So dämmen Sie Ihr Gebäude richtig

Durch das richtige Dämmen des Gebäudes kann viel Heizenergie eingespart werden. Das freut Ihren Geldbeutel und ebenso die Umwelt. Fenster und Türen, Kellerdecken, Speicher und Fassaden können ebenso gedämmt werden wie durch das Haus verlaufende Heizungsrohre. Manche Dämmarbeiten können Sie mit etwas handwerklichem Geschick gut selber erledigen, andere sollten unbedingt von einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

Gesetzliche Vorschriften zur Dämmung von Gebäuden

In den meisten Fällen entscheidet jeder Hausbesitzer selber wo und wie er sein Gebäude dämmen möchte. Es gibt aber einige wichtige Ausnahmen:
• Neubau eines Gebäudes
• Kauf oder Erbschaft eines bestehenden Gebäudes nach dem 1.2.2011
Wer neu baut, muss die Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. das Energieeinspargesetz (GEG) einhalten. Die EnEV gibt vor, wie viel Energie ein Haus zum Heizen bzw. Kühlen und für die Lüftung verbrauchen darf. Sie wird ständig angepasst und die Anforderungen an die Wärmedämmung erden laufend erhöht. Das Ziel ist es, in naher Zukunft zu Neubauten zu kommen, die zum Heizen fast keine Energie mehr verbrauchen. Dies ist aber nur mit einer entsprechenden Wärmedämmung des Gebäudes realisierbar. Im Sinne der Werterhaltung des Gebäudes ist es sinnvoll, sich bei einem Neubau nicht an den Minimalanforderungen der aktuell geltenden EnEV zu orientieren, sondern diese so weit wie möglich zu übertreffen.
Wer nach dem Februar 2011 ein bestehendes Gebäude gekauft oder geerbt hat, ist verpflichtet, eine Dämmung des Daches oder der Decke des obersten Geschosses vorzunehmen. Dabei muss ein Dämmwert von 0,24 W/m²K oder besser erreicht werden. Handelt es sich um ein Wohnhaus, in dem Sie schon vor dem Stichtag gewohnt haben, entfällt die Pflicht zur Dämmung.
Seit dem Jahr 2009 müssen Heizungsrohre, die durch unbeheizte Räume laufen, gedämmt werden. Diese Vorschrift gilt für alle Arten von beheizten Gebäuden und wird vom Schornsteinfeger kontrolliert.
Der Dämmwert von 0,24 W/m²K ist seit dem Jahr 2009 auch der mindestens zu erreichende Wert bei einer Fassadendämmung. Diese ist aber eine freiwillige Maßnahme.

Der Energieausweis für Gebäude

Wenn Sie ein Gebäude zu Wohnzwecken verkaufen oder vermieten wollen, müssen Sie einen Energieausweis vorlegen. Diesen Ausweis gibt es in zwei Varianten: dem Bedarfs- und dem Verbrauchsausweis. Der Verbrauchsausweis gibt den durchschnittlichen Verbrauch an Heizenergie in den letzten drei Jahren an. Dieser Ausweis ist schnell erstellt und kostengünstig. Sein Nachteil besteht darin, dass der dokumentierte Verbrauch vom Heizverhalten des Hausnutzers abhängig ist. Der Bedarfsausweis dagegen ist eine theoretische Berechnung der benötigten Heizenergie, in die beispielsweise auch die Dämmung des Hauses eingeht. Er muss individuell berechnet werden und ist daher relativ teuer. Bei Altbauten hat der Verkäufer bzw. Vermieter die Wahl, welche Art des Ausweises er vorlegen will. Bei Neubauten ist der Bedarfsausweis gesetzlich vorgeschrieben.

