Elektroauto – Die besten Tipps für den Kauf, Vorteile, etc.

Inhaltsverzeichnis:

Elektroautos sind die Zukunft der persönlichen Mobilität. Regierungen in ganz Europa verpflichten sich, die Herstellung von Fahrzeugen mit extrem niedrigen Emissionen zu unterstützen, während Automarken von Alfa Romeo bis Volkswagen entweder bereits Elektroautos gebaut haben oder planen, dies zu tun.

Dabei reicht die Geschichte und das Erbe von Elektroautos viel weiter in die Vergangenheit zurück, als man glauben mag. Das erste Elektroauto wurde bereits 1837 in Aberdeen, Schottland, gebaut. Die Technologie war so erfolgreich, dass elektrische, batteriebetriebene Taxis Ende des 19. Jahrhunderts sogar in den Straßen von London und New York eingeführt wurden.

Leider hielt ihre Popularität nicht lange an. Und mit sinkenden Ölpreisen dominierten Benzin- und Dieselautos die Straßen. Bis heute…

Denn inzwischen sind Elektroautos wieder einmal die Zukunft. Mit der rasanten Entwicklung der Technik, dem immer auffälliger werdenden Design und dem zunehmenden Umweltbewusstsein in der Welt ist eine neue Ära der Elektrofahrzeuge angebrochen.

Von Ampere bis Null-Emission – wir haben einen Ratgeber mit allen nützlichen und hilfreichen Informationen darüber geschaffen, was Sie über Elektroautos wissen müssen.

Elektroautos im Praxistest

Was ist ein Elektroauto?

Ein Elektroauto ist ein Automobil, das einen Elektromotor als Antriebsquelle verwendet. Ein Elektroauto nutzt elektrische Energie, die in wiederaufladbaren Batterien gespeichert wird. Einer der Hauptvorteile von Elektroautos ist das Fehlen von Auspuffemissionen.

Welche Arten von Elektroautos gibt es?

Der Begriff Elektroauto wird allgemein verwendet, um drei Haupttypen von Fahrzeugantrieben zu bezeichnen. Dies sind Batterie-Elektrofahrzeug (BEF), Hybrid-Elektrofahrzeug (HEF) und Plug-in Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEV).

Batterie-Elektrofahrzeug (BEF)

Ein BEF ist ein „echtes“ Elektrofahrzeug, da die einzige Antriebsquelle die elektrische Energie ist. Ein Batterie-Elektroauto speichert den Strom an Bord mit der Hilfe von leistungsstarken Akkupacks.

Die so verfügbare Batteriespannung wird für den Betrieb der gesamten Bordelektronik sowie der Hauptantriebs-Elektromotoren verwendet.

BEFs werden mit Strom aus einer externen Quelle, einer Steckdose oder speziellen Ladestationen für Elektrofahrzeuge betrieben.

Hybrid-Elektrofahrzeug (HEF)

Ein Hybrid-Elektroauto hat ein zweiteiliges Antriebssystem – einen konventionellen Kraftstoffmotor und einen elektrischen Antrieb.

HEFs enthalten alle Komponenten sowohl von Verbrennungsmotoren als auch von Elektromotoren. Dazu gehört ein Verbrennungsmotor, ein Kraftstofftank, ein Getriebe sowie ein Batteriepack und ein Elektromotor.

Einige Fahrzeuge, die als HEF klassifiziert sind, verfügen möglicherweise nur über einen kleinen Elektromotor und ein Batteriesystem, um das Fahrzeug bei niedrigen Geschwindigkeiten anzutreiben. Andere HEFs können wiederum kleinere Kraftstoffmotoren und im Vergleich dazu größere elektrische Antriebe haben.

Das Ausmaß, in dem ein Elektroauto mit Hybridantrieb von jeder Antriebsart versorgt wird, sei es durch Kraftstoff oder elektrische Energie, wird herstellerspezifisch bestimmt und hängt somit von der Marke und dem jeweiligen Modell des Fahrzeugs ab. In allen HEFs ist die einzige Energiequelle jedoch Kraftstoff; elektrische Energie wird sekundär über die Lichtmaschine oder regeneratives Bremsen erzeugt.

Plug-in Hybrid-Elektrofahrzeug (PHEF)

Plug-in Hybrid-Elektro-Fahrzeuge (PHEF) ähneln den normalen HEFs. Allerdings wird hier der Anteil der Energie, die zum Antrieb des Fahrzeugs verwendet wird, durch Elektrizität und nicht durch Kraftstoff erzeugt.

