Photovoltaik auf dem Garagendach: Lohnt sich das? Kosten, Ertrag & Tipps 2025
Inhaltsverzeichnis:
ToggleEine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach ist eine gute Möglichkeit, ungenutzte Fläche sinnvoll für die Stromerzeugung zu nutzen. Sie eignet sich ideal als Ergänzung zur Hauptanlage oder für Haushalte mit begrenztem oder ungeignetem Dach.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, unter welchen Umständen sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Garagendach lohnt, welche Kosten Sie erwarten müssen und was es sonst noch zu beachten gilt.
Für wen lohnt sich Photovoltaik auf dem Carport?
Ja, eine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach lohnt sich.
Grundsätzlich sind die Preise für PV-Module und Zubehör in den letzten Jahren so stark gesunken, dass sich die Anschaffung einer PV-Anlage auf dem Garagendach für jeden lohnt.
Allerdings müssen die Voraussetzungen zur Stromproduktion mit Sonnenlicht stimmen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie die Standortbedingungen, baurechtlichen Vorgaben und Anlagenqualität sorgfältig prüfen und Fachbetriebe einbeziehen.
Tipp: Lohnenswert ist auch die Kombination einer Photovoltaik auf dem Garagendach mit einer Wallbox. So kann Ihr Elektroauto direkt in der Garage aufgeladen werden. Von der Photovoltaikanlage zur Wallbox sind keine langen Verbindungen erforderlich.
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Eignet sich mein Garagendach für eine Solaranlage?
Nicht jedes Garagendach ist automatisch für eine Photovoltaikanlage geeignet, doch viele bieten überraschend gute Voraussetzungen. Entscheidend sind dabei vor allem Dachform, Statik, Ausrichtung und Verschattung.
Flachdach, Pultdach oder Satteldach – was ist geeignet?
Garagendächer gibt es in vielen Varianten. Die häufigsten Dachformen für Garagen sind jedoch Flachdächer, Pultdächer und Satteldächer:
Flachdächer sind sehr verbreitet und eignen sich gut für PV-Anlagen, benötigen aber eine Aufständerung, um den richtigen Neigungswinkel zu erreichen. Der Vorteil ist dafür die flexible Ausrichtung der Module zur Sonne. Außerdem werden Verschmutzungen vom Regenwasser automatisch entfernt.
Pultdächer haben bereits eine geneigte Fläche. Das Dach sollte am besten eine Neigung zwischen 20 und 40° haben sowie nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet sein. Lediglich eine Ausrichtung nach Norden ist nicht so rentabel.
Satteldächer kommen bei größeren Garagen vor. Hier kann immer mindestens eine Dachseite effektiv genutzt werden.
Statik und Tragfähigkeit prüfen
Bevor Module auf das Garagendach kommen, muss die Tragfähigkeit geklärt sein. Viele Garagen sind nur auf das Mindestmaß ausgelegt, PV-Module könnten dann zu schwer sein. Eine Solaranlage belastet das Dach nämlich zusätzlich. Je nach System kommt es hier zu 15 bis 25 kg/m². Vor allem bei älteren Garagen mit Flachdächern aus Beton oder Holz ist daher eine statische Prüfung durch Fachleute ratsam, um Schäden oder Gefahren zu vermeiden.
Bei Schneelastzonen oder Starkwindgebieten können sogar noch zusätzliche Sicherungen nötig sein.
Hinweis: Gemäß DIN 1055-3 sollte das Garagendach mindestens 3,5 kN/m² tragen können, was etwa 350 kg/m² entspricht. PV-Module und Unterkonstruktionen wiegen normalerweise zwischen 17 und 25 kg/m².
Ist eine Baugenehmigung erforderlich?
In den meisten Bundesländern sind PV-Anlagen auf Garagendächern genehmigungsfrei, vor allem, wenn sie parallel zur Dachfläche installiert werden. Aufgeständerte Anlagen auf Flachdächern können jedoch in Einzelfällen genehmigungspflichtig sein. Fragen Sie einfach bei Ihrem örtlichen Bauamt nach.
Platzverhältnisse
Um eine vierköpfige Familie ausreichend mit Strom zu versorgen, sollte die Dachfläche mindestens 20 – 25 m² aufweisen. Darauf lässt sich mit modernen Solarpaneelen etwa eine 5 kWp Anlage verbauen. Aber auch kleinere Garagendächer mit Photovoltaik können sich lohnen. Damit kann zum Beispiel ein E-Auto geladen werden.
