Wallbox Quasar Test und Erfahrungen

Suchen Sie nach einer intelligenten Lösung, um Ihr Elektro- oder Hybridfahrzeug daheim aufzuladen, ist die Wallbox Quasar geeignet. Sie wird von der spanischen Firma Wallbox hergestellt und ist eine bidirektionale Ladestation, die für Privathaushalte geeignet ist. Mit dieser innovativen Wallbox kann Energie in zwei Richtungen fließen. Seit 2021 ist dieses Modell in Deutschland verfügbar.

Wer ist der Hersteller der Quasar Wallbox?

Quasar ist keine Firma, sondern ein Produkt des spanischen Herstellers Wallbox. Das spanische Unternehmen bezeichnet sich selbst als intelligentes Ladeunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt von fossilen Brennstoffen zu befreien. Das Unternehmen entwickelt moderne Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, die in Haushalten, Unternehmen und Städten verwendbar sind. Das Aufladen von Elektrofahrzeugen soll so einfach wie die Nutzung eines Smartphones sein. Wallbox ist ein noch recht junges Unternehmen, das 2015 gegründet wurde.

Der EV Charger Commander war das erste Produkt des Unternehmens und wurde Anfang 2016 eingeführt. Das zweite Ladegerät mit dem Namen Pulsar wurde einige Monate später vorgestellt. Für den technischen Betrieb eröffnete Wallbox 2017 ein Büro in Madrid. Mit Changchun FAWSN aus China gründete Wallbox 2018 ein Joint Venture. Ein Büro in San Francisco wurde 2019 eröffnet. Der Hauptsitz von Wallbox befindet sich seit 2020 in Barcelona.

Die Wallbox Quasar ist das neueste Produkt von Wallbox und wurde 2020 eingeführt. Es handelt sich um das erste bidirektionale Ladegerät. Auf der Consumer Electronics Show (CES), einer der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, wurde die Wallbox Quasar Anfang 2020 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit 2021 ist sie auch in Deutschland erhältlich.

Wallbox Quasar mit 7,4 KW

Die Wallbox Quasar ist für Besitzer von Eigenheimen geeignet, die ihr Elektrofahrzeug daheim aufladen möchten. Sie ist das erste bidirektionale Ladegerät. Diese Zwei-Wege-Ladung ist revolutionär. Die Besonderheit besteht darin, dass Sie nicht nur Ihr Elektrofahrzeug aufladen, sondern auch bei Bedarf den Strom aus der Batterie Ihres Elektroautos in das Stromnetz zurückleiten können. Der nicht benötigte Strom aus dem Elektroauto kann das Haus mit Strom versorgen.

So wird Ihr Elektroauto zur Notstromquelle. Die Wallbox kann mit einer Photovoltaikanlage oder einem Batteriespeicher kombiniert werden. Die Ladebox wird mit einem Energiemanagementsystem verbunden. Die Be- und Entladung des Fahrzeugs erfolgt über einen CHAdeMO-Fahrzeugstecker. Das Kabel wird mit dem DC-Ladeanschluss des Fahrzeugs verbunden.

Die Wallbox Quasar hat eine maximale Ladeleistung von 7,4 kW. Sicherheit und Flexibilität sind durch Gesichtserkennung und Gestensteuerung gewährleistet. Damit nicht nur Sie selbst, sondern auch Freunde und Nachbarn die Wallbox zum Aufladen nutzen können, weisen Sie ihnen Konten zu.

Die Wallbox können Sie mit der Gesichtserkennung, aber auch mit Bluetooth, der Wallbox App und RFID entsperren. Die Wallbox Quasar wurde speziell für den Heimgebrauch entwickelt und ist trotz der bidirektionalen Technologie kaum größer als eine herkömmliche Wallbox für das Laden daheim.

Hier geht es zu den Grundlagen, welche Sie unbedingt über die Wallbox wissen sollten.

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Ausstattung der Wallbox Quasar

Ohne Kabel hat die Wallbox eine Größe von 350 x 350 Millimetern und ein Gewicht von 22 Kilogramm. Das Kabel ist 5 Meter lang. Der Ladestrom ist von 6 bis 32 Ampere einstellbar. Über einen Farbbildschirm wird der Ladestatus Ihres Fahrzeugs angezeigt. Power Boost misst den Stromverbrauch im Gebäude. Der Rest wird an das Auto abgegeben, um die bestmögliche Ladeleistung zu erzielen. Für die Kommunikation mit der Lademanagement-Plattform ist die Konnektivität mit 3G- und 4G-Netzen gewährleistet.

Alles Wichtig zur Wallbox Installation finden Sie hier.

Vor- und Nachteile

Die Wallbox Quasar zeichnet sich durch einige Vorteile aus:

  • bidirektionale Ladetechnologie zum Laden des Fahrzeugs und zur Rückführung des Stroms aus dem Fahrzeug in den Speicher oder das Stromnetz
  • geringe Größe
  • für verschiedene Elektrofahrzeuge geeignet
  • Anzeige des Ladezustands
  • Gesichtserkennung und Gestensteuerung
  • Ladestrom ist konfigurierbar
  • für Innen- und Außenbereich geeignet mit Schutzklasse IP54
  • internetfähig, Bedienung über App möglich
  • Messung des im Gebäude verbrauchten Stroms.

Die Nachteile der Wallbox Quasar sollen nicht verschwiegen werden:

  • maximale Ladeleistung nur bei 7,4 kW
  • bislang noch keine Förderung durch die KfW
  • hoher Anschaffungspreis von knapp 6.000 Euro

Mit welchen Anschaffungs-, Installations- und Folgekosten müssen Sie bei einer Wallbox rechnen? Hier die Antwort.

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Fördermöglichkeiten für die Wallbox

Trotz ihres hohen Anschaffungspreises ist die neue, bidirektionale Wallbox noch nicht Bestandteil des Förderprogramms 440 der KfW. Die KfW fördert Wallboxen mit einer Ladeleistung von exakt 11 kW.

Diese Leistung ist bei der Wallbox Quasar nicht gegeben. Die Anschaffungs- und Installationskosten müssen für eine Förderung der KfW insgesamt bei mindestens 900 Euro liegen, damit eine Förderung pro Ladepunkt bis zu 900 Euro gewährt werden kann. Auch wenn der Preis dieser Wallbox deutlich höher ist, wird die Ladestation noch nicht durch die KfW gefördert.

Eine Förderung kann jedoch vom Bundesland oder von der Kommune gewährt werden. Solche Förderungen fallen unterschiedlich hoch aus. Nicht alle Bundesländer oder Kommunen fördern eine Wallbox.

Welche Wallbox Förderungen gibt es?

Erfahrungen mit der bidirektionalen Wallbox

Die Wallbox Quasar wurde bislang noch nicht von unabhängigen Institutionen wie dem ADAC getestet. Da diese Wallbox in Deutschland erst seit 2021 angeboten wird, liegen noch keine Erfahrungsberichte von Nutzern vor. In Foren fragen verschiedene Interessierte, ob es sich lohnt, die Wallbox Quasar zu kaufen. Allerdings sind noch keine brauchbaren Antworten zu den Erfahrungen vorhanden.

Lohnt die Kombination einer PV-Anlage mit einer Wallbox?