Diese Elektroautos verfügen über leistungsstärkere elektrische Antriebe und Batteriespeicherkapazitäten als HEFs und sind zudem mit einem kleineren Verbrennungsmotor ausgestattet. Das Elektroauto ist so konzipiert, dass es den Kraftstoffmotor einschaltet, wenn der Batteriestrom zur Neige geht, oder den elektrischen Antriebsstrang durch den Verbrennungsmotor ergänzt, wenn mehr Leistung benötigt wird.

Da die PHEFs über eine Steckdose aufgeladen werden können, ist es möglich, sie vollständig mit elektrischer Energie zu betreiben.

Wie wird ein Elektroauto aufgeladen?

Das Aufladen eines Elektroautos ist einfach und kann überall dort durchgeführt werden, wo es eine Steckdose oder Ladestation gibt. Die meisten Besitzer von Elektroautos laden ihr Fahrzeug zu Hause oder am Arbeitsplatz auf.

Öffentliche Ladestationen gibt es auch an Tankstellen, Parkplätzen, bei diversen Einzelhändlern und sogar bei Lebensmittelgeschäften. Die gesamte Ausrüstung, die zum Aufladen eines Elektroautos benötigt wird, ist in der Regel im Lieferumfang enthalten.

Typischerweise handelt es sich dabei um ein Stromkabel, das in das Fahrzeug und in eine spezielle Starkstrom Steckdose gesteckt wird. Ältere Modelle werden an normale Haushaltssteckdose angeschlossen.

Tesla Ladesäule
Tesla Ladesäule Bildquelle: Chad Russell_Pexels

Elektroauto laden Dauer: Wie schnell lädt ein Elektroauto?

In Bezug auf Elektroautos werden die sogenannten Ladestufen nach der Rate (Geschwindigkeit) klassifiziert, mit der sie die Batterien eines Elektroautos aufladen können. Diese Ladestufen werden allgemein als Level 1, 2 und 3 bezeichnet.

Die Ladezeiten für Elektrofahrzeuge sind sehr unterschiedlich. Zu den Faktoren, die die Ladezeit beeinflussen, gehören die Gesamtkapazität einer Elektroauto-Batterie, die erforderliche Ladungsmenge und der Ladezustand (oder die Geschwindigkeit) des Ladegeräts.

Während es in der Praxis üblich ist, die Zeiten für das vollständige Aufladen der Batterie eines Elektrofahrzeugs (von 0 % bis 100 %) zu vergleichen, ist dieser Vergleich jedoch nicht sehr realitätsnah. Eher ist die Regel, dass Besitzer von Elektroautos ihre Elektrofahrzeuge regelmäßig aufladen und den Ladestand nur äußerst selten unter 1/3 der Kapazität fallen lassen.

Die folgende Übersicht vergleicht die durchschnittliche Zeit, die in der realen Welt für die Aufladung von über 600 gemischten Elektroauto-Modellen aus über 85.000 Ladeereignissen aufgewendet wurde.

Durchschnittliche Ladezeit pro Ladestufe:

Stufe 1 – 290 Minuten
Stufe 2 – 115 Minuten
Stufe 3 – 23 Minuten

Elektroautos mit Ladestufe Level 1

Die einfachste Ladestufe für ein Elektroauto, Stufe eins, verwendet einen kabelgebundenen Stecker, um das Fahrzeug an Stromquellen mit einer Spannung bis zu 120 Volt anschließen zu können.

Diese Ladestufe liefert die niedrigste Spannung und ist damit die langsamste Form der Aufladung für ein Elektroauto. Der Ladevorgang kann mehr als acht Stunden dauern, um einen vollständig entleerten Akku aufzuladen

Elektroautos mit Ladestufe Level 2

Ist ein Elektroauto mit der Ladestufe Level 2 kompatibel, ist die Installation einer speziellen Ladestation erforderlich, die Strom bei 220 V oder 240 V und mit bis zu 30 Ampere liefert.

Typischerweise befinden sich Level 2 Ladestationen an öffentlichen Ladestellen. Jedoch können einige Eigenheimbesitzer beschließen, eine Level 2 Ladestation auch zu Hause für schnellere Wiederaufladezeiten zu installieren.

