Photovoltaik Speicher

Photovoltaik Speicher lohnen sich – heute und in der Zukunft

Die Einspeisevergütung für Strom aus Solaranlagen sinkt kontinuierlich. Gleichzeitig steigt der Strompreis an. Inzwischen entstehen hier Kosten für Haushalte, die es lohnend machen können, Solarstrom selbst zu produzieren und über Photovoltaik Speicher auch selbst zu nutzen. Vor allem im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Strommarktes. Mit Photovoltaik Speichern schaffen sich Hausbesitzer weitgehende Unabhängigkeit in Sachen Energie und entlasten die Umwelt.

In den letzten 10 Jahren ist der Strompreis durchschnittlich um fast 10 Euro-Cent pro kWh gestiegen. Es ist abzusehen, dass sich diese nach oben gerichtete Preisspirale in der Zukunft fortsetzen wird, denn die großen Stromversorger sowie die Netzbetreiber stehen vor hohen Investitionen. Zum einen gehen die 7 noch im Betrieb befindlichen Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 vom Netz, deren Ausfall durch andere Anlagen kompensiert werden muss, und zum anderen ist der Ausbau des Stromnetzes ein Thema, das in Bezug auf die Kosten und die Planung die Politik und die beteiligten Unternehmen noch lange beschäftigen wird.

Im Weiteren schränkte der Bund und die Länder die Förderung von Solarstrom über die Einspeisevergütung immer mehr ein. Während im Jahr 2012 die Einspeisevergütung noch bei 19,50 Cent/kWh lag und damit dem damaligen durchschnittlichen Strompreis von 25,89 Cent/kWh sehr nahe kam, werden heute (Stand 2017) nur noch 12,30 Cent/kWh an Einspeisevergütung angerechnet, während der Strompreis auf 29,16 Cent/kWh geklettert ist. Die genannten Zahlen beziehen sich auf Solaranlagen mit einer Nennleistung kleiner als 10 kWp. Aus dem aktuellen Entwicklungsstand lassen sich verschiedene Szenarien ableiten, die doch eine gewisse Unsicherheit bezüglich der Stromversorgung durch die auf dem Markt befindlichen Energieriesen in sich bergen. Im Allgemeinen geht der Trend hin zur Dezentralisierung und zur Selbstversorgung mit Strom. Dazu sind jedoch verschiedene Branchen nur bedingt in der Lage. Diese werden weiterhin auf die zentrale Stromversorgung angewiesen sein. Allerdings ist es nun nicht so, das ein kleiner werdender Markt zwangsläufig sinkende Preise mit sich bringt. Die zentralen Kraftwerksbetreiber werden ihre Kapazitäten herunterfahren, das Angebot verknappen und so den Preis weiter nach oben regulieren. Elektrische Energie aus dem öffentlichen Netz wird in der Zukunft zu einem immer teurer werdenden Produkt, wobei das Netz und dessen Ausbau auch eine große Rolle in der Preisgestaltung spielt.

 

Für Hausbesitzer ist die Frage nach der Versorgung mit elektrischer Energie also nicht nur im Hier und heute von Bedeutung, sondern ebenso in der nahen und fernen Zukunft. Es lohnt sich dementsprechend durchaus, über die eigene energietechnische Infrastruktur nachzudenken. Natürlich bestehen auch hierzu verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist die Eigenversorgung mittels Solarmodulen und einem Photovoltaik Speicher. Die Vorteile liegen auf der Hand. Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Vorreiter in der Solartechnik und die mit dieser Technik beschäftigten Unternehmen bieten ausgereifte Anlagen an, die sich durch geringen Wartungsaufwand und hohe Leistung auszeichnen. Das aber ist genau das, was die meisten Immobilieneigentümer erwarten. Eine problemlose Stromversorgung, so wie sie es von den Energieunternehmen bisher erwarten konnten, nur ab jetzt in Eigenregie. Das Kernstück der Anlage ist hierbei der Photovoltaik Speicher.

Auch für Besitzer von bereits bestehenden PV-Anlagen, die den selbst produzierten Strom fast vollständig in das Netz einspeisen und dadurch eine entsprechende Rendite erwirtschaften, werden Photovoltaik Speicher immer interessanter, auch wenn sich dadurch der Gewinn aus der Einspeisung mindert. Laut der Umfrage eines Verbraucher-Portals sind 80 % aller Besitzer einer PV-Anlage aus Gründen der Unabhängigkeit und des Umweltschutzes bereit, einen Photovoltaik Speicher zwischenzuschalten. Der Preis für Photovoltaik Speicher sehen als ein Handycup von diesen 80 % noch etwa die Hälfte an.

