Photovoltaik Kosten 2017

Photovoltaik-Kosten ebnen den Weg zum Sparen

Die Kosten für die Anschaffung und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage machen sich nicht nur langfristig bezahlt, sondern bereits nach wenigen Monaten. Umweltfreundlich und zukunftsorientiert Strom zu erzeugen, bedeutet, in die Zukunft zu investieren. Wenn Sie heute Ihr Geld in eine PV-Anlage stecken, können Sie dank Sonnenenergie in kürzester Zeit damit beginnen, viel bares Geld zu sparen.

 

 

Durchschnittliche Kosten für eine Photovoltaikanlage

Photovoltaik Kosten
Welche Photovoltaik Kosten enstehen?

Die Anschaffungskosten sind aufgrund der rasanten technischen Weiterentwicklung der einzelnen Bestandteile der Photovoltaikanlage drastisch gesunken. Nicht zuletzt aber auch durch die steigende Konkurrenz unter den Herstellern von Solarmodulen. Die Aufteilung der durchschnittlichen Kosten für eine Photovoltaikanlage erfahren Sie anhand weniger Eckdaten.

Photovoltaikmodule und Wechselrichter machen rund 80 Prozent der Photovoltaikkosten aus. Die restlichen 20 Prozent teilen sich auf die Planung, auf das Montagesystem und auf den Netzanschluss auf. Wohnen Sie beispielsweise in einem 4-Personenhaushalt, benötigen Sie eine PV-Anlage, die 4 bis 10 kWp (Kilowattpeak) leistet. Dafür müssen Sie für die Module zwischen 6.500 und 9.000 Euro veranschlagen. Die endgültigen Preise der Module hängen von deren Leistung und Qualität ab sowie vom Hersteller. Der Wechselrichter wandelt den von den Modulen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Der Wechselrichter kostet Sie zwischen 1.000 und 4.000 Euro.

Pro kWp belaufen sich die Montagekosten auf 200 bis 300 Euro. Die Preise bei Flachdachmontagen liegen bei 300 und 400 Euro. Für die Anschlusskosten sollten Sie pro kWp mit 40 bis 55 Euro rechnen. Zudem können Verkabelung und Sicherung pro kWp weitere 100 Euro kosten. Oftmals ist die Installation eines Blitzableiters vonnöten.

Für die Betriebskosten bei einer Photovoltaikanlage sollten Sie pro Jahr circa 100 bis 200 Euro einkalkulieren. Sie setzen sich im Groben aus der Versicherung, der Wartung und der Zählermiete zusammen.

Photovoltaik-Kosten im Überblick

Für den Heimgebrauch kostet eine private Photovoltaikanlage je nach Größe zwischen 5.400 bis 13.000 Euro. Im Preis inbegriffen sind hierbei die Installation sowie die Inbetriebnahme der PV-Anlage. Je nach Größe des Objektes lassen sich die Kosten pro Quadratmeter und die Kosten für die Solaranlage berechnen. Bei einem kleinen Dach (25 Quadratmeter) belaufen sich die Kosten pro Quadratmeter auf circa 216 Euro, somit entstehen für die Solaranlage Kosten von 5.400 Euro. Die Kosten für ein mittleres Dach (50 Quadratmeter) liegen pro Quadratmeter bei 180 Euro, somit kostet die Solaranlage 9.000 Euro. Bei einem großen Dach mit 72 Quadratmetern kostet die Solaranlage rund 12.900 Euro.

a) Kosten für Netzanschluss

Den Zähler können Sie kaufen oder mieten. Die Netzanschlusskosten ergeben sich aus dem Zählerkasten-Bau oder -Umbau. Der Einspeisezähler kostet Sie beim einmaligen Kauf zwischen 500 bis 1.000 Euro.

b) Betriebskosten

Bei der Kalkulation einer PV-Anlage sollten Sie neben den Anschaffungskosten diverse Nebenkosten berücksichtigen. So können Kosten durch Reparaturen und Rücklagen für Ersatzteile und einen neuen Wechselrichter sowie durch die Wartung und Versicherung entstehen. Die laufenden PV-Anlagen-Betriebskosten sind normalerweise in den ersten Jahren gering. Für die Betriebskosten sollte Sie im Jahr mit etwa 1 Prozent des Anlagewertes rechnen.

c) Anfallende Reinigungskosten bei einer PV-Anlage

Für die Reinigung der Photovoltaikanlage entstehen kaum nennenswerte Kosten. Auf einem Einfamilienhaus wird der ganz normale Staub auf den Solarmodulen ganz unproblematisch vom Regen weggespült. Etwas komplizierter wird es mit dem festhaftenden Schmutz, wie festgeklebtes Laub oder Vogelkot. Derartige Reinigungsarbeiten sollten Sie einem Fachmann überlassen. Zum einen ist es nicht ungefährlich und zum anderen sind die Reinigungsfirmen darauf spezialisiert und bestens ausgerüstet.

