Die Garage – Abstellplatz f√ľr Autos und Nutzraum

Eine Garage geh√∂rt f√ľr den Autobesitzer dazu. Sie ist aus Sicherheitsgr√ľnden einem Stellplatz an der Stra√üe gegen√ľber im Vorteil und sch√ľtzt das Auto zudem vor der Witterung. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Garage in den wenigsten F√§llen nur Abstellplatz ist. Sie l√§sst vielmehr eine Nutzung als Werk-, Hobby- und Lagerraum zu.

Garage Angebot

Grundsätzlicher Aufbau einer Garage und Definition

Eine Garage ist per Definition ein Raum, was bedeutet, dass sie W√§nde, eine √úberdachung und einen Ein- und Ausgang aufweisen muss. Ein offener, m√∂glicherweise durch Z√§une oder Hecken definierter Stellplatz ist daher ausdr√ľcklich keine Garage. Der Begriff an sich leitet sich vom Franz√∂sischen „garer“ ab, was so viel wie „sicher verwahren“ bedeutet. Damit ist die grundlegende Bedeutung dieses Nutzraumes auch bereits erkl√§rt: Eine Garage dient zum sicheren Verwahren (meist eines Fahrzeugs).

Eine Garage ist allerdings nicht auf die Funktion als Stellplatz f√ľr einen PKW begrenzt; auch die St√§tten zum Lagern von Seilbahnen, Bussen, Trams usw. sind per Definition Garagen. H√§ufig wird in diesem Zusammenhang allerdings von einem „Depot“ gesprochen.

Eine Garage als Raum hat immer mindestens die Gr√∂√üe, die f√ľr das bequeme Begehen vonn√∂ten ist, w√§hrend ein Fahrzeug sich in ihr befindet. Zudem muss die Deckenh√∂he entsprechend hoch sein, um auch gr√∂√üeren Wagen gen√ľgend Platz zu bieten. Die Mindestabma√üen sind in Deutschland baurechtlich geregelt.

Weiterhin kommt dem Garagentor eine besondere Bedeutung zu. Schlie√ülich ist es Ein- und Ausgang, wesentlicher Sicherheitsgarant und sollte zudem leicht zu bedienen sein. Das Garagentor ist meist der einzige technische Aspekt bei herk√∂mmlichen Garagen, die vor allem zur Unterbringung eines PKWs gedacht sind. Ansonsten bestechen die meisten Garagen, so sie denn ausschlie√ülich praktischen Nutzen haben, durch Schlichtheit: Isolation, Stromanschl√ľsse und so weiter sind oftmals nur rudiment√§r vorhanden. An eine Garage wird selten der Anspruch gestellt, auch als Wohnraum nutzbar zu sein.

Historie und grundsätzliche Garagentypen

Eine Garage ist prim√§r ein Stellplatz. Die ersten Stellpl√§tze f√ľr Automobile kamen gen Ende des 19. Jahrhunderts auf. Hier waren sie – √§hnlich wie Automobile – selten und oftmals ein Ausdruck von Luxus. Mit der zunehmenden Verf√ľgbarkeit von Automobilen hat sich allerdings auch die Garage zunehmend als bauliches Element durchgesetzt. Garagen waren zudem – als mehr oder minder prestigetr√§chtige Bauten – wesentlicher Teil der H√§user der ersten gro√üen Automobilbauer.

Dabei schwankten schon damals die Garagentypen stark zwischen einfachen Holzverschl√§gen und luxuri√∂sen Hallen f√ľr eine Sammlung der ersten, teuren Automobile (vorzugsweise f√ľr jene, die heute als Oldtimer gelten). In Deutschland wurde dabei die erste Garage wohl ebenfalls vor dem Jahre 1900 gebaut; die √§lteste erhaltene Garage stammt allerdings aus dem Jahre 1903 und steht in Chemnitz.

Mit der Zeit haben sich – je nach Ort und PKW-Dichte – verschiedene Bautypen entwickelt. Die Einzelgarage war zunehmend Einfamilienh√§usern und Anwesen vorbehalten. In Wohnsiedlungen haben sich stattdessen Sammelgaragen, Parkh√§user, Gemeinschaftsgaragen und Tiefgaragen durchgesetzt. Gerade Tiefgaragen und Parkh√§user hatten und haben lediglich einen funktionalen Anspruch. Hier geht es nur um maximale Effizienz bez√ľglich der Stellplatzvergabe. Die meisten Tiefgaragen und Parkh√§user bestechen dabei durch ihr schlichtes Betondesign. H√§ufig handelt es sich um weitl√§ufige, mehrt√§gige Konstrukte. Am Prinzip des Parkhauses (ob ober- oder unterirdisch) hat sich seitdem wenig ge√§ndert.