Die Installation erfordert die Verkabelung und die Montage von entsprechender Hardware inklusive der notwendigen Verkabelung.
Das Aufladen eines leeren Akkus kann an solchen Stationen bis zu vier Stunden dauern.

Elektroautos mit Ladestufe Level 3

Ein Elektroauto mit Level-3-Kompatibilität ermöglicht derzeit die schnellste Ladelösung für Elektrofahrzeuge. Im Gegensatz zu den Stufen eins und zwei gibt es für die Ladestationen der Stufe drei kein standardisiertes Ladeprotokoll.

Gegenwärtig hat das Tesla Supercharge Network sowie das Nissan CHAdeMO Ladegeräte der Stufe drei oder Hochspannungsladegeräte im Einsatz. Alle dieser genannten Schnellladeoptionen liefern ca. 80 % Ladung in 30 Minuten. Wegen der Kosten und des Strombedarfs von Ladegeräten der Stufe 3 werden diese Stationen in der Regel nur entlang von Transitkorridoren installiert.

Eine Level 3 Ladestation für Elektroautos kann eine leere Batterie in ungefähr 30 Minuten oder weniger vollständig aufladen.

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Welche Typen von Ladegeräten für Elektroautos gibt es?

Es gibt zwei Arten von Ladegeräten für ein Elektroauto, das als „smarte“- oder „dumme“ Ladegeräte bezeichnet werden.

Nicht vernetzte Ladestationen für Elektroautos

Die größten Faktoren, die die Kosten einer Ladestation beeinflussen, sind Geschwindigkeit (Ladezustand) und Netzwerkfähigkeit. Ladegeräte, die nicht über das Internet mit Netzwerk-Management-Diensten verbunden sind, werden gemeinhin als „dumme“ Ladegeräte bezeichnet.

Nicht-vernetzte Ladegeräte sind im Wesentlichen ein Stromkabel, das an eine Steckdose angeschlossen wird. Diese Form des Ladens ist üblich bei Ladegeräten der Stufe 1 und Stufe 2 für den Einsatz zu Hause oder im gewerblichen Fuhrpark, bei denen die Kosten für Ladestationen berücksichtigt werden müssen.

Smarte (vernetzte) Ladestationen für Elektroautos

Vernetzte Ladestationen sind teurer als nicht vernetzte Optionen. Die meisten Elektroauto-Hersteller berechnen für die Erhebung der Ladedaten eine Gebühr. Vernetzte Ladestationen benötigen auch eine Verbindung zum Internet, entweder über WLAN oder per Mobilfunk.

Für die Servicekosten bieten vernetzte Ladestationen den Kunden Funktionen wie die Möglichkeit, den Ladevorgang aus der Ferne zu verzögern und den Energieverbrauch des Ladevorgangs zu überwachen.

Vernetzte Ladestationen arbeiten typischerweise mit einer Ladekapazität der Stufe 2 oder 3. Diese sind am häufigsten an öffentlichen Ladestationen anzutreffen, an denen die Betreiber der Stationen Besitzer von Elektroautos dazu auffordern können, sich anzumelden oder für die Nutzung der Station zu bezahlen.

Eine Reihe von Herstellern für Ladestationen für elektrische Autos bietet auch intelligente Modelle für den Heimgebrauch an.

Elektroauto Ladestation finden
Elektroauto Ladestation finden Bildquelle: Gareth Willey_Pexels

Elektroauto Ladestation finden

Elektroauto-Besitzer sind in der Lage, öffentliche Ladestationen über eine Reihe von kostenpflichtigen oder kostenlosen Diensten zu lokalisieren.

Diese Dienste können Sie leicht per App auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC beziehen und nutzen. Eine Möglichkeit finden Sie hier e-tankstellen-finder.com.

Elektroauto Reichweite: Wie weit kann ein Elektroauto fahren?

Elektrische Reichweite ist ein Begriff, der verwendet wird, um die Entfernung zu beschreiben, die ein Fahrzeug allein mit dem elektrischen Antrieb zurücklegen kann. Die elektrische Reichweite eines Autos hängt von der spezifischen Marke und dem Modell des Fahrzeugs ab.

