Kontrolierte Wohnraumlüftung – ökologisch sowie ökonomisch sinnvoll

Eine intelligente Wohnraumlüftung wird in den modernen Passiv- und Energiesparhäusern bereits seit vielen Jahren mit Erfolg praktiziert. Dies bringt den Hausinsassen eine höhere Lebensqualität, bedingt durch die bessere Luft im Raum. Es gibt zwei Möglichkeiten, um die notwendige Frischluftmenge für das Wohnobjekt gewähren zu können. Das herkömmliche Lüften durch das Öffnen von Fenstern oder eine Wohnraumlüftung mit kontrollierter Energierückgewinnung.

Überzeugende Argumente für eine Wohnraumlüftungsanlage

Wie jedes andere der vier Elemente ist auch die Luft wesentlich für die Gesundheit des menschlichen Organismus verantwortlich. Die Luft ist sowohl an Ihrem Arbeitsplatz als auch im trauten Heim extrem wichtig. Hochwertige Lüftungsanlagen für den Wohnraum arbeiten in jeder Hinsicht ökonomisch. Die Wirtschaftlichkeit einer Wohnraumlüftung ist von enormem Vorteil.

Mithilfe einer kontrollierten Wohnraumlüftung funktioniert die Frischlufttemperierung perfekt. Über ein Wärmetauscher-System wird die Wärme per Abluft entzogen und es wird den bewohnten Räumen Frischluft zugeführt. In den heißen Monaten kann die zugeführte Frischluft direkt über das System abgekühlt werden.

Ein weiteres überzeugendes Argument für eine Wohnraumlüftungsanlage ist, dass unentwegt frische und hygienische Luft in den Raum flutet. Eine Luft ohne Zug, ohne Pollen und Allergene sowie ohne Staub oder sonstige Schadstoffe. Wohnen Sie nahe einer viel befahrenen Straße oder unmittelbar in der Nähe einer Schule, eines Kindergartens oder eines Flughafens, dann erweist sich eine Lüftungsanlage als wahrer Segen. In die Wohnung dringt kontinuierlich genügend Frischluft, ohne dass Sie von störenden Außengeräuschen belästigt werden.

Dank einer Wohnraumbelüftung kann überschüssige Luftfeuchtigkeit kontrolliert nach draußen abgeführt werden. Dadurch können Sie Bauschäden an Ihrem Wohnobjekt verhindern. Auch die Gefahr der gesundheitsschädlichen Schimmelpilzbildung wird durch das Abführen der überschüssigen Luftfeuchtigkeit ins Freie gebannt.

Die Lüftung arbeitet sparsam und ist dabei kaum zu hören. Die Anschaffung einer automatischen Komfortlüftung lohnt sich, da mit der Wärmerückgewinnung die Energiefixkosten stark reduziert werden können. Die Fensterlüftung reicht in den wenigsten Fällen aus, um eine gute sowie adäquate Luftzirkulation gewährleisten zu können. Auch im Altbau ist das Nachrüsten einer Wohnraumlüftung von Vorteil, wenngleich sich dieses Vorhaben häufig als eine überaus kostenintensive Angelegenheit entpuppen kann.

Ein Gradmesser für Wohn- und Lebensqualität

Vorwiegend bei neu errichteten Eigenheimen ist die kontrollierte Wohnraumlüftung ein Thema von größter Relevanz. Vielen erscheint die Wohnraumlüftung als purer Luxus, andere hingegen empfinden sie für das Wohlbefinden als schier unverzichtbar. Eine kontrollierte Belüftungsanlage sorgt für eine adäquate Luftqualität in den Räumlichkeiten. Die modernen Gebäudehüllen sind beinahe luftdicht isoliert, so auch die Türen und Fenster. Dies erfolgt in den meisten Fällen deshalb, um Energie zu sparen bzw. den Wärmeverlust weitgehend zu minimieren. Die Mindestvorgabe der Luftqualität gilt es auch in den neuen Bauten rigoros einzuhalten. Laut Umweltministerium müssten die Räume alle zwei Stunden stoßgelüftet werden, um die erforderliche Luftqualität zu gewähren. In der Praxis jedoch ist dies häufig nicht realisierbar. Vor allem in den kalten Monaten wird üblicherweise nicht ausreichend gelüftet. In den geschlossenen Räumen atmet der Mensch zu viele Schadstoffe ein. Eine Wohnraumlüftung sorgt für konstante Frischluft und beugt dadurch aktiv Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen vor. Aus diesem Grunde ist eine Wohnraumlüftung auch ein wesentlicher Gradmesser für die Wohn- und Lebensqualität in den neuen Energiesparwohnobjekten.

