichereffizienz zwischen 85% und 91%.

SENEC.Home Lithium

Photovoltaik Speicher Test

Photovoltaik Speicher Wartung

Die meisten Hersteller von Photovoltaik Speichern beschreiben die Speichersysteme als wartungsfrei. Dies sollte Nutzer jedoch nicht davon abhalten sich die Funktionalität des Speichers regelmäßig zu kontrollieren.
Photovoltaik Speichern mit Lithium-Ionen-Batterien erfordern nur eine geringe Wartung. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie empfiehlt jedoch, dass ein Elektriker den Photovoltaik Speicher alle drei bis vier Jahre überprüft. Es sollte sichergestellt werden, dass der Raum, in dem der Speicher ist, nicht zu heiß ist. Bei Temperaturen höher als 25 Grad Celsius verkürzt sich die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien.

Das Batteriemanagementsystem im Photovoltaik Speicher kontrolliert den Betriebsstatus jeder Speichereinheit. Wenn ein Problem auftritt, gibt das System eine Warnung aus oder fährt sogar vollständig herunter. Wenn Sie die Systemmeldungen nicht selbst überwachen möchten, kann ein professionelles Monitoring für den Speicher genutzt werden. Dieser Service wird normalerweise beim Kauf eines Photovoltaik Speichers angeboten oder ist sogar bereits im Kaufumfang enthalten. Wenn das Monitoring für einen befristeten Zeitraum eingerichtet ist, vergessen Sie nicht sich rechtzeitig um eine Verlängerung zu kümmern.

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