Gestalterisch interessanter ist beispielsweise die Unterflurgarage: Hier liegt der Stellplatz unterirdisch unter einer nat√ľrlichen Erh√∂hung oder einem Hang. Das gibt Ihnen die M√∂glichkeit, das Dach etwa zu einer Terrasse umzuwidmen oder es als Garten zu nutzen. Es versteht sich von selbst, dass an die Statik hier entsprechende Anspr√ľche gestellt werden m√ľssen, da feuchte Erde sehr gewichtig ist. Eine solche Unterflurgarage kann bei entsprechendem Terrain auch besonders platzeffizient sein.

Ein weiterer Sonderfall ist die Garage mit Lastenzugsystem. Hier ist jeder einzelne Stellplatz mobil und kann entsprechend im Geb√§ude (meist ein tiefgehender Hohlraum) bewegt werden. Wird der PKW hierauf geparkt, wird er abschlie√üend an eine bestimmte Position transportiert. Nicht nur, dass beim Bau solcher Garagen nicht darauf geachtet werden muss, dass sie f√ľr den Menschen gut begehbar (und bel√ľftet) sind. Sie ersparen es den Fahrer zudem auch, √ľberhaupt in die Garage hineinfahren und einen Parkplatz suchen zu m√ľssen. Das Manko bei solchen Garagen besteht indes darin, dass die Stellpl√§tze meist nur f√ľr mittelgro√üe Wagen ausreichen (was h√§ufig dem maximalen Belastungsgewicht geschuldet ist). Diese modernen Parkh√§user k√∂nnen dabei den vorhandenen Platz noch besser nutzen, weil es in der Garage selbst keinerlei Auffahrten mehr bedarf. Zudem sind Fahrzeuge in solchen Garagen in der Regel sehr sicher, da das Geb√§ude (au√üer zu Reparaturzwecken) nicht begehbar ist.

Das Garagentor

Das Garagentor ist oftmals das Herzst√ľck einer Garage, da es √ľber den Komfort ma√ügeblich entscheidet. So sollte es vor allem per Fernbedienung oder Knopfdruck zu √∂ffnen sein (manuell bediente Garagentore gelten als nicht mehr zeitgem√§√ü) und ausreichend schnell √∂ffnen oder schlie√üen.

Schwingtore sind h√§ufig anzutreffen. Sie sind meist aus beschichtetem Stahlblech bestehend und bed√ľrfen aufgrund des Schwingens nach au√üen gen√ľgend Platz. √Ąhnliches gilt f√ľr Schiebetore, die dabei meist zwischen zwei Schienen sitzen.

Beliebt – aufgrund der hohen Stabilit√§t und des geringeren Platzbedarfs beim √Ėffnen – sind Sektionaltore und Rolltore. Sie folgen beide dem Prinzip, nach innen zur Decke hinaufgezogen beziehungsweise eingerollte zu werden. Dabei erm√∂glicht die Mehrgliedrigkeit dieser Tore einen robusteren Bau.

Weiterhin kommen auch Fl√ľgeltore in Betracht. Diese Bauweise ist allerdings bei PKW-Garagen selten anzutreffen und wird eher bei gr√∂√üeren Depots – beispielsweise f√ľr Eisenbahnwaggons – angewandt. Und dann auch h√§ufig deshalb, weil ein zweigeteiltes Tor bei dieser Gr√∂√üe leichter zu installieren ist als ein einteiliges Tor.

Ein Garagentor wird dabei in aller Regel durch einen elektrischen Motor betrieben. Dieser kann entweder durch das Stromnetz des Hauses gespeist werden oder aber durch Solarstrom gen√ľgend Kapazit√§t haben. Da die Motoren f√ľr Garagentore derart gebaut sind, dass ihr Stromverbrauch √§u√üerst gering ist und die Nutzung des Garagentors kaum mehr als ein paar Male pro Tag erfolgt, ist nicht viel Strom vonn√∂ten. Es gen√ľgen deshalb auch schon kleine Solarkollektoren, die mit einem kleinen Speicher verbunden sind.

Die √Ėffnung eines Garagentores erfolgt in der Regel per Funksignal, Knopfdruck (au√üen wie innen), Schl√ľssel oder durch eine Zugleine (meist nur innen). Dass ein Garagentor einer manuellen Bedienung bedarf, ist sehr selten geworden. Dies kommt auch aufgrund der Handhabbarkeit nur bei Schwingtoren und Schiebetoren in Betracht.