Die Kosten für eine PV-Anlage hängen von der Größe ab

Photovoltaik Kosten II
Die Größe der Photovoltaikanlage spielt eine wichtige Rolle!

Wie hoch die Kosten für Ihre Photovoltaikanlage ausfallen, hängt natürlich von der Anlagengröße ab. Bei einer Anlagengröße von 3 kWp müssen Sie mit Nettokosten zuzüglich Steuern von 4.600 bis 6.300 Euro rechnen. Bei einer Anlagengröße von 8 kWp müssen Sie zwischen 9.000 und 15.000 Euro einkalkulieren. Durchschnittlich sind bei einer Anlagegröße von 15 bis 20 kWp rund 24.500 Euro zu veranschlagen.

 

PV-Anlage – Preisfaktoren

Die zu erwartenden Kosten spielen bei der Frage der Rentabilität einer PV-Anlage eine zentrale Rolle. Je schneller sich Ihre Photovoltaikanlage amortisiert, desto mehr Gewinn können Sie in der Folgezeit erzielen. Folgende Preisfaktoren bestimmen den Preis und die Kosten einer PV-Anlage mitunter mit:

• Die Marke der Wechselrichter und Module
• Der Zelltyp: Handelt es sich um polykristalline oder monokristalline Module?
• Die örtlichen Gegebenheiten, Zugang zum Dach, unterschiedliche Dacheindeckungen und Dachformen, Montagesysteme und Stringbelegung
• Zählerschrank: Muss er erneuert werden?
• Datenlogger zur Anlagenüberwachung
• Kosten für Netzanschluss
• Kosten für das Gerüst

Diese Preisfaktoren variieren und wirken je nach Herstellerangebot ganz unterschiedlich zusammen. Aus diesem Grunde sollten Sie die Preiseinschätzung anhand des Angebotschecks der Solaranlageanbieter durchführen. Dadurch erkennen Sie sofort, ob die Kosten für die technische Zusammenstellung und für die angebotene PV-Anlage angemessen sind.

 

Jetzt Deutschlands günstigsten Solakredit beantragen!

Photovoltaik-Kosten im Einzelnen

Die Photovoltaikkosten setzen sich im Einzelnen aus unterschiedlichen Komponenten zusammen:

a) Kostenpunkt Solarmodule:

Zusammen bilden die Solarmodule den sogenannten Solargenerator. Bei der PV-Anlage sind die Solarmodule immer noch der größte Kostenfaktor. Es wird zwischen Dünnschichtmodulen sowie monokristallinen und polykristallinen Modulen unterschieden. Auf dem Markt haben die erstgenannten Module fast keine Relevanz mehr. Zwischen den einzelnen Typen bestehen Preis- und Leistungsunterschiede, aufgrund von speziellen Eigenheiten und unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Kristalline Photovoltaikmodule (deutsche Fabrikate) werden auf dem Markt zu durchschnittlich 46 Cent gehandelt.

b) Kostenpunkt Wechselrichter:

Werden Ihre Haushaltsgeräte mit Wechselstrom betrieben? Dann müssen Sie einen Wechselrichter einbauen lassen. Dieser wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in brauchbaren Strom um. Rund 20 Prozent der Gesamtkosten muss für den Wechselrichter eingerechnet werden. Die Kosten liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

c) Montagekosten:

Die Montage sollte ein Experte durchführen. Zusätzlich zu den Materialkosten entstehen Kosten für das Montieren und die Installation. Mit circa 20 Prozent der gesamten Kosten sollten Sie dafür rechnen. Hier hinein fallen der Netzanschluss mit 850 Euro, die Dokumentations- und Planungskosten.

d) Speicherkosten:

Die Kosten für einen Photovoltaik-Speicher sind bisher nicht in die Gesamtkosten eingeflossen. Sie können optional entscheiden, ob Sie einen Speicher wünschen. Mit dem Speicher können Sie nahezu den gesamten Solarstrom selbst nutzen. Die Kosten für einen Speicher liegen derzeit bei 6.000 bis 10.000 Euro. Mit einem Finanzierungszuschuss können Sie die Kosten zusätzlich um mehrere hundert Euro bis hin zu einigen tausend Euro senken.

