Einspeisemanagement

Die Eingabe von ElektrizitĂ€t aus den Bereichen erneuerbare Energien, z.B. Windkraft und Photovoltaikanlagen erfordert eine Neuregelung des Netzes. Bislang ist das vorhandene Energienetz nicht genĂŒgend auf die örtliche Stromproduktion abgestimmt. GemĂ€ĂŸ EEG sind Netzbetreiber in der Pflicht, eine Abnahme und VergĂŒtung von Solarstrom vorzunehmen, auf der anderen Seite bildet das Einspeisemanagement die Möglichkeit, eine Überlastung von Netzen auszuschließen.

Die Netzbetreiber erhalten ĂŒber das Einspeisemanagement die Möglichkeit, mittels Zugriff aus der Ferne die Stromeinspeisung aus Photovoltaik Anlagen zu senden oder ganz zu blockieren. Dieses Einspeisemanagement mĂŒssen alle im Betrieb befindlichen Photovoltaikanlagen ermöglichen und deswegen einen nachkommenden EmpfĂ€nger montieren. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, die Kosten fĂŒr die UmrĂŒstung zu ĂŒbernehmen. Ein Einspeisemanagement ist momentan wegen der nicht vorhandenen Technik nicht bei allen Netzbetreiben durchfĂŒhrbar.

Beim Einspeisemanagement zĂ€hlten dazu bis Ende 2011 nur Photovoltaikanlagen mit einer Performance von ĂŒber 100 KW. Durch die Novelle des EEG mĂŒssen die entsprechende Technik auch Anlagen zwischen 30 kW und 100 kW aufweisen. Die gleichkommende Technologie muss auch in kleineren Photovoltaikanlagen installiert werden. Anderenfalls kann auch die Wirkleistung am Punkt der NetzverknĂŒpfung tatsĂ€chlich auf 70% minimiert werden. Bis 2014 mussten Photovoltaikanlagen, die ĂŒber einen Nennleistung zwischen 30 bis 100 kW verfĂŒgten und in den Jahren 2009 – 2011 ihren Betrieb aufnahmen, eine NachrĂŒstung erhalten. Das Abregeln aller Photovoltaikanlagen, die eine geringere Nennleistung als 100 kW besitzen erfolgt nachrangig vom Netzbetreiber gemĂ€ĂŸ nach den klassischen Kraftwerken und nach voluminösen Photovoltaikanlagen.




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Findet eine Unterbrechung der Einspeisung von Solarstrom ĂŒber eine Fernsteuerung durch den Netzbetreiber statt, sind im Kontext des Einspeisemanagements vom Netzbetreiber eine EntschĂ€digungszahlung an den Anlagenbetreiber zu leisten. Sie betrĂ€gt 95% der versĂ€umten VergĂŒtung fĂŒr die Einspeisung. Laut § 12 EEG werden keine 100% erreicht, weil die WĂ€rmeerlöse und die versĂ€umen VergĂŒtungen minus der eingesparten Kosten zu erbringen sind. Zum gleichen Zeitpunkt ist der komplette Verlust durch das Einspeisemanagement auf 1% der Jahresleistung limitiert.

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