Strenge gesetzliche Vorschriften und bauliche Schutzmaßnahmen

Die Reinheit der Raumluft sollte möglichst hoch sein. Dadurch ist die Notwendigkeit einer Wohnraumlüftung in vielen Fällen gegeben. Doch die kontrollierte Wohnungslüftung ist bei Neubauten nicht nur von den diversen gesundheitlichen Standpunkten aus betrachtet enorm wichtig. Der Neubau von Wohnungen und Häusern unterliegt seit geraumer Zeit strengeren Vorschriften. Dies hat dazu geführt, dass die neu errichteten Wohnkomplexe hinsichtlich Effizienz und Energieeinsparung extreme Fortschritte gemacht haben. Ein Neubau ohne Wohnraumlüftung führt aufgrund der Dichtheit der Gebäudehülle nicht nur zu einer drastischen Minderung der Luftqualität. Eine nicht vorhandene oder eine unzureichende Lüftung führt mitunter auch zu erheblichen Bausubstanzschäden. Wenn Sie kochen, Wäsche trocknen, baden oder duschen, dann entsteht in Ihren Räumlichkeiten Wasserdampf. An kalten Oberflächen kann der Wasserdampf auskondensieren und das führt oftmals zur unangenehmen und gesundheitsgefährdenden Schimmelbildung. Aufgrund der Anforderungen an neu errichtete Eigenheime erfüllt eine kontrollierte Wohnraumlüftung die erforderlichen baulichen Schutzmaßnahmen.

Das individuelle Planen einer Wohnraumlüftung

Eine Wohnraumlüftung muss gut geplant werden. Denn es ist sehr wichtig, dass sie auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten wird. Bauplaner und Architekten sind laut Gesetz dazu verpflichtet, die Kunden bei ihrer Beratung auf die DIN 1946-6 Richtlinien anzusprechen. Da die neuen Gebäude sowie sanierte Wohnobjekte energetisch sinnvoll abgedichtet sind, verfügt das Mauerwerk über keinerlei Fugen und Ritzen mehr. Eine natürliche Lüftung ist somit nicht gegeben. Die Baunorm DIN 1946-6 fordert ein für den Wohnraum adäquates Lüftungskonzept. Daraus ergibt sich die Empfehlung einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Eine individuelle Planung der neuen Wohnlüftungsanlage ist für Sie vor allem auch in Bezug auf den Kostenpunkt ausschlaggebend, zumal Experten Ihnen genaue Tipps sowie essenzielle Ratschläge liefern können. Die Investition in ein neues Lüftungssystem ist zwar relativ kostenintensiv, aber die Vorteile sind für wahr nicht von der Hand zu weisen.

Vorteile und eventuelle Nachteile einer Wohnraumbelüftung

Neben den bereits erwähnten positiven Effekten bietet eine Lüftungsanlage noch weitere Vorteile. Eine Wohnraumlüftung senkt die jährlichen Heizkosten. In Altbauten jedoch ist eine Lüftungsanlage nicht immer einsetzbar. Mithilfe der Anlage ist eine schnelle regulierbare Lufttemperatur zu erreichen. Ein Haus mit einer Wohnungslüftung ist durch die gefilterte Raumluft stets allergikerfreundlich. Die Anschaffungskosten für eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage können teilweise sehr hoch sein. Die Hausmilbenbelastung nimmt in einer Wohnung mit Lüftungsanlage deutlich ab. Mitunter kann der Stromverbrauch steigen. Die Fenster bleiben geschlossen, dadurch ist ein äußerst guter Lärmschutz gewährt. Durch die intelligente Sommerautomatik ist die Konditionierung der Rauminnentemperatur gesichert. Mit einer Wohnraumlüftung bleibt die Raumlufttemperatur immer konstant gleich. Eine Wohnlüftungsanlage bietet einen hohen Wohnkomfort mit sehr geringen Betriebskosten. Im Raum ist rund um die Uhr eine ideale Luft, so wie frisch gelüftet. Unangenehme Gerüche werden unverzüglich wegtransportiert und die Wohnung ist zudem vollkommen frei von Insekten.