Zudem gibt es die Möglichkeit, auf Hochleistungs-Solarmodule mit bis zu 650 Watt zurückzugreifen. Diese bieten mehr Leistung auf weniger Platzbedarf.
Diese Tabelle soll Ihnen einen Überblick über die möglichen Stromerträge mit durchschnittlichen Modulen nach der verfügbaren Fläche geben:
Max. PV-Leistung | Benötigte Dachfläche Schrägdach | Benötigte Dachfläche Flachdach | Anzahl PV-Module (450 W) |
3 kWp | 16 – 18 m² | 12 – 14 m² | 6 – 7 |
4 kWp | 20 – 22 m² | 16 – 18 m² | 8 – 9 |
5 kWp | 26 – 30 m² | 22 – 24 m² | 11 – 12 |
6 kWp | 30 – 34 m ² | 26 – 28 m² | 13 – 14 |
7 kWp | 35 – 38 m ² | 30 – 32 m² | 15 – 16 |
Wenn auf einer Dachfläche nicht genügend Platz ist, kann man auch mit Aufständerungen arbeiten. So können die Module im idealen Winkel ausgerichtet werden und benötigen weniger Grundfläche.
Sonneneinstrahlung
Die Dachfläche muss genügend Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages erhalten und sollte im besten Fall keiner Beschattung unterliegen. Umstehende Bäume, Gebäude oder sonstige Hindernisse können den PV-Ertrag stark mindern. Beobachten Sie dafür die vorgesehene Fläche im Verlauf des Tages, so können mögliche Verschattungen aufgespürt werden.
Am besten ist das Garagendach nach Süden, Süd-Ost oder Süd-West ausgerichtet, so kann am meisten Sonnenlicht eingefangen werden. Aber auch bei anderen Ausrichtungen wie Ost-West sind noch hohe Stromerträge möglich.
Nutzung der Stromerträge
Den erzeugten Strom aus Ihrer PV-Anlage können Sie direkt im eigenen Haushalt verbrauchen. Auch lohenswert sind das Laden eines Stromspeichers oder eines Elektroautos. Zusätzlich können Sie denn überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Dafür erhalten Sie eine Einspeisevergütung (aktuell 7,86 Cent pro kW) zu erhalten.
Das lohnt sich allerdings, nur wenn Sie mehr Strom produzieren als sie selbst verbrauchen können. Denn eine eingekaufte Kilowattstunde Strom kostet aktuell rund 28 Cent.
Braucht eine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach eine Genehmigung?
Die Nutzung von Photovoltaik auf dem Garagendach benötigt keinerlei amtliche Genehmigung, allerdings müssen sie den Bau dennoch beim Bauamt anzeigen.
Es kann allerdings kommunale Vorgaben zur Installation geben, daher sollten Sie sich über die örtlichen Baubestimmungen informieren, bevor Sie mit den Baumaßnahmen beginnen.
Wie hoch ist der Ertrag mit PV auf dem Garagendach?
Eine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach kann überraschend viel Strom liefern. Je nach größe der Anlage lassen sich hohe Stromerträge erzielen. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über den möglichen Ertrag bei verschiedenen Größen.
Größe der Anlage | Flächenbedarf | Stromertrag |
3 kWp | 16 – 18 m² | 2.400 – 3.600 kWh |
4 kWp | 20 – 22 m² | 3.200 – 4.800 kWh |
5 kWp | 26 – 30 m² | 4.000 – 6.000 kWh |
6 kWp | 30 – 34 m ² | 4.800 – 7.200 kWh |
7 kWp | 35 – 38 m ² | 5.600 – 8.400 kWh |
8 kWp | 39 – 42 m² | 6.400 – 9.600 kWh |
9 kWp | 43 – 46 m² | 7.200 – 10.800 kWh |
10 kWp | 47 – 50 m² | 8.000 – 12.000 kWh |
Was kostet eine PV-Anlage auf dem Garagendach?
Eine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach kostet je nach Größe 6.000 € für eine 5 kWp Anlage und bis 9.000 € für eine 10 kWp Anlage. Darin sind die Kosten für Module, Wechselrichter. Zubehör und Installation enthalten.
Soll noch ein zusärtlicher Stromspeicher installiert werden, steigert das die Kosten auf 8.000 bis 14.000 €.