Sie hängt auch von einer Reihe von Faktoren wie Außentemperatur und den eigenen Fahrgewohnheiten – vor allem in Bezug auf die Beschleunigung und das Bremsen – ab. Ein Tesla beispielsweise kann ca. 400-500 km fahren mit einer Batterieladung. Dies gilt allerdings bei Optimalbedingungen. Der Ladezustand des Akkus hängt signifikant von dem Fahrverhalten des Fahrers ab.

Wie kann man die Reichweite eines Elektroautos erhöhen?

Außentemperaturen beeinflussen die Reichweite aller Autos, aber Besitzer von Elektroautos werden dies am stärksten bei extremen Wetterbedingungen spüren.

Denn eine Elektroauto-Batterie liefert noch nicht die Reichweite eines Verbrennungsmotors. Bis dahin müssen die Fahrer von Plug-in-Fahrzeugen wachsamer sein als die Fahrer von Autos, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

Wie kann man die Reichweite von Elektroautos beim Fahren erhöhen?

  • Halten Sie eine gleichmäßige bzw. konstante Fahrgeschwindigkeit ein
  • Nutzen Sie sanftes Beschleunigen und Bremsen.
  • Verwenden Sie regeneratives Bremsen bei entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen

Wie kann man die Reichweite von Elektroautos durch die intelligente Nutzung von Geräten erhöhen?

  • Nutzung von beheizten Sitzen statt einem beheizten Innenraum.
  • Beschränken Sie den Einsatz von Klimaanlagen und Heizungen
  • Beschränken Sie die Nutzung der Stereoanlage oder von elektronischen Assistenzsystemen

Wie lange hält eine Elektroauto Batterie?

Wie lange halten Batterien von Elektroautos?

Das Thema Elektroautobatterien ist ein Thema, das für die Industrie, Verbraucher und auch für Skeptiker von Elektroautos gleichermaßen von großer Bedeutung ist. Im Gegensatz zu Kraftstofffahrzeugen, bei denen die Speicherung von Brennstoffenergie relativ einfach ist, erfordert ein Elektroauto das Speichern von elektrischer Energie für den Antrieb.
Die Fähigkeit, mehr Energie zu speichern, ist der größte bestimmende Faktor für die Reichweite eines Elektroautos. Das Thema Batterien für Elektroautos wird deshalb in der Regel in die folgenden zwei Kategorien eingeteilt: Batterielebensdauer und Kosten für eine neue Batterie. Echte Erfahrungswerte fehlen noch aber man geht von einer Haltbarkeit von ca. 10-15 Jahren aus.

Welchen Einfluss hat die Batterielebensdauer auf die Funktion eines Elektroautos?

Die „Lebensdauer“ einer Elektroautobatterie hängt von einer Reihe von Faktoren ab, zu denen die Batterietechnologie, die Gesamtkapazität der Batterie und das Nutzungsprofil der Batterie gehören.

Während die Verbraucher nicht in der Lage sind, die Faktoren, die mit der Batterietechnologie und der Gesamtkapazität zusammenhängen, zu kontrollieren, können sie die Lebensdauer einer Batterie auf der Grundlage ihrer eigenen Lade- und Nutzungsgewohnheiten deutlich erhöhen oder verringern.

Der Schlüssel zu dieser Erkenntnis ist die Forschung, die darauf hinweist, dass eine konstante Teilentladung einer Batterie die Dauer, die sie zuverlässig genutzt werden kann, erheblich verlängern kann. Elektrofahrzeugbatterien, die vollständig entladen sind, halten typischerweise zwischen 300 und 500 Zyklen.

Dieselben Batterien, die regelmäßig auf nur 50% der Kapazität entladen werden, werden dagegen eine drei- bis viermal so hohe Lebenserwartung haben.

Wie kann man die Lebensdauer von Elektroautobatterien erhöhen?

  • Vermeiden Sie es, den Akku vollständig aufzuladen oder zu entladen.
  • Vermeiden Sie extreme Temperaturbereiche.
  • Verwenden Sie schonende Ladevorgänge der Stufe eins und Stufe zwei.

Top 5 Elektroauto Schnäppchen - Die besten Elektroautos

Elektroauto Kosten: Die Anschaffungskosten

Für jedes denkbare freie Marktsegment steht eine breite Palette an Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Infolgedessen variiert der Kaufpreis eines neuen Elektroautos je nach Fahrzeugmarke, Modell, Typ und Zubehör.