Bei der Dämmung des Gebäudes nach Plan vorgehen

Die wenigsten Hausbesitzer dämmen an ihrem Gebäude alles, was sich irgendwie dämmen lässt. Das ist meist auch nicht erforderlich. Sie sollten aber bei der Gebäudedämmung nach plan vorgehen. So behalten Sie nicht nur den Überblick, Sie vermeiden auch teure Fehler. Es macht beispielsweise keinen Sinn, neue Fenster und Türen in ein Haus einzubauen, wenn die Fassade nicht gedämmt ist. Ganz im Gegenteil kann dies zu Feuchteschäden und im Endeffekt zu Schimmelbildung führen. In diesem Fall wäre es sinnvoller, Fenster und Türen durch Klebedichtungen gegen das Eindringen von Zugluft zu schützen.
Dämmmaßnahmen haben bei dauerhaft beheizten Räumen die größte Wirkung. Wenn z. B. Speicher und Keller nur als Lagerräume genutzt werden, können Sie sich auf die Dämmung dieser Geschossdecken beschränken. Bei größeren Gebäuden können auch nicht genutzte Gebäudeteile von der Dämmung ausgenommen werden. Sie müssen allerdings beachten, dass eine Innendämmung zu größeren Temperaturschwankungen in den angrenzenden, nicht gedämmten Räumen führen kann.
Es empfiehlt sich immer, vor dem Beginn der Dämmmaßnahmen mit einem Energieberater einen entsprechenden Plan aufzustellen.

Das Dachgeschoss bzw. das Dach dämmen

Bis zu 20 % Heizenergie können sie durch eine Dämmung des Daches erzielen. Das ist, auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben ein starker Anreiz. Wie Sie am besten dämmen und ob sie dies in Eigenregie durchführen können, hängt von zwei Dingen ab:
Ist das Obergeschoss beheizt (z. B. als Arbeitszimmer ausgebaut) oder unbeheizt und welche Dachform liegt vor. Bei einem beheizten Obergeschoss muss das Dach selber, bei einem unbeheizten der Boden gedämmt werden.

Dämmung des Bodens:

Handelt es sich bei dem Boden um einen soliden Betonboden, wird das Dämmmaterial auf den Boden selber verlegt. Anschließend legen Sie eine Laufschicht, z. B. aus Pressspan, darüber. Wichtig ist hierbei, dass das Dämmmaterial luftdicht mit den Wänden abschließt, damit keine Kaltluft eindringen kann. Diese Arbeiten können Sie meist problemlos selber durchführen.
Handelt es sich bei dem Boden um eine Holzbalkendecke, sollten in einem ersten Schritt die Hohlräume zwischen den Balken mit Dämmmaterial ausgefüllt werden. Hierzu eignet sich Einblasdämmmaterial aus Mineralwolle oder Zellulose besonders gut. Im zweiten Schritt wird eine Dämmschicht über den Dielen angebracht. Damit die Dämmmatten oder Dämmplatten richtig verlegt werden können, müssen eventuell vorher Unebenheiten des Bodens durch Aufschüttungen nivelliert werden. Diese Arbeiten sind aufwendiger und erfordern mehr handwerkliches Know-how und Geschick. Deshalb sollten Sie diese besser einem Fachbetrieb überlassen.

Dämmung des Daches:

Ein Dach kann im Prinzip sowohl von außen als auch von innen gedämmt werden. Nur bei einem unter Denkmalschutz stehenden Haus kommt meist eine Dachdämmung von außen nicht infrage. Für die Dämmung wird nach Schrägdach und Flachdach unterschieden. Unabhängig von der Art des Daches dient die Dämmung nicht nur dazu, Energie zu sparen, sondern auch die Räume des Dachgeschosses wohnlicher zu gestalten. So wird durch die Dämmung im Winter Zugluft abgehalten und im Sommer das Geschoss vor Wärme geschützt. Gibt es dann noch einen entsprechenden Sonnenschutz, muss auch im Sommer niemand wegen unerträglicher Temperaturen aus dem Dachgeschoss flüchten.

Dämmung des Schrägdaches:

Bei einer Dämmung von innen kann das Dämmmaterial zwischen den Dachsparren und/oder unter ihnen angebracht werden. Wichtig ist dabei eine luftdichte Dampfsperre. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Raum in das Dämmmaterial eindringt und dann nicht abgeleitet werden kann. Dies würde schnell zu Schimmelbildung führen. Wird sowohl zwischen als auch unter den Sparren gedämmt, kann die Untersparrendämmung dünner ausfallen. Dann geht nicht viel Raumhöhe durch die Dämmung verloren.
Muss das Dach sowieso erneuert werden, kann die Dämmung auch von außen als Aufdachdämmung erfolgen. Dabei werden die Dämmplatten bzw. Dämmmatten auf den Sparren, unterhalb der Dachverkleidung angebracht. Unterhalb des Dämmmaterials wird eine luftdichte Folie angebracht.