Die Lüftungsanlage sollte dauerhaft in Betrieb sein

Wird Ihr Haus energetisch effizient gebaut, dann strömt auf passivem Weg kaum genügend Frischluft hinein. Die modernen Lüftungsanlagen sind darauf programmiert, dass sie gerade so viel Luft hineinlassen, wie benötigt wird. Aus diesem Grunde sollten Sie Ihre Lüftungsanlage den ganzen Tag laufen lassen. Sind Sie für eine längere Zeit abwesend, so kann im Wohngebäude die Anlage auf einer niederen Stufe betrieben werden. Denn die Lüftungsanlage sorgt nicht nur für den optimalen Schutz des Gebäudes und für konstante Frischluft. Ist die Lüftungsanlage mit der Wärmerückgewinnung verbunden, dann arbeitet sie effizient und kann die Wärme absolut optimal ausnutzen. Das bedeutet, Sie können Ihre Heizkosten auf lange Sicht senken.

Frische Luft und ein besonders angenehmes Raumklima

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung garantiert rund um die Uhr ein überaus angenehmes Raumklima. Eine Lüftungsanlage stellt durch die Zufuhr von vorgewärmter und frischer Luft jederzeit ein nahezu perfektes Raumklima sicher. Die enthaltene Wärme in der Abluft wird dank Wärmerückgewinnung abgegeben an die Zuluft. Die beiden Luftströme (Zu- und Abluft) kommen dabei nicht in Verbindung und die Filter sorgen dafür, dass Insekten, Staub, Schmutz und Lärm draußen bleiben. Eine bedürfnisorientierte und individuelle Haustechniklösung wird Sie mit Sicherheit begeistern.

Funktionsweise: zentrale und dezentrale Lüftung

Mithilfe einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage wird die verbrauchte Luft gezielt aus den Räumlichkeiten abgesaugt. Diese abgesaugte Luft wird durch gefilterte sowie frische Außenluft permanent ersetzt. Mit Wärmerückgewinnung arbeitet eine komfortable Lüftungsanlage besonders energiesparend.

Dezentrale Lüftungsgeräte sind vor allem dann geeignet, wenn eine gute Belüftung von wenigen Räumen gewährleistet sein soll. Sie werden nur in jenen Räumen installiert, wo sie auch tatsächlich gebraucht werden. So kommen dezentrale Lüftungsanlagen vorwiegend in Raucherräumen, Bädern sowie in Küchen zum Einsatz. Im Vergleich zu den zentralen Lüftungsanlagen sind die dezentralen Anlagen wesentlich günstiger. Es besteht kein großer Bauaufwand, daher eignet sich die dezentrale Lüftungsanlage sowohl für Bauherren von Neubauten als auch für Besitzer von älteren Gebäuden. Der nachträgliche Einbau in Altbauten ist mit dieser Variante viel leichter zu realisieren. Eine Wärmerückgewinnung kann bei der dezentralen Lüftungsanlage problemlos eingesetzt werden. Der Betrieb ist kostengünstiger, da die Anlage nicht in allen Räumen arbeitet. Bei der dezentralen Belüftung ist eine individuelle Steuerung der Luft möglich.

Bei der zentralen Lüftungsanlage ist die Energieeinsparung wesentlich höher. Es ist die effizientere Variante. Die zentrale Lüftungsanlage eignet sich speziell für Nullenergiehäuser, luftdichte Häuser und Passivhäuser sehr gut. Sie sorgt für den nötigen Luftwechsel im ganzen Wohnbereich. Damit in allen bewohnten Räumlichkeiten ein ausreichender Luftwechsel gewährleistet werden kann, sollten Sie den Einbau einer zentralen Lüftungsanlage exakt planen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Anlage mit Brandschutzklappen, Filtern und Lüftungskanälen so ausgelegt wird, dass eine einfache und leichte Wartung möglich ist. Nur dann ist ein hygienischer Betrieb der Lüftungsanlage möglich. Mit einer zentralen Lüftungsanlage wird eine geringere Lärmbelästigung erreicht und es ist eine Zuluft-Klimatisierung möglich. Es können auch einzelne Räume reguliert werden. Eine zentrale Lüftungsanlage ist, was die Anschaffung betrifft, sehr kostenintensiv. Zudem können zentrale Lüftungsanlagen nicht immer in Altbauten eingesetzt werden. Der bauliche Aufwand ist wesentlich höher als bei einer dezentralen Lüftungsanlage. Für einen hygienischen Betrieb ist im Vergleich zur dezentralen Lüftungsanlage der Wartungsaufwand erheblich höher.