 

Was ist denn ein Photovoltaik Speicher genau?

SENEC.Home Lithium
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Allgemein wird der Photovoltaik Speicher als Batterie oder Solarbatterie bezeichnet, obwohl dies zumindest im deutschen Sprachgebrauch nicht ganz exakt ist. Der Photovoltaik Speicher ist ein Akkumulator, also eine wiederaufladbare Speichereinheit für elektrische Energie. Der Begriff Batterie wird hierzulande eigentlich nur für Speicher benutzt, die sich nicht wieder aufladen lassen. Die Verallgemeinerung entstammt dem Englischen, hier wird dem Begriff „Battery“ bei Akkus einfach das Wort „rechargeable“ vorangestellt. Der Photovoltaik Speicher ist also ein Akkumulator, der in seiner Wirkweise auf die Besonderheiten im Betrieb mit einer Solaranlage abgestimmt ist.

Oft werden Autobatterien oder Starterbatterien aufgrund ihrer Größe und Bauweise mit Solarbatterien beziehungsweise mit Photovoltaik Speicher gleichgesetzt oder verwechselt. Zumindest wenn es sich um Akkus mit Bleiplatten handelt. Autobatterien sind darauf ausgelegt, kurzfristig hohe Ströme abzugeben. Dieser Vorteil für das Fahrzeug ist im Solarbetrieb ein Nachteil, denn um hohe Ladeströme generieren zu können, sind Autobatterien so konstruiert, das sie eine starke Selbstentladung produzieren. Im Fahrzeug spielt dies jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da im Fahrbetrieb die Lichtmaschine die hauptsächliche Stromversorgung übernimmt und in den Parkzeiten kaum Strom verbraucht wird. Ein Photovoltaik Speicher hingegen wird zyklisch geladen und entladen. Hohe und kurzfristige Stromlasten kommen nur selten vor, dafür aber ein kontinuierlicher Stromverbrauch direkt aus dem Akku. Dementsprechend sind Photovoltaik Speicher so ausgelegt, das sie eine große Anzahl von Ladezyklen aufweisen und eine sehr geringe Selbstentladung. Daraus ergibt sich der Umstand, dass in jüngster Zeit überwiegend Photovoltaik Speicher auf Lithium-Basis eingesetzt werden, statt der zwar sehr günstigen Blei-Batterien, die aber wesentlich weniger leistungsfähig sind.

 

Wie funktioniert ein Photovoltaik Speicher?

PIKO BA System Li
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Eigentlich besteht der Photovoltaik Speicher aus zwei Teilen. Zum einen der oder die Akkumulatoren, in denen der in der Solaranlage produzierte Strom zwischengespeichert wird, und einmal der Laderegler, der gleichzeitig ein Wechselrichter ist. Natürlich ist der Wechselrichter auch für PV-Anlagen ohne Photovoltaik Speicher notwendig, um den in den Solarpaneelen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom für die Hauseinspeisung umzuwandeln. Bei der Zwischenschaltung eines Photovoltaik Speicher übernimmt der Laderegler die Aufgabe, zuerst die Akkus zu laden und danach den weiteren produzierten Strom in das öffentliche Netz zu leiten. Natürlich ist dies durch ständige Entnahme ein kontinuierlicher Prozess. In einem Beispiel sieht das ungefähr so aus:

• Ohne Solaranlage = 100 % Strombezug aus dem öffentlichen Netz
• Mit Solaranlage = etwa 70 % Einspeisung in das öffentliche Netz, 30 % Eigenverbrauch
• Mit Solaranlage und Photovoltaik Speicher = etwa 30 % Einspeisung in das öffentliche Netz, 70 % Eigenverbrauch
• Insel-Solaranlage mit Photovoltaik Speicher = 100 % Eigenverbrauch

Die Abstimmung des Photovoltaik Speicher mit der Solaranlage auf dem Dach und dem durchschnittlichen Verbrauch des oder der angeschlossenen Haushalte ist für den wirtschaftlichen Betrieb von größter Bedeutung, womit eine der wichtigsten Fragen im Raum steht.

