Photovoltaik Förderung 2021: Das ist neu, das bleibt

Für das kommende Jahr ist ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien geplant. Sowohl in der Windkraft, wie auch in der Photovoltaik Technik zur Gewinnung von Solarenergie sind sich die Vertreter aus CDU, CSU und SPD einig. Gravierende Änderungen wird es im Bereich Photovoltaik Dachanlagen geben, wie dem bisherigen EEG-Entwurf zu entnehmen ist.

Die zukünftige Wirtschaftlichkeit aktueller Dachanlagen

Ein wichtiges Diskussionsthema in der Weiterführung der Energiewende sind Altanlagen, die vor 20 Jahren errichtet und bis 2020 staatlich gefördert wurden. Die Förderungen laufen im kommenden Jahr aus, doch dem wirtschaftlichen und klimaschonenden Weiterbetrieb steht laut der Verantwortlichen nichts entgegen.

Unverhältnismäßige Anforderungen im Bereich der Messtechnik werden nicht gefordert, wie die Parteisprecher von CDU und CSU sowie der SPD verkündeten. Ein weiterer Punkt auf der Agenda bezieht sich auf die Vergütung und die Entbürokratisierung von Dachanlagen in der Quartiernutzung. Hier spricht man sogar von einer Gewerbesteuerbefreiung für Vermieter, die solare Energie gewinnen und sie zur Stromversorgung im eigenen Quartier aufwenden.

Wie Sie an den Entscheidungen im Rahmen der EEG-Novelle 2021 erkennen, bleibt solare Energie nicht nur lohnenswert, sondern wird in verschiedenen Bereichen auch ohne klassische Förderung staatlich subventioniert.

Wer am Solarenergie-Eigenverbrauch spart, erhält Umlagebefreiung

Beim Neubau solarer Dachanlagen sieht der Entwurf eine Erhöhung von aktuell 500 auf 750 Kilowatt vor. Eine konkrete Äußerung zum freien Auswahlmodell wurde allerdings bisher noch nicht getroffen, sodass es in diesem Segment noch zu neuen Erkenntnissen kommen wird. Diesbezüglich gibt es also keine Änderung.

Eigenverbraucher dürfen zukünftig aufatmen und sich über eine Befreiung von der EEG-Umlage freuen, wenn sie ihren Eigenverbrauch auf unter 30 Kilowatt senken. Die Neuregelung ist allerdings keine alleinige Entscheidung der Bundesregierung, sondern wird als EU-Erneuerbaren-Richtlinie bis zum Sommer des kommenden Jahres ins deutsche Recht übernommen.

Die Umlagebefreiung war einer der Punkte, über die verhältnismäßig lange diskutiert und verhandelt wurde. Im Ursprungsentwurf sollte der Wert nicht über 20 Kilowatt liegen, was in Anbetracht der steigenden Umstellung auf Elektrofahrzeuge nach näheren Berechnungen gerade bei größeren Haushalten nur schwer erzielbar wäre.

Energiewende 2021 - bürgernah und dezentral?

Fakt ist, dass es einige positive, den Bürger entlastende Entscheidungen geben wird. Aber auch neue Barrieren türmen sich auf und stellen vor Fragen. Große Konzerne müssen nicht mit hohen Nachforderungen in Beteiligung an der Energiewende rechnen, wie sich Die Grünen äußern.

Das zieht wiederum nach sich, dass die Kosten von der Bevölkerung getragen – und jedem einzelnen Bundesbürger als Beitrag zur Energiewende in Form einer EEG-Umlage aufgeschlagen werden. Direktvermarkter erhalten zukünftig erst dann keine Vergütung bei negativen Energiepreisen mehr, wenn sich der Umstand über vier aufeinander folgende Stunden hält. Bisher wurde die Vergütungszahlung erst ab sechs aufeinanderfolgenden Stunden eingestellt.

Die klassischen Förderungen für Altanlagen laufen aus, doch es gibt neue Modelle, die Ihnen bei Errichtung einer Dachanlage zur solaren Energiegewinnung Vorteil durch Steuer- und Umlageersparnis verschaffen. Zudem gibt es in den vielen Bundesländer verschiedene Förderungen für Photovoltaik Speicher. Bei der Vielzahl von Förderungen und Auflagen, verliert man schnell den Überblick. Wer für 2021 eine Solaranlage plant, sollte dies im Vorfeld mit dem Solarteur seines Vertrauens klären.

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