Dachfläche vermieten – lohnt sich die zusätzliche Geldquelle?

Das Leben in Deutschland wird teurer. Die Preise für Lebensmittel, Strom und Benzin steigen beständig an und die Lebenshaltungskosten erreichen ungeahnte Höhen. Einen klaren Anhaltspunkt liefert der Verbraucherpreisindex, der in den letzten 20 Jahren um rund 40 Prozent gewachsen ist!

Dennoch bleiben die Gehälter stabil, wodurch sich die finanzielle Belastung der Bundesbürger erhöht. Deswegen halten immer mehr Deutsche nach einer zusätzlichen Einnahmequelle Ausschau.

Dank der Dachverpachtung hat sich ein interessantes Angebot ergeben, um das Konto mit passiven Einnahmen aufzustocken. Im folgenden Artikel beschäftigen wir uns mit dem Thema „Dachvermietung“ und geben Ihnen einen guten Überblick über den Sachverhalt.

Dachverpachtung mittels Photovoltaik Anlage- Was ist das?

In den letzten Jahrzehnten hat die Solarenergie immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das Sonnenlicht rückt immer mehr in den Fokus der Stromindustrie und löst Atomkraftwerke nach und nach ab. Neben Firmen und öffentlichen Einrichtungen sind nun auch Privatpersonen in der Lage, mithilfe von Solaranlage und Photovoltaik Anlage selbst Strom oder Wärme zu erzeugen.

Doch die gewonnene Energie muss nicht unbedingt eigenständig genutzt werden. Privatpersonen, die über eine ausreichend große Dachfläche verfügen, können von einer Dachvermietung profitieren und mit dem Eigenheim zusätzliche Mieteinnahmen generieren.

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Die Vergütungsmodelle der PV Unternehmen

Die Dachfläche vermieten – das klingt zunächst etwas bizarr. Tatsächlich können mit einer solchen Dachverpachtung beachtliche Mieteinnahmen bezogen werden. Als Antragsteller muss man sich zwischen drei verschiedenen Vergütungsmodellen entscheiden:

  1. Die einmalige Pachtzahlung: Sie erhalten von dem PV Unternehmen eine einmalige Vergütung.
  2. Die jährliche Pachtzahlung: Jedes Jahr profitieren Sie von Mieteinnahmen dank Ihrer Photovoltaikanlage.
  3. Die Sanierungskosten: Die PV Anlage wird mit den anfallenden Kosten für eine Dachsanierung verrechnet.

Voraussetzungen der Dachvermietung

Für viele Bundesbürger klingt eine passive Einnahmequelle durch PV Anlagen äußerst attraktiv. Aber leider eignet sich nicht jedes Dach zur Installation einer Photovoltaikanlage. Es müssen einige grundlegende Bedingungen erfüllt sein, damit sich PV Unternehmen zu einer Dachflächenvermietung bereiterklären. Dazu zählt:

  • Zustand: Sowohl Gebäude als auch Dachstuhl müssen intakt sein. Baufällige Häuser, die schon längst das Zeitliche gesehen haben, sind für PV Unternehmen nicht rentabel. Denn die Sanierungskosten übersteigen den Anschaffungspreis der Photovoltaikanlage.
  • Bestand: Eine Dachvermietung kommt nur dann in Frage, wenn die Zukunft des Gebäudes gesichert ist. Es sollte in den kommenden 40 Jahren kein Abriss oder Umbau geplant sein. Dies könnte nämlich Einfluss auf die Photovoltaikanlage haben und eine Demontage notwendig machen.
  • Schatten: Da die Photovoltaikanlage mithilfe von Sonnenenergie betrieben wird, sind verschattete Dächer für die Dachflächenvermietung ungeeignet. In der Regel sollten mindestens 1.000 m2 verschattungsfreie Dachflächen vorliegen.
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Ab welcher Größe rentiert sich die Dachvermietung?

Im Jahr 2005 wurde eine Vergütung von 50 Cent pro erzeugter kWh bereitgestellt. 16 Jahre später sind die Subventionen im Keller: nur noch rund 7 Cent werden pro kWh beigesteuert. Infolgedessen wurde eine Mindestgröße für Gebäude eingeführt, um die Wirtschaftlichkeit dieser Angebote zu garantieren.