Photovoltaik und die Preise für Solarmodule

Photovoltaik Preise
Was kostet ein Solarmodul?

Die Anschaffungskosten einer PV-Anlage sind abhängig von der Art und der Qualität der Module. Auf dem Markt gibt es eine große Fülle von unterschiedlichen Modularten. So sind die häufig verwendeten Modularten aus amorphem oder kristallinem Silizium. Im Handel erhältlich sind zudem Glas-Glas-Module, die ein geringes Degradationsverhalten und eine hohe mechanische Belastbarkeit aufweisen. Es gibt außerdem Dünnschichtmodule und Konzentratormodule. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit spielen die Unterschiede der Arten eine wichtige Rolle. Bezogen auf die Qualität der Module gilt es auf den Degradationsfaktor (Wirkungsgradrückgang) und die Herstellung zu achten. Somit unterscheiden sich die Photovoltaikmodule je nach Wirkungsgrad, Herstellungsverfahren und Nennleistung. Die Nennleistung wird gewöhnlich in Watt-Peak (kWp) angegeben. Es wird hiermit die erzielte elektrische Leistung von den Solarmodulen bezeichnet, bei bestimmten Normparametern (z. B. der Bestrahlungsstärke). Die Nennleistung liegt in der Regel zwischen 140 bis 300 Watt pro Photovoltaikmodul.


3-Minuten-Photovoltaik-Beratung.

Jetzt Preise vergleichen & sparen!

Notwendige Investitionssummen für einzelne Komponenten der PV-Anlage

Für die einzelnen Komponenten einer PV-Anlage sind folgende Investitionen erforderlich:

• Die Anschaffung der geeigneten Solaranlage.
• Gegebenenfalls fallen Kosten für die Erschließung des Geländes an.
• Die Anlage muss errichtet werden und es muss die Anbindung an das Stromnetz durch einen Fachexperten erfolgen.
• Die Anlage sollte versichert werden.
• Ein Teil der Investitionssumme wird für andere bzw. laufende Kosten verwendet.

Eine Photovoltaikversicherung können Sie bereits ab 45 Euro im Jahr abschließen. Beim Abschluss der Versicherung für Ihre PV-Anlage sollten Sie zudem auf den Leistungsumfang der Versicherung achten. So können Sie Ihre Anlage idealerweise auch gegen folgende Gefahren versichern lassen: Hagel, Sturm, Schäden durch Tierverbiss, Feuer, Diebstahl, Erdbeben, Schneedruck und Vandalismus.

Photovoltaik Versicherung
ab 45,-
Jetzt vergleichen!

Rein netzgekoppelte PV-Anlagen mit und ohne Speicher

Wollen Sie bei Dunkelheit oder bei anhaltend schlechtem Wetter den Strom Ihrer PV-Anlage nutzen? Dann benötigen Sie einen Speicher.

a) Speicher-Integration:

Bei einer Photovoltaikanlage ohne Speicher können Sie den Strom, der von den Solarmodulen produziert wird, sofort nutzen. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht effektiv genug, da vor allem tagsüber Strom erzeugt wird. Der Strombedarf ist in dieser Zeit in vielen Haushalten eher gering. In den Abendstunden steigt der Strombedarf deutlich an. Somit können Sie mit einem Speicher den benötigten Solarstrom nutzen, wenn Sie ihn brauchen.

b) Speicherkosten:

Die Kosten für einen Speicher liegen bei 5.000 bis hin zu 30.000 Euro. Der Preis des Speichers ist abhängig von der Kapazität und den Komponenten, die verbaut sind. Für die jeweilige Kapazität des Speichers sind entweder Lithium-Ionen- oder Blei-Batterien verantwortlich. Ohne Ihre Gewohnheiten ändern zu müssen, erfahren Sie dadurch eine erhebliche sowie nachhaltige Verringerung der Stromgebühren. Sie erreichen zudem eine Optimierung des Eigenverbrauchs und leisten persönlich Ihren Beitrag zur Energiewende. Durch den Speicher erhöhen Sie Ihre Unabhängigkeit vom Energieversorger. In Zeiten, in denen die Strompreise schwanken und instabil sind, ist ein Speicher vorteilhaft. Der Speicher sollte allerdings von einem zertifizierten Fachmann installiert werden.

