Erneuerbare Energien Gesetz

Das Erneuerbare Energien Gesetz (kurz EEG) regelt die Einspeisung und Erzeugung elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien wie dem Solarstrom (Photovoltaikanlagen). Besitzt nun jemand eine Photovoltaikanlage, hat dieser das Recht nach dem Erneuerbare Energien Gesetz, den selbst produzierten Strom in das deutsche Stromnetz einzuspeisen und dafür eine finanzielle Vergütung zu erhalten.

Natürlich bleibt es dem Besitzer einer solchen Anlage frei, ob der Strom ins Netz eingespeist wird oder damit das eigene Heim versorgt wird. Für Unternehmer, die Solargroßanlagen betreiben, sind besonders die Änderungen entscheidend, die die Bundesregierung im August 2014 am Erneuerbare Energien Gesetz festgelegt hat. Ab dem 31.12.15 schließt sich dann der Erlös aus Großanlagen ab 500 kWp (Kilowatt Peak) und nun ab Januar 2016 mit 100 kWp aus zwei Anteilen zusammen. Der eine Teil wird einen vom Stromabnehmer festgelegten Strommarktpreis bestimmt und der Andere durch eine Marktprämie. Privatanwender und Kleinanlagenbetreiber sind von dieser Neuerung weiterhin nicht betroffen.

Weiterhin ändet sich durch das neue EEG auch zu welchen Teilen der selbst erzeugte Strom ins Netz eingespeist wird. Seit der Gesetzesänderung ist nun festgesetzt, dass Großanlagenbetreiber eine gemeinschaftliche Abgabe der EEG-Umlage von mindestens 30%, aber nur maximal 40 $ an selbstgenutzten Strom, vom lokalen Netzbetreiber in Rechnung gestellt bekommen. Photovoltaik Anlagen für Wohngebäude bis zu Größe von Zweifamilienhäusern sind von dieser Abgabe nicht betroffen. Anlagen für Gebäude dieser Größe sind von der neuen EEG-Regelung bis zu einem Peak von 10 kWp freigestellt.

Der zügige Energiewandel Deutschlands der letzten Jahre machte eine stete Anpassung der EEG-Umlage erforderlich. Die Umlage soll gerecht unter allen Anwendern die Etablierungskosten erneuerbarer Energien aufteilen. Ab Januar 2017 kommt pünktlich mit dem Jahreswechsel jedoch eine weitere Neuerung auf Großanlagenbesitzer zu. Dann wird die EEG-Umlage von minimal 30% auf 40% angehoben, was zuvor die maximale Umlagenobergrenze darstellte. Hausbesitzer mit Photovoltaikanlagen können jedoch auch hier abermals beruhigt sein: Diese bleiben auch dann dieser Regelung befreit.

Hi Five!
Danke!