Da die Zahl der zum Verkauf stehenden Elektroautomodelle steigt, sinken auch die Vergleichskosten für konventionelle Fahrzeuge weiter. Bei der Betrachtung der Kosten eines Elektrofahrzeugs berücksichtigen die Verbraucher in der Regel mehrere Faktoren, zu denen der anfängliche Kaufpreis, die Rabattprogramme für Neufahrzeuge, die Kosten für den Betrieb des Fahrzeugs, die Ermäßigungen für den Gebrauch oder die Aufladung sowie die Reparaturkosten gehören.

Das Ergebnis ist ein Verständnis dafür, wie hoch die Lebenszykluskosten für ein bestimmtes Modell sind. Nach ob sind bekanntermaßen alle Grenzen offen.

Günstige Elektroautos

  • Peugeot iOn; Preis: ab 21.800 Euro. Reichweite: rund 150 km.
  • Citroën C-Zero; Preis: Euro ab 21.250 Euro. Reichweite: rund 100 km.
  • e.Go life; Preis: ab 17.449 Euro. Reichweite: je nach Modell zwischen 114 und 156 km.
  • Smart EQ fortwo; Preis: ab 17.906,90. Reichweite: bis zu 159 km.
  • Renault Zoe; Preis: ab 23.000 Euro. Reichweite: bis zu 395 km.
  • VW E-Up; Preis: ab 22.975 Euro, Reichweite 260 km.
  • Skoda CITIGOe iV; Preis: ab 24.360,00 Euro, Reichweite 265 km.
  • Seat Mii electric; Preis: ab 20.129,40 Euro, Reichweite 260 km.
  • Opel Corsa-e; Preis: ab 29.146,22 Euro, Reichweite: bis zu 337 km.

Wie hoch sind die Kosten von Batterien für Elektroautos?

Elektroautobatterien werden typischerweise verglichen, indem man die Kosten pro Kilowattstunde heranzieht; dies sind die Gesamtkosten der Batterie im Bezug auf die gesamte elektrische Kapazität. Während Batterien nach wie vor einen großen Anteil an den Gesamtkosten eines neuen Elektroautos ausmachen, ändert sich dieses Verhältnis langsam.

Die jüngsten technologischen Entwicklungen in der Batterietechnik sowie die Nachfrage der Verbraucher treiben die Preise für Batterien erheblich nach unten. Branchenanalysten berichten, dass die Kosten für Batterien schneller sinken als erwartet.

Die Kosten für Elektroautobatterien sind in den letzten sechs Jahren um 80 % auf unter 180 € pro kWh gesunken. Prognosen gehen von 70 € pro kWh bis zum Jahr 2026 aus.

Kosten für den Betrieb eines Elektroautos

Der Besitz eines Elektrofahrzeugs ist eine Investition, die sich lohnt, je mehr Sie fahren. Die größte Einsparmöglichkeit besteht in den relativ niedrigen Kosten für elektrische Energie. Strom ist nicht kostenlos, aber die Energiekosten über die zurückgelegte Strecke sind niedriger als die vergleichbaren Kosten für fossilen Treibstoff.

Während der gesamten Lebensdauer eines Fahrzeugs kann der Kraftstoffverbrauch, der durch das Fahren eines Elektroautos eingespart wird, beträchtlich werden. In den meisten Fällen reicht dies aus, um die anfängliche Kaufprämie eines Elektroautos mehr als auszugleichen. Dies gilt umso mehr, als viele Elektroautos mithilfe erheblicher staatlicher Subventionen angeschafft werden.

Ein Vergleich der sieben beliebtesten Elektroautomodelle mit vergleichbaren Kraftstoffalternativen zeigt, wo der finanzielle Break-Even-Punkt beim Kauf eines Elektroautos liegt. Während der Vergleich von den schwankenden Treibstoffpreisen abhängt, erreichen die meisten High-End-Elektroautos eine Gewinnschwelle bei 160.000 Kilometern.

Einsteigermodelle von Elektroautos können einen frühen Break-Even-Punkt um die 50.000 km aufweisen. Fast alle Besitzer von Elektroautos werden die Gewinnschwelle finanziell erreichen, indem sie sich dafür entscheiden, für die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Automobils auf ein Elektroauto statt auf ein kraftstoffbetriebenes Fahrzeug zu setzen.

