Badezimmer

Endlich Feierabend. Jetzt eine halbe Stunde in die Badewanne und genussvoll entspannen! TatsĂ€chlich zeigt die Erfahrung, dass es zwei Dinge sind, denen sich Menschen am Ende beispielsweise eines harten Arbeitstages als erstes widmen: dem Fernseher – oder dem Bad. Unter anderem deswegen kommt dem Bad beim Innenausbau eines Hauses besonderes Gewicht zu.

Bis vor nicht langer Zeit war das Bad ein irgendwie notwendiges AnhĂ€ngsel der eigentlichen Wohnung, zum Sich-Waschen eben, fĂŒr die notwendige Körperhygiene. Es ist auch noch nicht allzu lange her, da hatten die meisten Wohnungen einfacher Leute gar kein Bad. Nicht ohne Grund gab es bis in die Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein in etwas grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten sogenannte ‚öffentliche WannenbĂ€der‘. Dass Ludwig XV seiner Madame Pompadour brieflich befahl, sie solle sich nicht waschen, bis er wiederkomme, um ihr köstliches Odeur fĂŒr ihn zu bewahren, ist eine eigene Geschichte. Das alles ist heute anders, völlig anders. Das Bad hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der SĂ€ulen der hĂ€uslichen Dreieinigkeit entwickelt: Wohnzimmer, KĂŒche und – Badezimmer.

Hier muss alles absolut wasserdicht sein!

Beinahe noch mehr als bei der Planung einer KĂŒche ist beim Bad Vorsicht angesagt. Wenn in der KĂŒche ‚mal ein Eimer mit Wasser umfĂ€llt, wird eben aufgewischt. Damit ist die Sache in der Regel erledigt. Wenn allerdings im Bad irgendwo ein „Leck“ auftritt, kann es zu enormen SchĂ€den kommen, zumal wenn das Malheur nicht gleich entdeckt wird. Beim Duschen und Baden wird der Boden stĂ€ndig nass. Meistens wird er gefliest sein. Das heißt: Es muss sichergestellt sein, dass dieser Boden – und ĂŒbrigens auch die WĂ€nde – absolut wasserdicht sind. Sonst können sogar SchĂ€den entstehen, die womöglich erst nach Jahren entdeckt werden. Das kann teuer werden!
Wie auch bei der KĂŒche ist beim Innenausbau Ihres neuen Bades von Do-it-Yourself eher abzuraten, es sei denn, Sie sind selbst vom Fach, also beispielsweise Fliesenleger oder in einem Ă€hnlichen Handwerk tĂ€tig. Wenn Sie einen ganz anderen Beruf haben: lassen Sie lieber Fachleute ran. Die kosten zwar mehr, aber wenn Sie bei Eigenarbeit im Badezimmer Pfusch abliefern, kann das sehr, sehr viel mehr kosten. Planen können (und sollten) Sie durchaus selbst. Dann gilt das Selbe wie bei der KĂŒche: Papier, Stift, Metermaß! Grundriss zeichnen und so genau bemaßen wie möglich, ebenso die Aufrisse der WĂ€nde. TĂŒren und Fenster exakt bemessen!
Noch wichtiger als in der KĂŒche – um bei diesem Vergleich zu bleiben – sind die Wasserzu- und Ableitungen, zumal Sie im Bad mehr davon benötigen, fĂŒrs WC, fĂŒr die Dusche, fĂŒr die Badewanne, fĂŒr ein oder vielleicht auch mehrere Waschbecken und – ja, auch fĂŒr ein Bidet, falls Sie eines einbauen wollen. Die Damen des Hauses werden dafĂŒr dankbar sein, und Sie haben dann sogar ein gendergerechtes Bad. Es ist eigenartig, wo sich doch die Deutschen fĂŒr so ziemlich das reinlichste Volk der Welt halten: Bidets, etwa Mitte des 17. Jahrhunderts erfunden, werden am hĂ€ufigsten in Italien und Frankreich genutzt. Deutschland und England folgen erst danach.
Im Badezimmer steht auch hĂ€ufig die Waschmaschine des Haushalts. Auch die muss also berĂŒcksichtigt werden. Und wenn Sie mit dem Thema Wasser durch sind, vergessen Sie nicht die Lichtleitungen. Wasser und Strom sind nirgendwo so nahe beieinander wie im Badezimmer, aber Wasser und Strom vertragen sich bekanntlich sehr schlecht. Hier muss handwerklich nicht nur sauber, sondern auch sicher gearbeitet werden. Bei unsachgemĂ€ĂŸer Verlegung von Stromleitungen und bei fehlerhaften AnschlĂŒssen besteht sonst die Gefahr von StromschlĂ€gen.