 

Die Photovoltaik Speicher Kosten

Photovoltaik Kosten
Photovoltaik Kosten

Die Frage nach den Kosten für Photovoltaik Speicher lässt sich nicht so einfach beantworten. Zunächst sollte die Frage nach dem jeweiligen Verbrauch gestellt werden. Einen überdimensionierten Photovoltaik Speicher zu erwerben ist genauso wenig sinnvoll wie einen Photovoltaik Speicher, der unterdimensioniert ist. Genauso verhält es sich mit der Solaranlage auf dem Dach. Im Idealfall produzieren die Paneele über die täglichen Sonnenstunden soviel Strom, wie beispielsweise eine Familie in 24 Stunden verbraucht. Der Photovoltaik Speicher wiederum dient dabei dazu, den produzierten Strom dann zur Verfügung zu stellen, wenn er gebraucht wird. Natürlich könnte jetzt angeführt werden, dass ein überdimensionierter Photovoltaik Speicher hierbei doch kein Problem darstellt. Doch, denn mit jeder zusätzlichen kWh, die über dem durchschnittlichen Stromverbrauch liegt, steigen die Gesamtkosten.Ein weiterer Aspekt bei den Kosten ist die Art des Photovoltaik Speicher. Im Grunde kann hierbei auf zwei Speichersysteme verwiesen werden. Einmal die Bleibatterien und die noch relativ neuen Lithium-Batterien. In der Vergangenheit bewegten sich Lithium-Ionen Akkus in einem Preisbereich, der ihre Wirtschaftlichkeit bei allen Vorteilen, wie der wesentlich höheren Lebensdauer, immer in Frage stellte. Nicht umsonst sind noch heute die weitaus meisten Solaranlagen mit Photovoltaik Speicher in Form von Blei-Akkus ausgestattet. Inzwischen sinken jedoch die Kosten für Li-Ion-Akkus merklich, sodass diese nun, in Kombination mit der Förderung durch die KfW, durchaus rentabel sind. Dabei zeigt sich, dass auf dem Markt gerne komplette Komponenten angeboten werden. Photovoltaik Speicher, die sich aus Laderegler und Akkus zusammensetzen. In Bezug auf den Anschluss an die PV-Anlage sowie die Verbindung zum öffentlichen Netz erleichtern solche Systeme den Einbau sicherlich. Wer jedoch wirklich günstig fahren möchte, sollte die benötigten Teile für den Photovoltaik Speicher einzeln kaufen. Das erfordert jedoch ein recht umfangreiches Wissen um die technischen Einzelheiten, für einen Laien ohne fachliche Hilfe kaum umzusetzen.

Nachfolgend nun eine kurze und beispielhafte Gegenüberstellung bei den Kosten für Blei-Akkus und Li-Io-AkkusBleiakku Li-Io-Akku
Entladetiefe 55 % 90 %
Ladezyklen 3500 5000
Gesamtkapazität 7,4 kWh 5,0 kWh
Nutzbare Kapazität 4,07 kWh 4,5 kWh
Nettopreis 4500 Euro 7500 Euro
Kosten pro kWh 0,32 Euro 0,33 Euro

In diesem Beispiel sind die Fördergelder noch nicht einberechnet. Bezogen auf den Nettopreis zeigt sich der Bleiakku nach wie vor im Vorteil. Allerdings benötigt er wesentlich mehr Platz, ist um vieles schwerer und besitzt die geringere Lebensdauer. Hier muss aber dazugesagt werden, dass die für Li-Io-Akkus angegebene Lebensdauer von über 20 Jahren noch nicht breitflächig unter Beweis gestellt wurde. Bisher ist das eher ein theoretischer Wert. Ein weiterer, für den Blei-Akku sprechender Vorteil ist im Umweltschutz zu sehen. Blei-Akkus sind sehr günstig und vollständig recycelbar. Li-Io-Akkus benötigen für das Recycling einen sehr hohen und teuren Aufwand.

