Global Warming – Klimaerwärmung gibt es die überhaupt?

Global Warming – gibt es die überhaupt? Ja. Die gibt es. Auch wenn es immer wieder Kritiker gibt, die dies leugnen (Trump!).
Unser Klima verändert sich. Das spüren wir und hören es auch immer wieder in den Medien. Jetzt gerade, wenn wir aus dem Fenster schauen oder über die Straße gehen, spüren wir das ganze Ausmaß vermutlich eher weniger.
Weiße Weihnacht – Im Allgemeinen hört man häufig, dass dieses „Phänomen“ immer mehr verschwindet. Aber stimmt das wirklich? Gab es früher immer weiße Weihnacht? Werden wir nie wieder gemeinsam mit unseren Kindern an Heiligabend einen Schneemann bauen? Die Antwort: Nicht seltener als vorher – Vorerst.

Sieht man sich Statistiken über die letzten 65 Jahre (1950- 2015) an, so fällt auf: So häufig war es Heiligabend gar nicht weiß. In München konnte man immerhin 25 Mal dieses Spektakel beobachten. In Hamburg 12 Mal. In Köln hingegen sogar nur 4 Mal. Das Ganze hat (noch) wenig mit der globalen Erwärmung zu tun. In Deutschland ist das Klima einfach mild. Die Zukunft vom weißen Weihnachtsmorgens ist allerdings ungewiss. Sollte die Durchschnitttemperatur der Erde in den nächsten Jahrzehnten weiterhin so ansteigen, wie sie es bisher getan hat, könnte diese Pracht tatsächlich in einigen Teilen der Erde zur Legende werden.

Globale Erderwärmung/Global Warming – Klimawandel: Was ist das eigentlich?

Die Globale Erwärmung bezieht sich auf das Klima. Nicht auf das Wetter. Ändert sich das Wetter, so ist das ein kurzfristiger, also zeitlich begrenzter Zustand, wie Regen oder Sonnenschein. Wetter ist außerdem lokal – Das bedeutet, es ist auf einen bestimmten Ort begrenzt und überall unterschiedlich. Nicht nur innerhalb eines Landes, sondern sogar innerhalb einer Region. So kann es sein, dass es an einem Ende von Münster regnet, während am anderen Ende die Sonne scheint. Klima hingegen ist global. Es betrachtet das Wetter in einer viel größeren Region und über einen längeren Zeitraum. In den letzten Jahrhunderten hat sich das Klima auf der Erde verändert. Die Globale Durchschnittstemperatur, also die gemittelte aus allen Bereichen der Welt, liegt bei etwa +15°C und ist in den letzten Jahren um durchschnittlich 1°Celsius gestiegen. Gar nicht so viel, könnte man hier nun einwenden. Das ist richtig. 1 ist als Zahl klein, aber im zeitlichen Verlauf der Erdentwicklung groß. Die aktuelle Erwärmung verläuft viel schneller, als alle, dem Menschen bisher bekannten Erwärmungsphasen in den letzten 65 Millionen Jahren. Daher ist sich ein Großteil der Wissenschaftler, die sich mit diesem Thema befassen, einig – Der Mensch ist Hauptverursacher für die starke Erwärmung.

Globale Erderwärmung/Global Warming – Treibhauseffekt: Ein Gefährlicher Übeltäter?

Jain. Der Treibhauseffekt ist eine der wichtigsten Ursachen für die globale Erwärmung – das Global Warming. Gleichzeitig ist der Treibhauseffekt aber auch eine der wichtigsten Ursachen für die Existenz von Leben auf der Welt. Ohne ihn wäre es ziemlich eisig (im Schnitt -18° Celsius). Weiße Weihnachten wären alltäglich. Nur die Leute, die diese feiern, wären nicht da. Die Erde funktioniert wie ein Gewächshaus. Die Erdatmosphäre lässt die Sonnenstrahlen, die auf die Erde fallen, größtenteils ungehindert zu uns durch. Die Strahlen werden von der Erdoberfläche reflektiert und zurück in die Atmosphäre gestrahlt. Die in der Atmosphäre enthaltenen Treibhausgase nehmen diese Strahlung weitgehend auf, erwärmen sich und schicken die länger wellige Strahlung zurück zu uns. Es wird also angenehm warm.

Wo liegt denn nun eigentlich das Problem mit Mensch und Klimawandel?

In der Art wie wir leben. Und wie viele von uns das so tun. Der Mensch hat sich in den letzten Jahrhunderten als Überlebenskünstler bewiesen. Seine Strategie: Er passt sich nicht der Umwelt – sondern seine Umwelt an sich an. Seit der Industrialisierung (19. Jahrhundert) hat sich nicht nur die Industrie prächtig vermehrt, sondern auch die Treibhausgase. Denn viele industrielle Prozesse erzeugen Treibhausgase, wie Methan oder Kohlenstoffdioxid (CO2). Dazu kommt ein immer größerer Bedarf an Fossilien Brennstoffen (wie Kohle oder Erdöl), Holz und Nutzflächen für Wohnraum, Nahrungsanbau und Viehhaltung (hohe Methanausschüttung), die zu Rodungen von Baumbeständen (Pflanzen nehmen CO2 auf und wandeln diesen in Sauerstoff um) und oft einseitiger Flächennutzung führt.
Simpel ausgedrückt: Mehr Treibhausgase in der Atmosphäre -> mehr Rückstrahlung -> Mehr durchschnittliche Erdwärme.

Fazit

Wie sehr wir aktiv spüren, wie sich unser Klima verändert, ist für jeden unterschiedlich. Aber es wird gespürt – häufigere Wetterextreme oder wärmere Winter. Auch die Pole beginnen langsam zu schmelzen. Auf Dauer werden so die Lebensräume von vielen Tierarten bedroht. Auch die des Menschen. – Höchste Zeit aktiv zu werden.
Du willst aktiv werden?
Dann sieh dir hier an, wie du selbst etwas gegen das weitere Voranschreiten tun und dein Leben nachhaltiger und zukunftsorientierter gestalten kannst und wie das Global Warming eingedämmt werden kann.

Quellen:

wetterkanal.kachelmannwetter.com

statista.com

 

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