Die Unterschiede der beiden Lüftungssysteme

Generell werden zentrale und dezentrale Lüftungsanlagen eingesetzt. Nicht jede Lüftungsanlage ist für jeden Gebäudetyp gleichermaßen gut geeignet. Die zentralen Wohnraumlüftungsanlagen kommen eher bei Kernsanierungen und Neubauten infrage. Der bauliche Aufwand ist höher, da in der kompletten Wohneinheit Rohrleitungen verlegt werden müssen. Im Unterschied dazu ist die Montage eines dezentralen Lüftungsgerätes im Normalfall deutlich einfacher zu bewerkstelligen. In den meisten Fällen genügen eine Kernlochbohrung durch die Außenwandfassade und ein naheliegender Stromanschluss. Auf diese Weise können energiesparend ein bis zwei Räume problemlos mit genügend Frischluft versorgt werden. Im Neubau bietet ein dezentrales Gerät eine raumweise sowie preiswerte Lösung.

Die Zu- und Abflussrohre einer Wohnraumlüftung

Bei einer kontrollierten Lüftung dient das Rohrsystem dem Transport der Luft aus und zu den Räumlichkeiten. Die Wahl des passenden Rohrsystems ist wichtig, dabei sollten Sie grundsätzlich einiges berücksichtigen. Die Rohre sollten korrosionsbeständig und glatt sein. Sie sollten zudem nicht brennbar und wasserunempfindlich sein. Bei gleicher Querschnittsfläche bietet die Verwendung von passenden Rohren im Vergleich zu Luftkanälen einen geringeren Druckverlust. Für eine geräusch- und zugfreie Luftführung sind die Anordnung und die passende Dimensionierung der Luftdurchlässe für Ab- und Zuluft entscheidend.

Bei einer kontrollierten Lüftung ist die Einbindung einer Wärmepumpe möglich

In den kalten Monaten des Jahres wird die Wärme der Abluft genutzt, um die frische Luft zu erwärmen. Durch das Wärmerückgewinnungsgerät kann die aufgewärmte Luft in alle Zimmer des Hauses geleitet werden. Bei zentralen Anlagen geschieht die Wärmerückgewinnung über Regeneratoren oder Rekuperatoren. In den Wärmeüberträgern wird die Wärme der abgezogenen Luft geradewegs der Zuluft zugeführt. Die zurückgewonnene Energie kann auch zur Unterstützung der Wärmepumpe genutzt werden. Bei einem zentralen Lüftungssystem wird grundsätzlich eine Kompaktwärmepumpe eingesetzt. Eine Kleinwärmepumpe kommt meist dann zum Zug, wenn bei einem dezentralen Lüftungssystem die Abluft zur Wärmerückgewinnung herangezogen werden soll.

Reinigung und regelmäßiger Filterwechsel

Mit einer Wohnraumlüftung wird das Feinstaubaufkommen verringert und auch Wärme wird gespart. Die Reinigung der Lüftungsanlagen wird von Lüftungsherstellern oder von spezialisierten Unternehmern angeboten. Es ist für Sie keineswegs ratsam, die Reinigung selbst vorzunehmen. In der Regel werden bei einer professionellen Reinigung alle Wärmetauscher, Gitter und Filter penibel gereinigt. Außerdem wird der Ablauf von der Kondensatwanne gesäubert. Filter können ganz leicht unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Viele Lüftungsanlagen besitzen eine automatisierte Filterüberwachung. Meist gibt es pro Jahr zwischen drei und fünf Reinigungsintervalle. Damit die einwandfreie Funktion der Wohnraumlüftung nicht gefährdet wird, sollte die Wartung bzw. die Reinigung von einem Fachbetrieb übernommen werden. Nach der Rohrreinigung mithilfe von rotierenden Bürsten und Druckluftdüsen erfolgt am anderen Ende der Öffnung schlussendlich das Abscheiden und Absaugen der restlichen Ablagerungen. Pro Quadratmeter Wohnnutzfläche sollten Sie für die Anlagenreinigung zwischen vier bis 14 Euro rechnen. Die Zugänglichkeit und die Art des Verteilsystems sowie die unterschiedlichen Rohrlängen bestimmen die Kosten für die Reinigung. Im Normalfall werden die Kosten nach dem tatsächlichen Aufwand berechnet.

Geöffnete Fenster

Geöffnete Fenster gehören der Vergangenheit an. Mit einer gut funktionierenden Wohnraumlüftung sind Sie nicht mehr gezwungen, ständig die Türen und Fenster öffnen zu müssen. Frische Luft flutet unabänderlich die Wohnfläche. Vor allem in den heißen Monaten können Sie sich mit geschlossenen Fenstern viel Stress vermeiden. Insekten und Spinnentiere bleiben draußen und die Anzahl von Krankheitserregern kann dank einer Lüftungsanlage erheblich verringert werden.