Gibt es Förderungen für PV auf dem Garagendach?
Ja, auch für eine Photovoltaikanlage auf dem Garagendach können Hausbesitzer von verschiedenen Förderungen und finanziellen Vorteilen profitieren. Dazu zählen Einspeisevergütung, Steuererleichterungen, Förderkredite und teils attraktive Zuschüsse – sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene.
Einspeisevergütung:
Wer den auf dem Garagendach erzeugten Solarstrom nicht vollständig selbst verbraucht, kann den Überschuss ins öffentliche Netz einspeisen und erhält dafür eine staatlich garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Vergütungssätze richten sich nach der Anlagengröße und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und gelten für 20 Jahre. Alle 6 Monate werden die Vergütungssätze um 1% reduziert.
Die aktuellen Vergütungssätze gelten vom 1. Augsut 2025 bis 31. Januar 2026.
Anlagen bis 10 kWp: 7,86 ct/kWh (Teileinspeisung), 12,47 ct/kWh (Volleinspeisung)
Anlagen bis 40 kWp: 6,80 ct/kWh (Teileinspeisung), 10,45 ct/kWh (Volleinspeisung)
Anlagen bis 100 kWp: 5,56 ct/kWh (Teileinspeisung), 10,45 ct/kWh (Volleinspeisung)
KfW-Förderkredite für Garagen-PV:
Die KfW bietet mit dem Programm 270 zinsgünstige Kredite ab aktuell 3,24% für die Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern an, auch dann, wenn die PV-Anlage auf dem Garagendach montiert wird. Die Kredite können flexibel mit anderen Förderungen kombiniert werden und sind besonders bei größeren Projekten attraktiv.
Regionale und Landeszuschüsse:
Zahlreiche Bundesländer und Kommunen fördern den Ausbau von Solarenergie mit zusätzlichen Zuschüssen, insbesondere für Stromspeicher oder kleine Dachanlagen gibt es 100 bis 300 € pro kWp oder kWh Leistung. Diese Förderprogramme unterscheiden sich stark je nach Region, sowohl in der Förderhöhe als auch in den Voraussetzungen.
Einige Beispiele:
NRW: Speicherförderung über progress.nrw
Berlin: Zuschüsse über das Programm SolarPLUS
Baden-Württemberg: Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Anlagen“
Bayern: Förderung für PV- und Speicherlösungen (2025 überarbeitet)
Zusätzliche Förderung: Seit Anfang 2023 profitieren Betreiber kleiner PV-Anlagen (bis 30 kWp auf Wohngebäuden oder Nebengebäuden wie Garagen) von der 0 % Mehrwertsteuer auf Anschaffung und Installation. Voraussetzung: Die Anlage ist in räumlichem Zusammenhang mit einem Wohngebäude errichtet.
Zusätzlich entfällt die Einkommensteuer auf Einspeiseerlöse, sofern die PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus oder einer dazugehörigen Garage installiert ist. Dadurch erhöht sich der wirtschaftliche Nutzen erheblich.
Vorteile von PV auf dem Garagendach
Platznutzung: Optimale Nutzung von sonst brach liegenden Flächen.
Energieunabhängigkeit: Reduzierung der Abhängigkeit von externen Stromanbietern.
Kosteneinsparungen: Senkung der Stromkosten durch Eigenverbrauch.
Wertsteigerung: Erhöhung des Immobilienwertes durch nachhaltige Energieerzeugung.
Umweltschutz: Reduzierung des CO₂-Ausstoßes und Förderung erneuerbarer Energien.
Niedrige Instandhaltungskosten: Geringer Wartungsaufwand und hohe Lebensdauer der Anlage.
Einfache Installation: Oft unkomplizierte Montage auf Flachdächern. Mit etwas handwerklichem Geschick können sie das selbst machen
E-Autos aufladen mit der Photovoltaikanlage auf dem Garagendach
Mit der Nutzung von Photovoltaik auf dem Garagendach können Sie zukünftig auch ihr E-Auto direkt mit umweltfreundlichem und vor allem kostenlosen Strom versorgen.
Voraussetzung dafür ist der Einbau einer Wallbox. Diese Wandinstallation ist ein Schnellladegerät und wandelt den Strom in die passende Ladestärke für ihr E-Auto um. So verkürzt sich der Ladevorgang im Vergleich zum normalen Haushaltsstrom um bis zu 80 %. Auch die Anschaffung eines Stromspeichers wäre in dem Zusammenhang sinnvoll, ansonsten kann nur geladen werden, wenn auch die Sonne scheint.