Dämmung des Flachdachs:

Bei einem Flachdach müssen Sie erst einmal feststellen, ob es sich um ein Warm- oder ein Kaltdach handelt. Ein Warmdach besitzt eine Wärmedämmung zwischen der inneren Betondecke und der äußeren Dachabdeckung. Zur Erneuerung bzw. Verstärkung dieser Wärmedämmung muss in der Regel die Dachverkleidung entfernt werden.
Ein Kaltdach ist ähnlich aufgebaut wie ein Schrägdach, d. h., es besitzt Dachsparren und wird meist nach innen durch eine abgehängte Decke abgeschlossen. Unter Entfernung dieser Decke kann es so von innen gedämmt werden, wie ein Schrägdach.

Kosten der Dachgeschossdämmung

Eine 20 cm dicke, nicht begehbare Bodendämmung kostet zwischen 24 und 30 €/m².
Für eine begehbare, 20 cm dicke Bodendämmung muss mit Kosten zwischen 36 und 46 €/m² gerechnet werden. Für die Dämmung unter und zwischen den Dachsparren fallen Kosten zwischen 60 und 100 €/m² an. Die Aufdachdämmung kostet ungefähr 60 bis 130 €/m². In der Regel amortisiert sich die Wärmedämmung innerhalb von 20 Jahren. Für die Dämmung ebenso wie für die Dachabdeckung rechnet man mit einer Lebensdauer von ca. 50 Jahren. Langfristig lohnt sich eine Wärmedämmung also immer, besonders wenn man die entsprechenden Fördermöglichkeiten (s. u.) ausschöpft.

Dämmung des Kellers

Wird der Keller nur als Lagerraum genutzt und daher nicht beheizt, reicht es die Kellerdecke zu dämmen. Hierzu kleben oder dübeln Sie Dämmplatten unter die Kellerdecke. Achten Sie dabei darauf, dass keine undichten Fugen oder Randabschlüsse entstehen, durch die kalte Luft eindringen könnte. Hat der Keller keine gerade Decke, sondern beispielsweise eine Gewölbedecke, wird eine abgehängte Decke eingebaut und der Zwischenraum mit Dämmmaterial verfüllt. Ist der Keller als beheizter Wohnraum ausgebaut, müssen auch der Fußboden und die Seitenwände gedämmt werden. Hierzu müssen entweder die Außenwände des Kellers freigelegt oder eine Innendämmung verwendet werden. In beiden Fällen sollten Sie die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

Fenster und Türen dämmen

Gut isolierte Fenster und Türen können im Vergleich zu nicht isolierten, einfach verglasten Fenstern und Türen bis zu 30 % Heizenergie einsparen. Wie gut ein Fenster oder eine Tür dämmt, sehen Sie an dem Ug-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt. Je kleiner dieser Ug-Wert, desto weniger Energie geht durch die Fenster bzw. Türen verloren. Wärmeschutzverglasung hat einen Ug-Wert von höchstens 1,3. Neben den Glasscheiben ist auch der Fensterrahmen entscheidend für den Wärmeverlust. Dieser wird durch den Uf-Wert gekennzeichnet. Ug-Wert der Scheiben und Uf-Wert des Rahmens sollten nach Möglichkeit nicht weit auseinander liegen. Entscheidend für eine positive Dämmwirkung ist auch der fachgerechte Einbau von Türen und Fenstern. Wichtig ist hier eine möglichst schmale, gut abgedichtete Fuge zwischen dem Fenster bzw. der Tür und der Wand. Dringt dort Feuchtigkeit ein, kommt es schnell zu Schimmelbildung.

Fassadendämmung

Die Fassadendämmung trägt viel zur Energieeinsparung bei. Über die Fassade gehen bis zu 25 % der Heizenergie eines Hauses verloren. Sie kann als Innen-, Kern- oder Außendämmung ausgeführt werden. Die Außendämmung ist effektiver und wird daher bevorzugt. Innendämmung verwendet man hauptsächlich bei denkmalgeschützten Häusern und solchen mit einer erhaltenswerten Fassade.