Der Anschaffungspreis einer kontrollierten Lüftung

Bei einem Preisvergleich finden Sie die üblichen Preise für die verschiedenen Lüftungsanlagen. Bei einer dezentralen Lüftungsanlage müssen Sie für die laufenden Kosten pro Jahr ungefähr mit 10 Euro rechnen. Der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage kostet Sie rund 2.500 Euro. Bei einer zentralen Anlage sollten Sie für die laufenden Kosten circa 150 Euro pro Jahr einkalkulieren. Eine zentrale Anlage senkt jedoch die Heizkosten. Die Kosten für eine zentrale Lüftungsanlage samt Einbau belaufen sich ab 8.000 Euro aufwärts. Damit es bei der Installation einer Wohnraumlüftung zu keinen Schwierigkeiten kommt, sollte Sie bereits in der Phase der Planung mit einem Baumeister oder einem Architekten zusammenarbeiten. Nur dann ist eine reibungslose sowie kostengünstige Umsetzung möglich. Die Investitionskosten erscheinen oftmals unverschämt hoch. Doch langfristig gerechnet lohnt sich eine Lüftungsanlage. Die Energiekennzahl wird durch eine Wohnraumlüftungsanlage deutlich verbessert. Das hat zur Folge, dass erhöhte Förderungen beantragt werden können.

Förderungen für den Lüftungsanlageneinbau

Um eine staatliche Förderung zu erhalten, müssen Sie einige Bedingungen erfüllen. Die Förderung bei der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, sollte unbedingt vor dem Einbau der Anlage beantragt werden. Zudem sollte ein Energieberater hinzugezogen werden. Die KfW fördert im Zuge einer Sanierung oder bei einer energetisch kompletten Sanierung die energieeffiziente Wohnraumlüftung. Gefördert wird insbesondere der Einbau von bestimmten Abluftsystemen und von Anlagen mit Wärmerückgewinnung. Die KfW fördert auch jene Anlagen, bei denen eine Brauchwasserbereitung miteingebunden ist. Auf diese Weise können Sie die Kosten für die Wohnraumlüftung effektiv abfedern. Werden von Ihnen alle notwendigen Vorgaben für die Förderung Ihrer Lüftungsanlage erfüllt, dann kann nichts schief laufen. Die Förderung erhalten Sie entweder über einen zinsgünstigen Kredit oder über einen reinen Zuschuss.

Fazit

Die Gesamtkosten für eine kontrollierte Wohnraumlüftung können nicht so einfach pauschal beziffert werden. Unterschiedliche Faktoren beeinflussen letztendlich den Preis für die neue Lüftungsanlage. Der Umfang und die Größe der Anlage sind die zentralen Faktoren. Bei einer dezentralen Wohnraumlüftung werden einzelne Räume durchlüftet, bei einer zentralen Lüftungsanlage sind die meisten bewohnten Räumlichkeiten entsprechend miteinander vernetzt. Die Wohnraumlüftung bietet Ihnen einen großen Komfortgewinn. Die Luft ist den ganzen Tag über angenehm, ohne den leidigen Zwang, immer wieder die Fenster und Türen öffnen zu müssen. Die Feuchtigkeit wird konsequent abtransportiert und mithilfe von entsprechenden Luftfiltern bleiben Feinstaub, Pollen und Insekten draußen. Die gleichbleibend frische Luft ist für die Gesundheit essenziell und steigert dadurch nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch die Lebensqualität aller Hausinsassen.

Eingesetzt werden Lüftungsanlagen hauptsächlich in Neubauten. Diese besitzen meist ein entsprechendes Lüftungskonzept. Eine Wohnraunlüftung kann aber auch ohne größere Schwierigkeiten nachgerüstet werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hierbei jedoch groß, dass die Energieeinsparungen deutlich niedriger ausfallen. Zudem sind häufig auch die laufenden Kosten deutlich höher. Das Nachrüsten macht bei teilsanierten und bei komplett unsanierten Altbauten kaum einen Sinn. Sind Sie Bauherr, dann lohnt sich eine gut geplante und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Wohnraumlüftung sowohl im ökologischen als auch im ökonomischen Sinne allemal. Die Kosten für eine Wohnraumlüftung können Sie nur dann niedrig halten, wenn Sie sich von den Lüftungsanlagenherstellern gut beraten lassen. Lassen Sie sich von mehreren Herstellern eine Kostenübersicht erstellen, damit es dann zu keinen bösen Überraschungen kommt. Der Preisvergleich hilft Ihnen Geld zu sparen und sorgt für die Langlebigkeit Ihrer neuen Lüftungsanlage.

Hi Five!
Danke!