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Die Geschichte von der guten Fliese und dem bösen Bohrer

Bevor Sie anfangen, empfehlen sich allerdings zuerst einmal einige grundsĂ€tzliche Überlegungen: Wollen Sie ein schon bestehendes altes Bad umbauen, oder bauen Sie komplett neu? Im zweiten Fall sind Sie planerisch wenig eingeschrĂ€nkt, im ersten mĂŒssen Sie sich an dem orientieren, was vorhanden ist, es sei denn, Sie sind bereit, sĂ€mtliche Fliesen abschlagen, fĂŒr die Verlegung von Stromleitungen und Wasserrohren sĂ€mtliche WĂ€nde aufreißen und am Schluss alles neu fliesen zu lassen. Das will gut ĂŒberlegt sein. Zum Thema Fliesen: Da gibt es schnell Streit zwischen der guten Fliese und dem bösen Bohrer. Jedes Loch an einer Stelle, an der Sie es spĂ€ter nicht gebrauchen können, ist ein lĂ€stiges Ärgernis. Nicht immer können Sie zwischen den Fliesen in den Fugen bohren, und selbst dann kommt es schnell zu BeschĂ€digungen, zu Absplitterungen. Fliesen haben generell die fatale Neigung, beim Bohren zu zerspringen.Wenn’s nicht fachgerecht gemacht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass „es“ passiert, ziemlich hoch.

Respekt, wer’s sein lĂ€sst!

Was ĂŒbrigens das Selbermachen angeht, so können Sie rasch einmal auf Verarbeitungshinweise stoßen wie diesen hier: „Auf den InstallationswĂ€nden lassen sich alle Fliesen problemlos im DĂŒnnbettverfahren verlegen. Hierzu eignen sich alle handelsĂŒblichen Dispersions- und Kunststoff-vergĂŒteten Zement- und Pulverkleber. Im Schallwasserbereich mĂŒssen Sie spezielle Dichtklebesysteme einsetzen.“ Oder wie wĂ€r’s damit?: „Waschbecken, wandhĂ€ngende WCs und Bidets zĂ€hlen zu den schweren Konsollasten von 0,7 bis 1,5 kN pro Meter WandlĂ€nge. Sie werden an TragstĂ€ndern oder Traversen befestigt, die im Inneren der Installationswand angebracht sind und die Last direkt auf den Boden ĂŒbertragen.“ Alles klar? Dann gehören Sie eindeutig zur Kategorie der eher selten anzutreffenden „KĂ€psele“ der Heimwerkerbranche. Ein Baumarkt hat einmal geworben mit dem Spruch „Respekt, wer’s selber macht.“ Wir wĂŒnschen Ihnen viel GlĂŒck – Sie werden es brauchen. Umgekehrt wird eher ein Schuh draus: Respekt, wer’s sein lĂ€sst und statt dessen einen Fachmann holt.

Denken Sie voraus – bis hin zum eigenen Alter!