Innendämmung von Gebäuden

Bei der Innendämmung werden die Dämmplatten oder Dämmmatten von innen auf die Gebäudewände aufgebracht. Hierbei muss im Vorfeld von Fachleuten untersucht werden, welche Art der Dampfsperre erforderlich ist und wie sie am besten zu realisieren ist. Werden an dieser Stelle Fehler gemacht, kommt es schnell zu Schimmelbildung.

Kerndämmung von Gebäuden

Unter der Kerndämmung versteht man das Einbringen von Dämmmaterialien in die Luftschicht zweischaliger Gebäudeaußenwände. Hierbei werden die Dämmstoffe über Bohrlöcher in die Hohlräume geblasen, sodass diese komplett mit Dämmmaterial ausgefüllt werden. Diese Methode ist kostengünstiger als eine Außendämmung der Gebäude. Allerdings ist die Dämmwirkung auch nicht so hoch und die Arbeiten müssen auf jeden Fall von einer Fachfirma ausgeführt werden.

Außendämmung der Gebäude

Für die Gebäudeaußendämmung kann entweder ein Wärmeverbundsystem oder eine hinterlüftete Fassade verwendet werden. Das Wärmeverbundsystem besteht aus Dämmstoffplatten, die vor die Außenwand geklebt und/oder gedübelt werden. Zum Ausgleich von Temperaturspannungen werden ein Armierungsmörtel und ein Armierungsgewebe auf diese Platten aufgebracht. Nach außen abgeschlossen wird das Ganze durch den Außenputz. Etwas teurer, aber gestalterisch interessanter ist die hinterlüftete Fassade, auch Vorhangfassade genannt. Auch hier wird auf die Außenmauer eine Schicht aus Dämmplatten aufgebracht. Dann folgt aber eine Unterkonstruktion, auf die eine Fassade aus Metall, Schieferplatten oder Holz aufgesetzt wird. Zwischen diesen beiden Schichten besteht eine Luftschicht, die Feuchtigkeit abführt.

Probleme und Gefahren der Fassadendämmung

Bei Bränden in Mehrfamilien- und Hochhäusern spielen leider Fassadendämmungen immer mal wieder eine unrühmliche Rolle. Dies liegt aber nicht daran, dass die Fassadendämmung prinzipiell ein Brandschutzproblem darstellen würde, sondern an der Verwendung wenig geeigneter Materialien. Unterstützt wird dies oft noch durch eine unsachgemäße Verwendung des problematischen Dämmmaterials. In Deutschland gibt es klare Bestimmungen für Dämmmaterialien in Hinblick auf den Brandschutz. So dürfen leicht entflammbare Materialien überhaupt nicht verwendet werden. Ist das Gebäude nicht höher als sieben Meter, z. B. ein typisches Einfamilienhaus, dürfen normal entflammbare Materialien für die Fassadendämmung verwendet werden. Für Gebäude mit einer Höhe von bis zu 22 Metern, also beispielsweise normale Mehrfamilienhäuser, muss das Dämmmaterial schwer entflammbar sein. Dies trifft auf EPS bzw. Styropor zu. Eine EPS-Außendämmung ist von einer Putzschicht bedeckt, die die Dämmmatten gegen Flammen schützt. Daher geht man davon aus, dass eine EPS-Fassadendämmung erst nach 20 Minuten Feuer fängt. Das setzt allerdings eine ordnungsgemäße Montage des Dämmmaterials und eine entsprechende Verputzschicht voraus. Zusätzlich sind Brandriegel aus nicht entflammbarem Material und feuerfeste Fensterstürze vorgeschrieben. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, verwenden Sie zur Fassadendämmung Mineralwolle, die nicht entflammbar ist. Dieses Material ist ca. um ein Drittel teurer als EPS und etwas schwieriger in der Verarbeitung.