Denn letztendlich bleiben die Anschlusskosten der Photovoltaikanlage bestehen, während die Vergütung von Monat zu Monat weiter absinkt. Daraus ergibt sich, dass sich der Pachtvertrag für Photovoltaik Unternehmen erst lohnt, wenn das Gebäude eine Größe von mindestens 1.000 m2 aufweist.

Welche Vorteile bietet die Dachflächenvermietung?

Geht es um das Eigenheim, sind die Deutschen sehr vorsichtig. Tatsächlich sind mit der Dachvermietung jedoch keinerlei Nachteile verbunden. Ganz im Gegenteil! Die Vermietung des Daches birgt viele Vorteile für den Vermieter.

Zunächst profitiert man bei der Dachverpachtung natürlich von den Mietzahlungen. Wird für eigene Projekte Geld benötigt, stellen die PV Unternehmen die Vergütung in Form einer Einmalzahlung zur Verfügung. Somit können die Einnahmen für 20 Jahren im Voraus einkassiert und anderweitig investiert werden. Eine andere Möglichkeit stellen jährliche Zahlungen oder eine kostenlose Dachsanierung dar.

Hervorzuheben sind die große Sicherheit und das geringe Risiko des Vermieters. Bei der Vermietung von Immobilien muss der Besitzer stets mit Schäden und Reparaturzahlungen rechnen. Zudem können sich die Mieter an sich ebenfalls als Problem erweisen. So kann es etwa möglich sein, dass diese in Zahlungsverzug geraten oder dass das Haus oder Appartment über einen langen Zeitraum unbesetzt sind. Infolgedessen bleiben die Einnahmen aus und der Vermieter macht ein Verlustgeschäft.

Mit einer Dachvermietung ist man auf der sicheren Seite. Die Einnahmen fließen regelmäßig auf das Konto ein und die Kosten für die Installation und Instandhaltung werden vom PV Unternehmen übernommen.
Sollte der Eigentümer mit dem Gedanken spielen, die Immobilie zu verkaufen, sorgen die zusätzlichen Mieteinnahmen und der Top-Zustand des Daches für eine willkommene Wertsteigerung!

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Photovoltaik Anlagen selbst nutzen

Die Dachflächenvermietung ist ein interessantes Angebot für Hauseigentümer, deren Immobilie die Mindestgröße erfüllt, in ausgezeichnetem Zustand ist, noch mindestens 40 Jahre Bestand hat und nicht verschattet ist.

Erfüllt das Eigenheim nicht alle Bedingungen, kann es sich als Hausbesitzer durchaus rentieren, selbst eine Photovoltaikanlage zu nutzen. Durch die Solarzellen wird Strom erzeugt, der für den Eigengebrauch verwendet werden kann. Dementsprechend verkleinert sich die Stromrechnung und die jährlichen Ausgaben können reduziert werden.

Doch erneuerbare Energien von Privatpersonen werden von Stromanbietern nur noch sehr schlecht bezahlt. Die Einspeisevergütung fällt immer geringer aus. Es lohnt sich also heutzutage kaum noch, den generierten Strom ins öffentliche Stromnetz zu übertragen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Strom für den Eigenbedarf zu benutzen.

Mieteinnahmen durch die Photovoltaikanlage - ein begrenztes Angebot!

Die EEG stellt die Vergütung der Dachflächenvermietung immer weiter ein. Prognosen sagen bereits voraus, dass die Dachverpachtung nur noch wenige Jahre möglich sein wird. Dennoch bleibt diese Art der Mieteinnahmen weiterhin ein attraktives Geschäftsmodell, das Privatpersonen – ohne Investition – ein passives Einkommen verschaffen kann.

Wer seine Dachfläche gewinnbringend vermieten möchte, sollte dementsprechend nicht länger zögern und ein PV Unternehmen kontaktieren. Die Anfrage ist kostenlos und eine Beratung kann schnell Aufschluss geben, inwiefern sich ein solcher Pachtvertrag für das Eigenheim rentiert.

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