Zu den Grundsatzfragen gehören noch einige andere. Von wie vielen Personen wird Ihr neues Bad in der Regel genutzt? Oft wird der Innenausbau oder -umbau eines Badezimmers dann in Angriff genommen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Da halbiert sich die Zahl der ĂŒblichen Benutzer schnell von, zum Beispiel, vier auf zwei. Womit sich gleich die nĂ€chste Frage stellt: Haben Sie schon daran gedacht, Ihr Bad von vornherein senioren- und am besten sogar behindertengerecht auszustatten? Älter werden Sie ohnehin von selbst, aber auch ein behindertengrechter Ausbau ist nicht abwegig. Es kann schneller passieren als gedacht, dass ein Rollstuhl ins Haus kommt. Dann zeigt sich das erste Problem schon an der TĂŒr, wenn die zu schmal ist, oder wenn die TĂŒr eine Schwelle hat. Weg damit! Im Badezimmer drinnen geht es auf die selbe Art weiter. Ist der ganze Raum komplett barrierefrei? Ist zwischen Bad, Dusche und Waschbecken ĂŒberall genĂŒgend Freiraum, auch zum Wenden? Zu einem behinderten- oder wenigstens seniorengerechten Bad gehört aber noch mehr. Im einschlĂ€gigen Fachhandel gibt es jede Menge nĂŒtzlicher Hilfsmittel und Accessoires, fĂŒr die Sie selbst dann dankbar sein werden, wenn Sie noch jung und kerngesund sind. Handgriffe sollten in der Dusche und neben oder um die Badewanne herum angebracht sein. Das Waschbecken sollte möglichst mit dem Rollstuhl unterfahrbar sein. Durch grĂ¶ĂŸere AblageflĂ€chen gleichen Sie den Verlust an Stauraum unter dem Becken aus. FĂŒr die Badewanne lĂ€sst sich der spĂ€tere Einbau eines Badewannenlifts zumindest voraussehen und einplanen. Es gibt ĂŒbrigens inzwischen sogar Badewannen mit TĂŒre, so dass man gar keinen Badewannenlift braucht! Solche Wannen sind nicht einmal besonders teuer.
Die Dusche: Warum muss die unbedingt eine Wanne haben, und dann noch mit einem oft ziemlich hohen Rand? Von wegen barrierefrei… Viel angenehmer und obendrein leichter zu reinigen ist eine ebenerdige Dusche, deren Boden auf dem selben Nivieau wie der gesamte Badezimmerboden liegt und der Optik wegen auch mit den selben Fliesen ausgelegt ist wie der Rest des Raumes. Um zu verhindern, dass allzu viel Wasser nach draußen schwappt, lassen sich um die Duschkabine herum AbflusskanĂ€le einbauen, die mit völlig unauffĂ€lligen Abdeckungen versehen sind, welche sich zwecks Reinigung einfach abnehmen lassen.
Nicht nur fĂŒr Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen, sondern auch fĂŒr Kinder ist es sinnvoll, wenn Spiegel so niedrig wie möglich hĂ€ngen. Auch fĂŒr den Gang auf die Toilette gibt es Hilfen, etwa seitlich des WC-Beckens montierte Aufstehhilfen. Das WC sollte allerdings generell, sofern dies von den baulichen Gegebenheiten her möglich ist, separat in einem eigenen kleinen Raum untergebracht werden und nicht im Badezimmer. Das hĂ€ngt damit zusammen, dass dann mehrere Menschen gleichzeitig ihren jeweiligen BedĂŒrfnissen nachgehen können, und dass Sie nicht noch ein zusĂ€tzliches GĂ€ste-WC benötigen. Außerdem ist da noch die GeruchsbelĂ€stigung, die Sie im Badezimmer sicher nicht gerne haben möchten.

Jeder einzelne Schnörkel kann leicht zum Ärgernis werden

Ob separat oder eben doch im Bad: Zu empfehlen sind jedenfalls Toilettenbecken ohne SpĂŒlrand und an der Wand hĂ€ngend statt auf dem Boden stehend. SpĂ€testens wenn Sie Ihr Klo das erste Mal putzen mĂŒssen, werden Sie erleichtert den Unterschied zu einem herkömmlichen Becken erkennen. HĂ€ngt es an der Wand, können Sie problemlos mit dem Schrubber den Boden darunter wischen, und es bilden sich außerdem keine hĂ€sslichen und unhygienischen RĂ€nder um den Beckenfuß, die meist schwer zu entfernen sind. Das Selbe gilt fĂŒr alle Installationen im Bad: Es kann kein Fehler sein, auf möglichst glatte FlĂ€chen zu achten und auf Schnörkel aller Art zu verzichten. Duschkabinen-TĂŒren mit Rahmen sollten heute eigentlich passĂ©e sein. Viel einfacher ist es, eine TĂŒr zu putzen, die rahmenlos montiert ist. Es ist natĂŒrlich Ihre eigene Entscheidung, eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie immer. Es gibt beispielsweise wunderschöne Vintage-BĂ€der, mit auf zierlichen FĂŒĂŸen freistehender Badewanne und so weiter. Wie gesagt: wunderschön. Aber ist es Ihnen wirklich den erheblichen Mehraufwand beim Putzen wert? Wenn Sie sich erst einmal entschieden haben und Ihre Entscheidung hinterher bereuen, ist es zu spĂ€t.