Das Garagendach im Baurecht

Optisch relevant ist f√ľr viele Garangenbauer und -besitzer auch das Dach der Garage. Auch hier gibt es faktisch beliebige M√∂glichkeiten, damit die Garage zum restlichen Geb√§ude passt. Entsprechend kann eine Garage auch ein Spitzdach aufweisen, insofern dies gew√ľnscht und baurechtlich m√∂glich ist.

M√∂glich sind entsprechend alle Dachtypen, also etwa Flachdach, Schleppdach, Walmdach oder Pultdach. Zu beachten ist allerdings, dass es einigen Gemeinden und St√§dten Vorschriften bez√ľglich der Dachbegr√ľnung bei Garagen gibt. Diese werden meist mit einer Ausgleichsnotwendigkeit zur sonstigen Bodenversiegelung begr√ľndet. Effektiv hei√üt das, dass die Wahl des Daches auf einfl√§chige D√§cher (Flachd√§cher) reduziert werden kann. Jedoch kann eine ansprechende Dachbegr√ľnung auch eine eher anspruchsarme Dachform enorm aufwerten. Sie k√∂nnen bei guter Lage auch auf dem Dach – insofern es ausreichend stark ist – etwas anbauen. Das Baurecht spricht nur von einer Begr√ľnung, macht aber in den seltensten F√§llen detaillierte Angaben hierzu. Entsprechend haben Sie hier bei der Begr√ľnung freie Hand. Relevant ist in den meisten F√§llen nur, dass eine gewisse Regenwasserspeicherkapazit√§t gegeben ist – weshalb japanische G√§rten oder sandige Skukkulentenplantagen wohl nicht in Frage kommen.

Ideal f√ľr die Dachbegr√ľnung sind in der Regel Wiesen – Wildblumen und Gr√§ser -, niedrige, windresistente Str√§ucher, einige Arten von Salat und Gem√ľse und Bodendecker. Ungeeignet sind alle Tiefwurzler, B√§ume, Pflanzen, die sehr windempfindlich sind und alle Pflanze, die einen regelm√§√üigen Zuschnitt und generell viel Pflege brauchen. Bei tiefer gelegten Garagen kann zudem √ľber die Nutzung des Dachs als gew√∂hnlicher Nutzgarten nachgedacht werden, wenn das Garagendach ausreichend stabil ist. Hier ist zur Sicherheit ein Gutachten √ľber die Statik einzuholen.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten einer Garage

Die Garage ist zwar prim√§r Stellplatz, aber Tatsache ist, dass gerade Einzelgaragen am Wohnhaus noch weitere, vielf√§ltige Aufgaben erf√ľllen. Dadurch, dass die Garagen h√§ufig deutlich gr√∂√üer sind, als es f√ľr ein einzelnes Fahrzeug vonn√∂ten w√§re, ergeben sich noch einige M√∂glichkeiten, den √ľbersch√ľssigen Platz zu nutzen.

So k√∂nnen Sie Ihre Garage hervorragend als Lagerraum verwenden. Aus Sicherheitsgr√ľnden sollte hier allerdings von Stoffen, welche giftige D√§mpfe abgeben (die meisten Garagen sind sehr schlecht bel√ľftet) Abstand gehalten werden. Ebenso gibt es Vorschriften bez√ľglich der maximalen Lagermenge von Kraftstoffen. Ansonsten kann der Platz beliebig verwendet werden – etwa f√ľr Baumaterial, Werkzeug, nicht genutzte Elektroger√§te, f√ľr einen Aktenschrank und so weiter.

Eine Garage kann zudem als Bastel- und Hobbyraum genutzt werden. Insofern gen√ľgend Platz vorhanden ist, ist das Installieren eines Werktisches m√∂glich. Dies birgt unter anderem den Vorteil, dass dieser Hobbyraum gut bel√ľftet sein kann (bei offenem Garagentor). Gerade beim Hantieren mit Lacken oder Klebstoffen ist dies der Arbeit im Keller oder in der Wohnung vorzuziehen. Zudem wird eventuell auftretender L√§rm die Bewohner der angrenzenden Wohnung oder des Hauses nicht so sehr bel√§stigen wie es bei Arbeiten im Wohnbereich der Fall ist.

H√§ufig wird zudem die Garage auch zur Unterbringung von Gartenger√§ten und √§hnlichem genutzt. Dies erspart mitunter den Bau von Schuppen oder Carports. Au√üerdem lassen sich gerade bei Familien noch weitere „Fahrzeuge“ finden – wie etwa Kickroller, Fahrr√§der, Dreir√§der, Bobby-Cars und so weiter. Auch diese Gegenst√§nde k√∂nnen in einer Garage viel Platz finden.

