Erntefaktor

Der Erntefaktor dient als Maßzahl, welche Menge Solarstrom eine Photovoltaikanlage während der ganzen Lebensdauer herstellt, im Vergleich zur Primärenergie, die für die Produktion der Photovoltaikanlage notwendig ist. Die Kennzahl der energetischen Amortisation ist eng mit diesem Faktor verknüpft.

Die Berechnung scheint am Anfang sehr simpel. Die produzierte Energie der kompletten Lebensdauer wird durch die Energie geteilt, die zur Produktion verwendet wird. Umso höher der Erntefaktor, desto besser. Um den Erntefaktor einer Photovoltaikanlage abzuschätzen, müssen viele Faktoren einfließen. Im Grunde sind es die gleichen Daten oder Kennzahlen, die für die Berechnung der energetischen Amortisation bereitgestellt werden. Der Erntefaktor bezieht sich auf die komplette Lebensdauer der Photovoltaikanlage. Eine Beurteilung der Lebensdauer ist deswegen von Bedeutung. Bei einer Berücksichtigung von 20, 25 oder 30 Jahren kann sich der Erntefaktor signifikant verändern. Je höher die Lebensdauer, umso positiver ist der Erntefaktor. Additional kommt die Globalstrahlung (geografische Lage), Größe der Anlage, Wirkungsgrad usw. hinzu. Allerdings gibt es zahlreiche Unsicherheiten zur Energieberechnung, die für die Fertigung der Anlage benötigt wird.

In den letzten Jahren hat sich die Bestimmung dieses Faktors trotz aller Unsicherheiten deutlich gebessert. Verbesserte Wirkungsgrade tragen dazu wesentlich bei. Die Herstellung wird zum gleichen Zeitpunkt immer günstiger. Bei Dünnschichtzellen beträgt der Erntefaktor 9 bis 20, polykristalline Solarzellen besitzen 6 bis 14 und monokristalline Solarzellen erreichen einen Faktor 4 bis 8.





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Die Ausweisung dieses Faktors erfolgt numerisch und legt die positive-x-fache Menge an Energie dar, die eine Photovoltaikanlage im Laufe ihres Einsatzes herstellt. Sie wird an der Produktionsenergie gemessen. Unterschiedliche Aussagen gibt es über die Höhe dieses Faktors in der Photovoltaik. Sie ist Schwankungen unterworfen und liegt im Spitzenwert für Deutschland in etwa 12 bis 20. Die Laufzeit der Anlage und die energetische Amortisationszeit bestimmen diesen Faktor. Darunter fällt der Zeitraum, den die Photovoltaikanlage benötigt, um mehr Energie herzustellen, als für die Produktion gebraucht wurde.

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