Wie schnell amortisiert sich Photovoltaik auf dem Carport?
Mit einer Anlagenkapazität von 5 kWp lassen sich realistisch jährlich etwa 4.800 kWh Strom erzeugen.
Gesamtkosten der PV-Anlage: ca. 6.000 €
Strompreis: 0,28 €/kWh
Eigenverbrauchsanteil ohne Speicher: ca. 30 % → 1.440 kWh
Einspeiseanteil: ca. 70 % → 3.360 kWh
Einspeisevergütung: 0,0786 €/kWh
Ersparnis pro Jahr:
Selbst verbrauchter Strom: 1.440 kWh × 0,28 € = 403,20 €
Einspeisevergütung: 3.360 kWh × 0,0786 € = 264,10 €
Gesamtersparnis pro Jahr: 667,30 €
Amortisationszeit: 6.000 € / 667,30 € ≈ 9 Jahre
Nach etwa 9 Jahren hat sich die Anlage vollständig amortisiert – und produziert dann noch rund 20 weitere Jahre günstigen Solarstrom. Das bedeutet langfristige Entlastung bei den Stromkosten und macht selbst kleine Garagendächer zu einer lohnenden Investition.
Lohnt sich ein zusätzlicher Stromspeicher?
Ein zusätzlicher Stromspeicher lohnt sich seit 2024 eigentlich immer, da die Preise deutlich gefallen sind. Das folgende Beispiel zeigt, wie sich Eigenverbrauch und Amortisationszeit verbessern können:
PV-Anlage (5 kWp): 6.000 €
Stromspeicher (5 kWh): 2.000 €
Gesamtkosten: 8.000 €
Strompreis: 0,28 €/kWh
Eigenverbrauchsanteil mit Speicher: 70 % → 3.360 kWh
Einspeiseanteil: 30 % → 1.440 kWh
Ersparnis pro Jahr:
Selbst verbrauchter Strom: 3.360 kWh × 0,28 € = 940,80 €
Einspeisevergütung: 1.440 kWh × 0,0786 € = 113,18 €
Gesamtersparnis pro Jahr: 1.053,98 €
Amortisationszeit: 8.000 € / 1.053,98 € ≈ 7,6 Jahre
Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch deutlich – und damit auch die jährliche Ersparnis. Trotz der höheren Investition verkürzt sich die Amortisationszeit gegenüber einer reinen PV-Anlage.
Durch die zusätzliche Anschaffung eines Energiespeichers kann die Eigenverbrauchsrate des erzeugten Stroms deutlich gesteigert werden. Zwar sind die anfänglichen Kosten deutlich höher, dafür sind die Einsparungen über die gesamte Lebensdauer der Anlage betrachtet deutlich höher.
Photovoltaikanlage auf einer Garage mit Flachdach
Zumeist verfügen Garagen über Flachdächer. Um den optimalen Neigungswinkel und die beste Ausrichtung zur Sonne für Photovoltaik auf dem Garagendach zu erhalten, erfolgt die Montage als Aufständerung. Eine stabile Installation der Halterungen ist dabei wichtig, da die Solarmodule eine größere Angriffsfläche für den Wind bieten.
Anmerkung: Die optimale Dachneigung für Photovoltaik liegt bei 35 Grad, da so die Sonnenstrahlen viele Wochen im Jahr in einem optimalen rechten Winkel auf die Module treffen. Bei einem Schrägdach ist die Montage der Module parallel zur Dachfläche möglich. Bei einer größeren Neigung müssen Sie mit geringeren Erträgen rechnen.
Auf einem Flachdach können Sie den Neigungswinkel und die Ausrichtung der Module flexibel wählen. Optimal ist ein Neigungswinkel von 30 bis 35 Grad, wenn die Photovoltaikmodule nach Süden ausgerichtet sind. Bei einer Ost-West-Ausrichtung erfolgt die Ausrichtung mit einem flacheren Winkel von 10 bis 15 Grad, um die tieferstehende Sonne morgens und abends sowie im Winter besser nutzen zu können.
