World Solar Challenge

Die World Solar Challenge gilt als weltweit härtestes Rennen, bei dem Solartechnik zum Einsatz kommt, und ist damit gleichzeitig eine der publikumswirksamsten Veranstaltungen um der Öffentlichkeit die jüngsten Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Solarfahrzeuge eindrucksvoll zu präsentieren. Die World Solar Challenge findet alle zwei Jahre in „Downunder“ statt und führt über 3000 Kilometer hinweg, einmal quer durch Australien, von Darwin bis nach Adelaide. Auf das grandiose Rennen, durch das australische „Outback“, begeben sich regelmäßig Teams aus aller Welt, viele darunter aus dem universitären Bereich oder Großunternehmen, mit Bezug zur Photovoltaik, zugehörig.





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Da das Rennen auf öffentlichen Straßen stattfindet, gilt die entsprechenden Strassenverkehrsordnung, inklusive Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diese liegen in der Regel zwischen 110 – 130 km/h. Im Hinblick auf eine siegreiche Teilnahme, spielt neben der Technik auch der optimale Ausgleich zwischen erzeugter Energie und deren Verbrauch, eine entscheidende Rolle. Vor Beginn jeder World Solar Challenge wird ein Regelwerk veröffentlicht, darunter fallen insbesondere Vorgaben zum Gewicht des Akkumulators und Solarfläche, sowie Vorschriften zur elektrischen und mechanischen Sicherheit. Solarfahrzeuge die nicht den Vorgaben des Regelwerks entsprechen, haben die Möglichkeit in der sogenannten Adventure Class zu starten. Sei dem Jahr 2013 hat die World Solar Challenge zudem eine weitere Fahrklasse eingeführt – die Cruiser Class. In dieser Klasse können größere Solarfahrzeuge, mit mehr als einem Passagier, teilnehmen.

Die erste World Solar Challenge wurde 1987 übrigens von General Motors mit dem „SunRaycer“ gewonnen, wobei der aktuelle Zeitrekord für die Strecke auf die Leistung des Nuon Solar Team der Universität Delft im Jahre 2005 zurückgeht. Aber auch wenn der zeitliche Rekord des Rennens bereits einige Zeit zurückliegt, präsentiert die World Solar Challenge kontinuierlich technische Verbesserungen aus dem Bereich der Photovoltaik, im Zusammenhang mit dem optimalen Einsatz in der Fahrzeugtechnik. Wie etwa der Trend hin zu Silizium-Solarzellen und die Reduktion der benötigten Photovalikzellen bei gleichbleibender oder verbesserter Fahrleistung.

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