Viele weitere Besitzer werden erhebliche Einsparungen im Laufe der Besitzzeit von Elektroautos feststellen. Da die Kosten für Elektrofahrzeuge aufgrund der Wettbewerbsfähigkeit des Marktes und der Produktionseffizienz jährlich sinken, können wir in den kommenden Jahren mit einer zunehmenden Marge an Kostenvorteilen für Elektrofahrzeuge rechnen.

Aktuelle Elektroauto Förderrung und Kaufprämie

Einsparung Elektroauto

Da die Gesamteinsparungen durch den Besitz eines Elektrofahrzeugs sehr stark von der Nutzung des Fahrzeugs abhängig sind, kann die Vorhersage der Gesamteinsparungen einige Berechnungen erfordern.

Durch die Durchführung grundlegender Berechnungen kann das durchschnittliche Elektrofahrzeug einem Fahrer, der 20.000 km im Jahr fährt, etwa 600 bis 800 Euro an Kraftstoff sparen.

Bitte beachten Sie, dass diese Schätzungen ohne Berücksichtigung von speziellen Abrechnungssystemen vorgenommen wurden.

Zusammen mit verschiedenen Steuervergünstigungen und staatlichen Subventionen führt dies dazu, dass sich nahezu alle Elektrofahrzeuge schon lange vor dem Ende ihrer erwarteten Lebensdauer amortisieren und im Laufe der Zeit erhebliche Einsparungen erzielen.

Elektroauto Vorteile

Weniger Wartungsaufwand

Elektroautos haben weniger bewegliche Teile als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Dies hat zur Folge, dass ein Elektroauto insgesamt seltener und auch weniger intensive Wartungsarbeiten benötigt und geringere Wartungskosten hat.

Der Elektromotor hat ein bewegliches Teil – die Welle – welche sehr zuverlässig und wartungsarm ist. Der Controller und das Ladegerät sind elektronische Geräte ohne bewegliche Teile, und sie benötigen wenig oder gar keine Wartung.

Elektroautos sind sicherer

Alle Personenkraftwagen müssen dieselben Sicherheits- und Crash-Tests bestehen, Elektroautos haben jedoch einige zusätzliche Merkmale, die sie sicherer machen können. Beispielsweise zeigen Statistiken, dass Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Kraftstofffahrzeugen weitaus seltener Feuer fangen.

So kommen bei kraftstoffbetriebenen Autos im Durchschnitt auf alle 25 Millionen gefahrene Kilometer ein Feuer, bei Elektroautos liegt dieses Verhältnis bei 1 zu 150 Millionen gefahrener Kilometer.

Es ist ferner praktisch unmöglich, dass ein batteriebetriebenes Auto bei einem Aufprall explodiert, und da schwere Akkupacks den Schwerpunkt eines Elektroautos deutlich senken, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Auto umkippt, geringer.

Hersteller von Elektrofahrzeugen scheuen keine Kosten für eingebaute Sicherheitssysteme, weshalb Elektroautos regelmäßig alle Sicherheitsstandards übertreffen. Tatsächlich schneiden viele Elektrofahrzeuge bei Crashtests mit höheren Sicherheitsbewertungen ab, das Model X von Tesla zum Beispiel hat eine perfekte Punktzahl erreicht.

Weniger Co2 durch Elektroautos

Batterie-Elektrofahrzeuge (BEFs) produzieren keine Auspuffemissionen im Vergleich zum durchschnittlichen Benzinauto, das über 400 Gramm CO2 pro km produziert. Saubere Luft bedeutet weniger Krankheiten in der Welt, was weniger Stress für die öffentlichen Gesundheitssysteme, Krankenhäuser und so weiter bedeutet.

Darüber hinaus werden weniger Treibhausgasemissionen die Ozonschicht schonen und unseren CO2-Fußabdruck verringern. Wenn wir die globale Erwärmung nicht aufhalten können, können wir das Fortschreiten sicherlich verlangsamen, und Elektroautos sind nicht mehr und nicht weniger als ein sehr guter Anfang auf diesem Weg.

Einfachere Handhabung

Ein oft übersehener Aspekt des Besitzes und Betriebs eines Elektroautos ist, wie leicht es in Ihr Leben passt. Die Möglichkeit, das eigene Elektroauto zu Hause, bei der Arbeit oder an öffentlichen Ladegeräten aufzuladen, bedeutet, dass Sie sich nie wieder auf den Weg zum Tanken machen müssen.