Photovoltaik: Preise und Kosten entsprechend der gegenwärtigen Marktlage

Den Medien zufolge befinden sich die Kosten und Preise zur Anschaffung einer PV-Anlage auf einem klaren Sinkflug. Die aktuellen Fakten und Zahlen sprechen trotz der unerfreulichen Einspeisevergütungsentwicklung (die Einspeisevergütung wurde neuerlich gekürzt) eine eindeutige Sprache. Wenn Sie sich heute eine PV-Anlage anschaffen, haben Sie den großen Vorteil, saubere und hochwertige Qualität für einen adäquaten Preis zu erhalten.

Montage & Installation der PV-Anlage

Ein weiterer Kostenpunkt der Anschaffungskosten hängt auch davon ab, wie Ihre PV-Anlage auf dem Dach montiert werden soll. Die Beständigkeit und das Material des Montagesystems nehmen auf den Preis Einfluss. Die Kosten hängen also nicht bloß von der Größe der Anlage ab, sondern auch davon, ob Sie sich für ein normales System oder ein Kreuzschienensystem entscheiden. Zu berücksichtigen ist zudem die Wind- und Schneelast in Ihrer Wohngegend. Pro kWp betragen die Kosten für das Montagesystem durchschnittlich zwischen 100 und 150 Euro. Für die Unterkonstruktion sind weitere 100 Euro pro kWp Montagekosten fällig.

Wartungskosten

Die Lebensdauer eines Photovoltaiksystems hängt maßgeblich von der Pflege ab. Damit die gesamte Solaranlage dauerhaft und zuverlässig funktionieren kann, sind regelmäßig durchgeführte Wartungs- und Reinigungsarbeiten vonnöten. Dies garantiert sowohl die maximale Ausreizung der Anlage als auch den Ertrag, denn dieser ist nur bei einem störungsfreien Betrieb auf Dauer möglich. Mit 50 bis 150 Euro im Jahr sind zu rechnen.

Die Photovoltaikkosten können Sie steuerlich geltend machen. Alle Ausgaben sind sogenannte Werbungskosten, sofern sie durch den Betrieb der Solaranlage anfallen. Dazu zählen die Kosten für Reparatur und Wartung, die Versicherungs- und Finanzierungskosten (Ratentilgungen) sowie die Anschaffungskosten und die Kosten für die Stromzählermiete. Gewisse Kosten können Sie über 20 Jahre abschreiben.

Photovoltaik Kosten Fazit

Fazit

Ist Ihre Photovoltaikanlage errichtet und wurde von Ihnen die erforderliche Investitionssumme aufgebracht, dann können Sie sich in den darauffolgenden Jahren durchaus freuen. Die Einspeisevergütung klingelt in Ihrer Kasse oder es reduzieren sich Ihre Stromkosten bei Eigennutzung der erzeugten Solarenergie auf ein Minimum. Die anfallenden Folgekosten sind bei einer gut funktionierenden PV-Anlage gering. Die Anschaffungskosten können Sie bei Bedarf mit Förderzuschüssen leichter stemmen. Bei der Planung einer PV-Anlage sollte der Finanzierungsplan mit einfließen. Beratung und Ausführung sollten Sie Fachleuten überlassen. Der Weg in die Zukunft wird auf lange Sicht nur mit den erneuerbaren Energien zu bewältigen sein. Da die Kosten für Solaranlagen nachweislich in den letzten Jahren gesunken sind, sollte dies für Sie und für alle Menschen mit einem Eigenheim Ansporn genug sein, umzusteigen und die Umwelt dadurch nachhaltig zu schonen und zu entlasten. Eine gesunde und verantwortungsbewusste Energieerzeugung ist zum Wohle aller Geschöpfe hier auf Erden. Mögen die Kosten für eine Photovoltaikanlage auch im ersten Blick hoch erscheinen, so rechnet sich die Umstellung, Solarenergie zu nutzen, unmittelbar sowie dauerhaft. Jedes Geld, das in die Zukunft investiert wird, bringt über kurz oder lang einen immensen Gewinn für die Umwelt und das menschliche Dasein auf unserem blauen Planeten.

Photovoltaik Kosten 2017
5 (100%) 2 votes