 

 

Die Photovoltaik Speicher Förderung

Die massive Förderung von Solarstrom- oder Photovoltaikanlagen in der Vergangenheit führte dazu, das so viele Anlagen auf Deutschen Dächern installiert wurden, das sich im Verhältnis zwischen den Besitzern derartiger Anlagen, die von den Einspeisevergütungen profitierten, und denjenigen, die ausschließlich Netzstrom bezogen, ein Ungleichgewicht entstand. So hatten beispielsweise Mieter von Wohnungen kaum die Möglichkeit, sich eine eigene Solarstromanlage zu installieren. Gleichzeitig wurde und wird die an die Solaranlagen-Besitzer ausgeschütteten Einspeisevergütungen auf den Strompreis umgelegt. Die aktuellen Einspeisvergütungssätze finden sie hier.

Die Einspeisevergütungen wurden in den letzten Jahren merklich zurückgefahren und werden aktuell nach der jeweiligen Ausbaustufe weiter reduziert. Dafür legte die KfW ein Förderprogramm für Photovoltaik Speicher auf. Damit wird ein Anreiz geschaffen, den selbst produzierten Strom auch selbst zu nützen und weniger in das öffentliche Netz einzuspeisen.

Das aktuelle Förderprogramm der KfW zu diesem Bereich nennt sich kurz KfW 275 – Erneuerbare Energien –Speicher. Gefördert werden Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagen, unabhängig davon, ob diese mit Blei oder mit Li-Io-Akkus arbeiten. Die Förderung setzt sich aus einem zinsgünstigen Kredit sowie einem Tilgungszuschuss zusammen. Gefördert werden sowohl die Photovoltaik Speicher neuer PV-Anlagen wie auch der nachträgliche Einbau für Solaranlagen, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind.
Die Leistung der Photovoltaik-Anlage darf nicht über 30 kWp liegen und pro Anlage wird nur ein Photovoltaik Speicher gefördert. Zudem muss sich die Anlage in Deutschland befinden und wird vom Antragsteller mindestens 5 Jahre selbst betrieben.

Das aktuelle Förderprogramm läuft noch bis Ende 2018, wobei sich halbjährlich der Tilgungszuschuss reduziert. Bis zum 30.06. 2017 beträgt er noch 19 % der Tilgungssumme. Danach reduziert er sich jedes halbe Jahr um 3 %.

senec home
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Einen Photovoltaik Speicher nachrüsten?

Wie gerade beschrieben, kann das Förderprogramm der KfW auch zur Nachrüstung der bestehenden Solaranlage genutzt werden, wenn diese nach dem 31.12.2012 an das Netz ging. In Anbetracht dessen, das gerade die neueren PV-Anlagen nur noch geringfügig von den Einspeisevergütungen profitieren, lohnt es sich, zu Papier und Bleistift zu greifen, um eine kleine Vergleichsrechnung anzustellen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass bei den Akkus in den letzten Jahren ein starker Preisverfall zu sehen war, der sich nun stabilisiert. Das bedeutet, dass die Preise für Photovoltaik Speicher kaum noch nennenswert sinken werden. Dafür sinkt jedoch der Tilgungszuschuss der KfW halbjährlich. Wer zu lange wartet, kann durchaus bares Geld verlieren. Früher oder später ist jede Solaranlage nur noch in Verbindung mit einem Photovoltaik Speicher rentabel.

Das Nachrüsten gestaltet sich im Übrigen recht einfach, wobei es natürlich eine Platzfrage ist. Hier spielt der Li-Io-Akku wiederum in zweierlei Hinsicht seinen Trumpf aus. Weniger Platzbedarf und eine eventuelle Zwangsbelüftung, wie bei manchen Blei-Akkus, ist auch nicht notwendig. Bei aller Einfachheit ist trotzdem der Fachmann gefragt, denn bei bestehenden PV-Anlagen muss die Netzeinspeisung umgestellt und neue Anlagen dürfen so oder so nur durch zugelassene Elektriker angeschlossen werden.

 

Was ist die richtige PV-Speicher Größe?

Bei Solaranlagen wimmelt es nur so von Abkürzungen, die verschiedene elektrische Einheiten oder Leistungen angeben. Das kann schon zu sehr viel Verwirrung führen. Doch wie soll bei soviel Fach-Abkürzungen festgestellt werden, wie groß der benötigte Photovoltaik Speicher denn sein soll. Das lässt sich ausrechnen, und zwar mit den beiden elektrischen Einheiten Wh und Ah. Die Wattstunden und die Amperestunden. Die Einheit Wh gibt den Energiebedarf der einzelnen Verbraucher im Haushalt an. Die Einheit Ah zeigt die mögliche Akkukapazität an.

