Was ist die Zyklenzahl?

Die Zyklenzahl ist ein Maß dafür, wie oft ein bestimmter Prozess oder ein bestimmtes Ereignis stattgefunden hat. Im Zusammenhang mit Solarenergie könnte sich die Anzahl der Zyklen auf die Anzahl der Lade- und Entladevorgänge einer Batterie, die Anzahl der Sonneneinstrahlung auf ein Solarmodul oder die Anzahl der Verwendungen eines Geräts beziehen.

Die Anzahl der Zyklen ist ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung der Leistung und Langlebigkeit eines Solarenergiesystems, da sie die Effizienz und Zuverlässigkeit des Systems im Laufe der Zeit beeinflussen kann. So kann unter anderem eine Solarbatterie, die eine große Anzahl von Lade- und Entladezyklen durchlaufen hat, im Vergleich zu einer Batterie, die weniger Zyklen durchlaufen hat, an Kapazität und Leistung verlieren.

Was beschreibt die Zyklenzahl bei Energiespeichern?

Bei der Zyklenzahl handelt es sich um einen wichtigen Parameter, wenn es um die Betrachtung der Zuverlässigkeit und zu erwartenden Nutzungszeit von Energiespeichern geht. Denn die Speicherzellen sind einem ständigen Verschleiß durch die Nutzung ausgesetzt. Den Grund hierfür stellen die chemischen Prozesse dar, die im Verlauf der Sicherung und der späteren Abgabe der Energie stattfinden.

Ab einem gewissen Zeitpunkt erbringen die Speicherzellen nicht mehr genügend Leistung und ein Austausch ist notwendig. Die modernen Batteriespeicher erreichen in der Regel eine gewisse Anzahl von Ladezyklen.

Warum erfreuen sich die Batteriespeicher einer großen Beliebtheit?

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der verwendeten Batteriespeicher deutlich gewachsen. Immer mehr Haushalte entscheiden sich für die zusätzliche Investition, primär aufgrund der zahlreichen Vorteile. Dies gilt durch eine zunehmende Unabhängigkeit und den Wunsch, die erzeugte Energie selbst zu verbrauchen. Dies dürfte auch an den steigenden Strompreisen liegen, die ständig neue Höchstwerte erreichen.

Zudem sind die Einspeisevergütungen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, das Einspeisen lohnt sich somit immer weniger. Die finanziellen Erträge fallen also zumindest langfristig durch den Eigenverbrauch und die zunehmende Autarkie in den eigenen vier Wänden deutlich besser aus und die Nutzer sind von steigenden Energiepreisen zumindest deutlich weniger betroffen.

Wie viele Ladezyklen sind mit einem Batteriespeicher möglich?

Generell hat die Technik auch im Bereich der Energiespeicher zuletzt deutliche Fortschritte machen können. Dementsprechend fällt die Zyklenzahl im Vergleich zu früher deutlich höher aus. Gute Modelle erreichen oftmals Ladezyklen von mindestens 5000 bis maximal 10.000.

Dies macht hauptsächlich ein Wechsel der Techniken möglich, denn bisher kamen bei den Energiespeichern vor allem Bleiakkus zum Einsatz, mittlerweile erfolgt allerdings ein Wechsel zur Lithium-Ionen-Technologie. Der Vorteil: Diese Speicher sind langlebiger und erzielen somit eine sehr hohe Zyklenzahl. Oftmals werden die Speicherzellen 20 Jahre alt, dies nähert sich somit der Lebensdauer der gesamten Solaranlage an.

Wie erfolgt die Berechnung der Ladezyklen bei einem Speicher?

Um die Zyklenzahl besser nachzuvollziehen, muss hierbei erst das Prinzip verstanden werden. Ein Zyklus umfasst ein vollständiges Ent- und Aufladen des Speichers. In der Regel sind die Speicher allerdings nicht vollständig ausgelastet, sodass diese beispielsweise am nächsten Tag trotz halber Ladung wieder mit Energie gefüllt werden. In diesem Fall spricht man von einem Teilzyklus.

Diese Teil-Zyklen lassen sich aufaddieren, um einen vollständigen Zyklus zu berechnen. Je nach Ausstattung und verwendeter Technik lassen sich die bisher erreichten Zyklen automatisch erfassen und bei Bedarf auslesen, das Prinzip dürfte von Notebooks oder Smartphones bekannt sein. So behalten Sie den Zustand der Energiespeicher immer im Blick.