EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe

Die Kosten für die Erweiterung der regenerativen Energien wird über die EEG-Umlage an den Endverbraucher weitergegeben. Diese Umlage hat einen deutlichen Anstieg in den letzten Jahren zu verzeichnen. Es bedeutet für die EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe. Dieser Anstieg kommt deswegen zustande, weil Großverbraucher eine weitgehende Befreiung der EEG-Umlage erhalten. Im Resultat wird verdeutlicht, dass 18 Prozent des Stroms von der energieintensiven Industrie genutzt wird, aber an der Finanzierung ist sie nur zu 0,3 Prozent über die EEG-Umlage beteiligt.





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Gemäß der EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe muss die fehlende Summe vor allem von privaten Verbrauchern und Unternehmen des Mittelstandes aufgebracht werden. Durch die aktuelle Novellierung werden die Ausnahmen und Privilegien für Großverbraucher ein weiteres Mal ausgedehnt. Als Grund wird immer wieder verdeutlicht, das energieintensive Firmen im globalen Wettbewerb nicht mit additionalen Ausgaben durch die Ausdehnung erneuerbarer Energien eine weitere Belastung erhalten dürfen. Kritiker zeigen auf, dass Großabnehmer den von ihnen benutzen Strom unverzüglich an der Leipziger Strombörse erwerben und die dortigen Preise besonders durch den Strom aus Photovoltaik Anlagen einem besonderen Druck unterliegen. 2009 wurden dadurch die Ausgaben um etwa 0,6 Cent pro Kilowattstunde minimiert.

Bei der Antragstellung mussten vorher Unternehmen eine Nutzung von 10 Gigawattstunden für das Jahr vor der Ausstellung nachweisen. Nach der EEG-Novellierung 2012 wurde der Kreis der Legitimierten deutlich ausgedehnt. Zwischenzeitlich genügt ein Nachweis von einem kompletten Verbrauch von einer Gigawattstunde, deren Nachweis aber nicht mehr für das abgeschlossene Jahr vorgelegt werden muss, sondern ausschließlich für das Jahr, indem der Antrag gestellt wird. Additional erhalten die Unternehmen eine Begünstigung, deren Stromausgaben perzentuell wenigstens 14 Prozent der Bruttowertkreation erzielen. Hier findet auch eine Ausdehnung des Anspruchsberechtigtenkreises statt, bisher wurde eine untere Grenze von 15 Prozent festgelegt.

Bei der EEG-Umlage: Ausnahmen für energieintensive Betriebe gilt für die kompletten Leistungsaufnahme eine Höchstgrenze von 0,05 Cent pro Kilowattstunde, wenn der Stromverbrauch im Jahr wenigstens 100 Gigawattstunden und der Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung mehr als 20 Prozent beträgt.

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