Zunächst muss der tägliche Energiebedarf errechnet werden, etwa die Wattzahl aller Lampen. Der Stromverbrauch vom Kühlschrank, der Mikrowelle, des E-Herdes etc. Dazu kommt die geschätzte Zahl der täglichen Betriebsstunden der Geräte und Verbraucher. Die Betriebstunden werden jeweils mit der Wattzahl multipliziert. Dies ergibt den Tagesenergiebedarf. Bei einer 12-V-Anlage wird diese Wattzahl nun durch 12 geteilt, das ergibt den Tagesladungsbedarf in Ah. Nun muss noch die Anzahl der sogenannten Autonomietage einbezogen werden. Das sind die Tage eines Monats ohne Sonneneinstrahlung, wobei hier der Nutzungsgrad des Hauses ausschlaggebend ist. Bei einem ständig bewohnten Haus wird von 10 bis 15 Tagen ausgegangen, in denen die Ladekapazität über die Sonne nur sehr geringfügig ist. In einem Wochenendhäuschen können die Autonomietage geringer angelegt werden, da weniger Strom verbraucht wird. Diese angenommenen Autonomietage werden mit dem Tagesenergiebedarf multipliziert, nachfolgend eine Beispielrechnung:

Tagesenergiebedarf = 402 Wh geteilt durch 12 = 31,50 Ah. Multipliziert mit angenommenen 12 Autonomietagen = 756 Ah.

Mit diesem Wert, 756 Ah, lässt sich nun die Speichergröße festlegen. Auf jedem Akku stehen die Amperestunden in Form einer Zahl mit dem Kürzel Ah darauf, etwa 100 Ah. Bei dem beispielhaften Bedarf von 756 Ah entspricht dies 7 oder 8 Akkus mit einer Kapazität von 100 Ah. Damit wäre völlige Stromautonomie erreicht. Wer nun nur etwa 50 % des täglichen Energiebedarfs über die Solaranlage decken möchte, halbiert die Anzahl der benötigten Akkus einfach.

 

Photovoltaik Speicher Test

Die Größe oder Kapazität eines Photovoltaik Speicher ist das eine, die tatsächliche Leistungsfähigkeit das andere. Ein Photovoltaik Speicher besteht aus verschiedenen Komponenten, die miteinander funktionieren müssen, um ein optimales Ergebnis zu bringen. Dazu gehören natürlich auch die Solarpaneele, die den Strom liefern. Genauso wichtig sind aber auch das Energiemanagement des Ladereglers und die Funktionalität des Wechselrichters.

 

Lohnt ein Photovoltaik Speicher?

Nicht nur der Deutsche Energiemarkt befindet sich im Umbruch. Weltweit zeigt sich verstärkt eine Dezentralisierung im Energiesektor, wobei die fortschreitende Solar- und Windtechnologie maßgeblich dazu beiträgt. Bezüglich der Investitionen und der Wartungskosten gehört die PV-Anlage sicher zu den günstigen und auch ausgereiften Möglichkeiten, selbst Strom zu erzeugen. Ob ein Photovoltaik Speicher lohnt? Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, aber noch keinen Speicher besitzt, für den ist es sicherlich lohnend. Eine ganz neue Anlage ergibt ohnehin nur Sinn mit einem Speicher und für diejenigen, die noch überlegen, einen eigenen Stromerzeuger anzuschaffen: Die Stromkosten werden weiterhin steigen.

 

Fazit

Es ist immer etwas umständlich, aus der bequemen Ecke herauszukommen, aber mitunter unvermeidlich. Hinsichtlich der Entwicklungen im Energiesektor wie auch im schleppenden Netzausbau lassen sich Signale der Politik erkennen, die es für wünschenswert halten, wenn sich die Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland selbst mehr Autonomie in der Energieversorgung geben. Auf lange Sicht kann dies nur Vorteile haben. Zudem werden mit neuen Ideen wie dem Massenspeicher die Energiekapazitäten noch besser genutzt. Allein schon der Gedanke, das über Jahrzehnte hinweg praktisch die Hälfte der in Großkraftwerken produzierten Energie sinnlos im Netz verloren ging, sollte Anlass genug sein, die Energieversorgung in die eigenen Hände zu nehmen.

 

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