Besitzer von Elektroautos können Ihr Fahrzeug nach der Rückkehr nach Hause einfach einstecken und haben am nächsten Morgen einen voll aufgeladenen Akku. Flottenfahrzeuge können mit intelligenten Ladesystemen aufgeladen werden, die dank fortschrittlicher Energiemanagement-Eigenschaften maximale Kosteneinsparungen bieten.

Privatanwender können sich für spezielle Programme anmelden, die die Abrechnung zu Hause optimieren, um große Einsparungen zu erzielen.

Elektroautos sind leise

Das durchschnittliche Innengeräusch eines Autos mit Verbrennungsmotor liegt bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h bei rund 70 dB. Elektrofahrzeuge hingegen sind fast flüsterleise.

Elektroautos sind schnell

Trotz der Faszination von hochoktanigen, kraftstoffbetriebenen Muscle Cars stellen Elektrofahrzeuge regelmäßig neue Geschwindigkeitsrekorde auf.

Der Tesla Model S P100D schafft den Sprung von 0 auf 100 km/h zum Beispiel in 2,28 Sekunden; das ist schneller als ein Bugatti Chiron. Selbst die stärksten Kraftstoffmotoren sind nicht in der Lage, das momentane und konstante Drehmoment eines Elektromotors zu erreichen.

Die schnellsten Elektroautos der Welt

Elektroauto kaufen: Die besten Tipps

Der Preis für Elektrofahrzeuge reicht von Einstiegs. Bis hin zu Luxusmodellen. Bei Elektrofahrzeugen gibt es einen Preisaufschlag, da die Lieferkette mit der Nachfrage Schritt hält. Trotz der Rolle der Kaufanreize für Elektroautos sehen viele immer noch den Anfangspreis als zu teuer an.

Bevor Sie ein Elektroauto kaufen, stellen Sie sicher, dass es genau so in Ihr Budget passt wie es Ihren Wünschen entspricht. Gerade in diesem Jahr gibt es eine Kaufprämie für Elektroautos. Lassen Sie sich von Ihrem Autohändler des Vertrauens verraten. Folgende Fragen sollten sie für sich beantworten können.

Habe ich Zugang zu Ladestellen?

Es ist wichtig, dass Sie ungehinderten Zugang zu Ladestationen haben. Wenn Sie in einer Eigentumswohnung oder Wohnung wohnen, stellen Sie sicher, dass die Hausverwaltung oder Miteigentümer mit der Installation einer Ladestation einverstanden sind oder dass Sie regelmäßigen Zugang zu einer Steckdose haben.

Diejenigen, die keine Möglichkeit zum Errichten einer heimischen Ladestation haben, sollten regelmäßig die öffentlichen Stellen nutzen.

Ist ein Elektroauto eine gute Investition?

Die Anfangs-, Betriebs- und Wartungskosten, die mit dem Besitz eines Elektroautos verbunden sind, sollten vor der Entscheidung, ob ein Elektroauto eine gute Investition ist, berücksichtigt werden.
 
Viele Faktoren können diese Entscheidung beeinflussen, wie z.B. die Nutzungshäufigkeit des Fahrzeugs und die Fahrgewohnheiten des Besitzers. Während der anfängliche Anschaffungspreis von Elektroautos relativ hoch ist, sind die Kosten für Strom, Treibstoff und die Wartungskosten in der Regel niedriger.
 

Elektroautos und die Umwelt

Fakt ist, dass für den Bau eines E-Autos sehr viel Primärenergie benötigt wird, das heißt die Energie, die man braucht, um ein Elektroauto zu produzieren.

Deshalb macht es natürlich Sinn ein Elektroauto, solange zu fahren, wie es halt geht. Sollten man sich für die Anschaffung eines Elektroautos entschieden haben, sollten man dieses natürlich mit erneuerbarem Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage laden oder sauberen Ökostrom beziehen.

Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?

Fazit

Aus Umweltschutzgründen wäre es besser, wenn wir alle Fahrrad fahren. Die Freiheit überall und zu jeder Zeit mit dem Auto reisen zu können, hat ihren Preis.

Ganz klar, das Elektroauto ist das Pkw der Zukunft. Nur darf man nicht vergessen, dass die Primärenergie um ein Elektroauto zu produzieren nach ca. 13-15 Jahren amortisiert.

Bevor sie ein Elektroauto kaufen, informieren sie sich bei Ihrem Autohändler ihres Vertrauens und gehen sie ins Detail.