Bei allen untergebrachten Ger√§ten und Gegenst√§nden gilt, dass sie aus mehreren Gr√ľnden in einer Garage sicherer aufgehoben sind als im Gartenschuppen, Carport oder unter einem Vordach. Da ist zum Beispiel der bessere Schutz vor der Witterung zu nennen, aber eben auch die h√∂here Diebstahlsicherheit. Zudem lassen sich in Garagen auch Nutzr√§ume einrichten – beispielsweise durch Wandbefestigungen, Schr√§nke, gro√üe Regale und so weiter.

Zudem gibt es auch Menschen, die sich in ihrer Garage umständlicheren Projekten widmen. Beispiele sind das Aufbauen einer privaten Brauerei, das Reparieren von alten Motoren und ähnlichem und das Installieren von Film- oder Tonstudios.

Sie sehen, dass die Möglichkeiten der Raumnutzung bei Ihnen gehörenden Einzelgaragen schier unbegrenzt sind. Dabei ist es nur relevant, dass die Garage von Anfang an entsprechend groß geplant wird. Da es lediglich Anforderungen an die Mindestgröße gibt, sind die weiteren Gestaltungsfragen deshalb höchstens noch eine Frage des örtlich geltenden Baurechts.

Es ist bei allen M√∂glichkeiten darauf zu achten, dass die Garagenverordnung ausdr√ľcklich die Nutzung als Stellplatz und als Lager f√ľr Autozubeh√∂r vorsieht. Streng genommen ist die zweckentfremdete Nutzung nicht ordnungsgem√§√ü, was allerdings nur dann geahndet wird, wenn durch das Lagern von gef√§hrlichen Gegenst√§nden ein Vorfall eintrat – etwa ein Brand oder eine Explosion. Wenn Sie darauf achten, keine entflammbaren Substanzen in der Garage zu lagern, sind Sie zumindest auf der sichereren Seite.

Eine Garage planen und bauen РBaurecht, Möglichkeiten und Fertiggaragen

Vorausgesetzt, Sie haben sich mit den √∂rtlichen Bauvorschriften auseinandergesetzt (und sie verstanden) und haben eine Baugenehmigung, kann Ihr Objekt geplant werden. Grunds√§tzlich stehen Sie dabei erst einmal vor der Frage, ob es ein Carport oder eine Garage werden soll. Sollten Sie sich f√ľr das Carport entscheiden (die Gr√ľnde hierf√ľr k√∂nnte etwa die luftigere Wirkung oder das Design des Hauses sein), k√∂nnen Sie sich darauf einstellen, kosteng√ľnstiger bauen zu k√∂nnen. Nachteilig ist wiederum die Tatsache, dass ein Carport weder einbruchssicher noch witterungsbest√§ndig ist.

Die Garage, die zu planen es gilt, muss schon im Vornherein f√ľr die Zukunft ausgelegt sein. Es empfiehlt sich, bez√ľglich des Platzes, der veranschlagt wird, alle Eventualit√§ten mit einzubeziehen. Wenn es nicht ausgeschlossen ist, dass der Haushalt einen zweiten Wagen anschafft, sollte ein entsprechender Stellplatz eingeplant werden. Wenn jemand ein Hobby aus√ľbt, das platz- und materialintensiv ist, dann sollte auch hierf√ľr Raum geschaffen werden. G√§rtner tun zudem gut darin, auch Platz f√ľr (zuk√ľnftige) Ger√§te einzuplanen. Auch der eventuelle Bedarf durch Spielger√§te von (zuk√ľnftigen) Kindern sollte in die Planung miteinbezogen werden.

Da der Nutzraum in Garagen so vielseitig nutzbar ist, kann es kaum „zu viel“ Platz geben. Selbst dann, wenn ein wenig zu gro√üz√ľgig geplant wurde, ist auf diese Weise zumindest ein unkomplizierter Lagerraum geschaffen worden.

Planung und Ausf√ľhrung obliegen dem Bauherren und den von ihm beauftragten Personen. Eine Garage muss dabei nicht von Anfang f√ľr ein Grundst√ľck geplant sein; es ist auch m√∂glich, diese erst nachtr√§glich zu bauen. Entscheidend ist beim Anbau zus√§tzlicher Geb√§ude in den meisten F√§llen nur, dass Abstandsregeln eingehalten werden. Zudem gelten unterschiedliche Normen f√ľr Stellpl√§tze, die sich im Wesentlichen auf Mindestma√üe und Maximalh√∂hen beziehen.