Nachrüstung von Photovoltaik-Modulen auf dem Garagendach
Haben Sie eine Garage, aber noch keine Photovoltaik auf dem Garagendach, ist auch eine Nachrüstung möglich. Sie müssen keine neue Garage bauen. Lassen Bauform und Standort Ihrer Garage die Installation zu, kann die Photovoltaikanlage problemlos nachgerüstet werden.
Eine neue Dachkonstruktion ist erforderlich, wenn Ihr Garagendach nicht tragfähig genug ist. Eignet sich Ihre Garage nicht für die Installation, empfehlen Experten mitunter einen Abbruch und kompletten Neubau. Das verteuert Ihre Photovoltaikanlage.
Tipp: Viele Hersteller bieten auch sogenannte Solar-Carports als Komplettpakete an. Bei diesen besteht das Dach des Carports direkt aus Solarmodulen.
Fazit
Eine Solaranlage auf dem Garagendach lohnt sich in jedem Fall. Bei immer weiter steigenden Strompreisen können Sie selbst mit nur 3 kWp Photovoltaikleistung auf dem Garagendach Ihre Stromrechnung signifikant senken. Besonders sinnvoll ist es, den Solarstrom zum Laden des eigenen E-Autos zu nutzen. Voraussetzung ist, dass die Garage eine ausreichende Tragfähigkeit besitzt.
Brauche ich eine Netzspannung für eine Dachanlage? Das Flachdach (2,96 x 5,80 qm) ist in einer Garagenanlage 30 m vom Reihenhaus entfernt. Unterirdische oder Luftleitungen sind nicht gestattet. Kann also ein Wechselrichter von einer Speicherbatterie oder vom erzeugten Strom gespeist werden? Ich möchte nur den Strom für ein E-Auto Smart EQ (17,6 kWh Akku, Ladekabel für 22 kW WS) erzeugen.
Top!!! Super Anfrage, da bist du nicht alleine – ich bin hier gelandet weil ich die fast die identische Situation habe und nach der Lösung suche. Habe jetzt zwar erst ein paar Stunden gesucht und noch keine beschriebene Lösung gefunden – aber wir sollten Links die dies beschreiben dann hier teilen.
Es werden auf jeden Fall interessante Aspekte aufgezeigt. Ist es denn generell möglich auch ohne Genehmigung eine Installation einer Solaranlage durchzuführen? Das würde mich sehr interessieren.
Ich denke, dieser Beitrag zur Photovoltaik fürs Garagendach hat alle meine Fragen beantwortet. Jetzt weiß ich, wie ich vorgehen muss. Wirklich gut geschrieben, muss ich sagen.
Danke für den wichtigen Tipp, dass die Wallbox unbedingt mit der PV-Anlage und dem E-Auto kompatibel sein muss. Ich plane ebenfalls ein Solarmodul für mein Garagendach, um das Haus ausreichen mit nachhaltigem Strom zu versorgen. Für die Planung und Umsetzung wende ich mich nächste Woche noch an einen Fachmann für Solaranlagen.
Ich interessiere mich für eine Solaranlage auf meiner Doppelgarage.
Wo kann ich eine Anlage ca. 3.000 WP kaufen?
Vielen Dank für diesen Beitrag über PV-Anlagen auf dem Garagen Dach. Wir haben ein Carport und haben darüber nachgedacht, ginge das denn? Gut zu wissen, dass man auf die passende Ausrichtung des Dachs achten muss.
Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Photovoltaik. Ich möchte bei mir Solartechnik installieren lassen. Interessant, dass wie viele Module man für ein Garagendach benötigt, von der Größe und Beschaffenheit des Daches sowie der Größe der Module abhängt.
Zur ersten Frage: eine Netzspannung ist für eine Dachanlage nicht notwendig. Das sind dann aber spezielle Wechselrichter für “Inselanlagen” (Insel = nicht ans Stromnetz angeschlossen). Zu beachten ist: die meisten E-Autos laden erst ab 6 Ampere Spannung, also etwa 1,4 kW Leistung. Mit der Anlage aus dem Kostenbeispiel oben kann man kein E-Auto laden, dafür sind 600 Watt-Peak (= 0,6 kWp) zu wenig.
Man könnte natürlich diese PV-Anlage einen Speicher laden lassen und der Speicher lädt später das E-Auto, wenn er voll genug ist. Damit sind jedoch deutlich höhere Anschaffungskosten und zusätzlich Ladeverluste des Speichers verbunden, das wird sich finanziell nicht rechnen.