Materialien für die Gebäudedämmung

Polystyrol, auch Styropor genannt, ist das beliebteste Material für die Fassadenaußendämmung. Dieses Material ist kostengünstig, langlebig und lässt sich gut verarbeiten. Außerdem hat es mit 0,032 bis 0,040 W/m²K gute Wärmeleitzahlen, d. h., eine gute Wärmedämmeigenschaft. Die Kosten für eine Fassadendämmung aus Polystyrol liegen zwischen 95 und 130 €/m². Das hängt von der Dicke und Güte der Dämmplatten sowie vom Arbeitsaufwand für die Anbringung ab. Gerne wird auch Steinwolle als Dämmmaterial verwendet. Es hat mit 0,032 bis 0,048 W/m²K eine ähnlich gute Wärmeleitfähigkeit, steht aber bei einem Brand nicht so schnell selber in Flammen wie Polystyrol. Das dritte sehr beliebte Material sind Holzfaserplatten. Sie bieten neben der Wärmedämmung einen guten Schallschutz. Außerdem sind sie extrem langlebig. Diese Vorteile werden allerdings mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit von 0,040 bis 0,055 W/m²K erkauft. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere Dämmmaterialien, z. B. Naturmaterialien wie Flachs, Kork oder Hanf. Unabhängig davon, für welches Material Sie sich entscheiden, finden Sie auf der Verpackung wichtige Hinweise. Dies ist zum einen die Wärmeleitfähigkeit in W/m²K. Zum anderen ist es eine Kennzeichnung der Eignungsart. Findet sich dort der Aufdruck DAD oder DZ, ist dieses Material für die Dämmung eines Daches oder eines nicht begehbaren Speicherbodens gedacht. Die Bezeichnung dk steht für keine Druckbelastung, dm für mittlere Druckbelastung und dh für hohe Druckbelastung. Nur die letzteren Dämmstoffe eignen sich für die Dämmung von begehbaren Böden.

Fördermöglichkeiten

Sowohl der Bund als auch die einzelnen Länder und Kommunen fördern die energetische Sanierung und damit die Wärmedämmung von Gebäuden. Da jedes Bundesland eigene Bestimmungen und Programme hat, müssen Sie sich darüber vor Ort informieren. Dies gilt auch für die kommunale Förderung. Der Bund fördert die Gebäudedämmung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Es gibt eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, die sich auch immer mal wieder ändern. Daher lohnt es sich, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten dafür (für ein Einfamilienhaus ca. 1.000 €) werden von der Bafa zu 60 % übernommen. Ein entsprechend geschulter Energieberater kann mit Ihnen zusammen ein optimales Maßnahmenpaket zur Dämmung ihres Gebäudes erstellen. Außerdem kennt er sich mit den aktuellen, auch regional beschränkten Fördermöglichkeiten aus. Generell gilt: Das Bafa gibt Zuschüsse, die KfW verbilligte Kredite und Zuschüsse. Die verschiedenen Förderungen können kombiniert werden. Wichtig ist bei allen Fördermaßnahmen, dass Sie den Antrag vor Baubeginn stellen.

Fazit

Eine gut durchdachte und geplante Dämmung des Gebäudes spart beträchtliche Mengen an Heizenergie ein. Das nutzt Ihrem Portemonnaie ebenso wie der Umwelt. Welche Dämmmaßnahmen sinnvoll sind, ist von dem Gebäude und der individuellen Nutzung abhängig. Nicht immer muss alles gedämmt werden, was theoretisch dämmbar wäre. Für die Planung der Dämmmaßnahmen sollte ein Energieberater hinzugezogen werden. Er hilft nicht nur dabei, die lohnendsten Dämmmaßnahmen zu identifizieren, er bietet auch aktuelle Informationen zu den zahlreichen Fördermöglichkeiten durch Bund, Land und Gemeinden. Auch ohne die Inanspruchnahme der verschiedenen Förderprogramme amortisiert sich die Gebäudedämmung früher oder später, abhängig von der Entwicklung der Heizkosten. Werden die vorhandenen Förderprogramme geschickt kombiniert, amortisiert sich die Wärmedämmung aber eventuell sehr schnell. Bei allen Arbeiten zur Dämmung eines Gebäudes ist die korrekte Ausführung wichtig. Daher ist es für die meisten Dämmarbeiten sinnvoll, eine Fachfirma mit der Ausführung zu beauftragen.

Hi Five!
Danke!