Das Baurecht unterscheidet sich bez√ľglich der Garage in den unterschiedlichen Landesteilen. Es unterscheidet aber nicht zwischen Fertiggaragen (auch die gibt es) und komplett gemauert aufgebauten Garagen; nicht zwischen Anbaugaragen und freistehenden Objekte und auch nicht zwischen verschiedenen Bauformen. Allerdings k√∂nnen bez√ľglich der genauen Ausgestaltung – etwa in Bezug auf die Zufahrt – verschiedene Regelungen greifen. Diese unterscheiden sich wiederum von Bundesland zu Bundesland.

In vielen F√§llen bedarf es f√ľr den Bau einer Garage keines Antrages, sondern es muss von Ihnen lediglich angezeigt werden, dass eine Garage gebaut wird. Je nach Bundesland darf diese dann aber nur eine maximale Mauerh√∂he von x Metern und eine maximale Grundfl√§che von y Quadratmetern haben. Sie haben also keine Narrenfreiheit. Dennoch gilt, dass theoretisch alle erdenklichen Entw√ľrfe durch einen Genehmigungsantrag (und die entsprechende Pr√ľfung seitens der zust√§ndigen Beh√∂rden) Realit√§t werden k√∂nnen. Es gibt in den meisten Bauvorschriften die M√∂glichkeiten, von diesen abzuweichen.

Wird eine Garage gebaut, folgen die √ľblichen handwerklichen Schritte. Wer auch immer die Garage baut, sollte ausreichend qualifiziert sein. Materialwahl, Isolation (falls vorhanden) und der Einbau eines Tores sind hierbei die gr√∂√üten Herausforderungen. Die grunds√§tzlichen Schritte bestehen allerdings im Mauerbau, im richtigen Verputzen und im Bauen eines korrekten Daches. Wenn Sie sich dies (auch mit Hilfe) zutrauen, k√∂nnen Sie die Garage also auch selbst bauen.

Einfach k√∂nnen Sie sich den Traum von der eigenen Garage mit Fertiggaragen erf√ľllen. Diese bestehen in der Regel aus Betonteilen und werden von den Anbietern meist angeliefert und montiert. Der Aufbau ist eine Sache weniger Stunden, sie k√∂nnen g√ľnstig sein und sie erfordern die Basisanforderungen, die Sie an einen Stellplatz haben. Nachteilig ist hier, dass die Fertiggaragen optisch selten besonders beeindruckend sind und auch keine Anpassung an die restliche Architektur zulassen.

Wichtig ist vor dem Bau einer Garage, dass das Fundament ausreichend stark ist und frostbest√§ndig ist. Es kommt also aus praktischen Gr√ľnden eine dicke Betondecke in Betracht (Garagen sind in der Regel nicht unterkellert). Dieses Fundament muss der Belastung eines fahrenden und parkenden Autos m√ľhelos standhalten. Es darf nicht absacken und bei Frost nicht aufplatzen. Ein Statiker kann hier helfen. Gegebenenfalls muss vorher der Untergrund verdichtet werden.

Beim Bauen von Wänden ist darauf zu achten, dass diese später ohne Probleme bearbeitet werden können sollten. Dies ist etwa beim nachträglichen Anbringen von Regalen, Haken und sonstigen Halterungen von Bedeutung.

Fazit

Die Garage ist viel mehr als der Abstellplatz f√ľr den PKW. Sie ist Hobbyraum, Werkstatt und Lager in einem. Als Nebengeb√§ude zum Haus kann sie nahezu beliebig umgewidmet werden und dient als Nutzraum auch ganzen Familien.

Das Design einer Garage l√§sst – innen wie au√üen – einiges an Gestaltungsspielraum zu. Besonders ansehnlich sind Garagen, die sich in die restliche Architektur einf√ľgen oder solche, die sich in die Landschaft einf√ľgen. Auch die Wahl des Materials entscheidet mit √ľber den empfundenen Komfort.

Einzelgaragen sind allerdings nur noch auf Privatgrundst√ľcken zu finden. Faktisch spielen im Stadtbild Tiefgaragen und Parkh√§user eine gr√∂√üere Rolle. Bei diesen aus Beton bestehenden Geb√§uden l√§sst sich dann doch am ehesten nachvollziehen, wof√ľr eine Garage prim√§r gedacht ist – n√§mlich zum Unterbringen von Fahrzeugen.

Hi Five!
Danke!