Im Bad ist LĂŒftung besonders wichtig

Nicht nur wegen der Geruchsbildung, sondern vor allem, weil Sie es im Bad stĂ€ndig mit Wasserdampf zu tun haben, mĂŒssen Sie darauf achten, dass ausreichend Gelegenheit zum LĂŒften vorhanden ist. Das kann mit einem genĂŒgend großen Fenster funktionieren. Hoffentlich ist es nicht so ĂŒber der Badewanne platziert, dass Sie sich beim Öffnen in der Badewanne stehend den Kopf anschlagen! Auch in dieser Hinsicht ist also gute Vorplanung wichtig. Erheblich besser als Fenster sind ohnehin elektrische LĂŒftungsanlagen, Ă€hnlich wie in der KĂŒche die Dundstabzugshaube. Sich im Fachhandel ausfĂŒhrlich beraten zu lassen, ist hier wie bei allen Details ein guter Tipp, denn auch solche LĂŒftungsanlagen gibt es in unterschiedlichsten AusfĂŒhrungen bis hin zur Ausstattung mit einer Zeitschaltuhr oder sogar einer Hygrometerschaltung. Diese GerĂ€te sind in der Lage, die Temperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit zu messen, und können so eingestellt werden, dass sie sich genau dann ganz von selbst einschalten, wenn sie gebraucht werden. Wenn Sie zusĂ€tzlich noch eine Zeitschaltuhr benutzen, können Sie Ihr Bad sogar automatisch lĂŒften lassen, selbst wenn Sie gar nicht zu Hause sind. Schon in der KĂŒche kann Luftfeuchtigkeit ein Problem sein. Im Bad ist dieses Problem um ein Vielfaches grĂ¶ĂŸer. StĂ€ndig nasse Fliesen? Schimmelflecken in den Raumecken an der Decke? Das muss nicht sein. Ein wenig technischer Aufwand lohnt sich, schon wegen der Werterhaltung.

Endlich können Sie ans Einrichten denken!

Nachdem Sie mit diesen mehr oder weniger technischen Vorplanungen fertig sind, können Sie anfangen, sich Gedanken darĂŒber zu machen, wie Ihr Bad eigentlich aussehen soll. Möchten Sie lieber ein reines Funktionsbad, oder wollen Sie – was immer mehr im Trend liegt – Ihr Bad zur WohlfĂŒhl-Oase aufpeppen? DafĂŒr gibt es hervorragende Gestaltungselemente. Wenn genug Raum zur VerfĂŒgung steht, könnten Sie beispielsweise an einer Wand eine Sitzbank einplanen, die von der Heizung darunter erwĂ€rmt wird. Dann haben Sie ein lauschiges PlĂ€tzchen, das Sie so schnell vielleicht gar nicht mehr verlassen möchten. Wenn die Bank lang und breit genug ist, können Sie sich dort sogar gemĂŒtlich hinlegen und ein wenig vor sich hintrĂ€umen.
Optisch schön und praktisch sind beheizte Handtuchhalter, die Ihre HandtĂŒcher trocken und kuschelig warm halten und gleichzeitig den Raum mit beheizen. Auch hier sollten Sie sich ausfĂŒhrlich beraten lassen, weil es diese Handtuchhalter mit verschiedenen Techniken gibt. Welche Sie nehmen, kommt auf Ihre persönlichen Vorlieben an – und auf Ihren Geldbeutel. Einfache GerĂ€te sind schon fĂŒr unter hundert Euro zu haben, aber fĂŒr anspruchsvollere mĂŒssen Sie bis zu mehreren hundert Euro ausgeben. Zumal wenn ein solches GerĂ€t vom Hersteller auch gezielt als optisches Gestaltungselement konzipiert ist, kann sich das durchaus lohnen. Da der Ausbau eines Bades ohnehin so ziemlich das Teuerste am ganzen Innenausbau ist, wird es auf ein kleines bisschen mehr vielleicht auch nicht mehr ankommen. Auch das ist, wie so Vieles, eine Frage der AbwĂ€gung.




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Knallig bunt oder lieber meditativ dezent?

Es ist eine Frage des Temperaments, wie Sie Ihr Bad farblich halten möchten. NatĂŒrlich wird es sich gut machen, ein buntes Band aus kleinen, gemusterten Fliesen etwa in Augenhöhe rund ums Badezimmer laufen zu lassen. Denken Sie an die griechischen MĂ€ander. So etwas macht sich durchaus sehr dekorativ. Es gibt auch regelrecht knallbunte Fliesen insgesamt. Da im Bad aber meistens eine im weitesten Sinn kontemplative AtmosphĂ€re gewĂŒnscht wird, ist von zu starken Farben eher abzuraten. Der Raum muss deshalb ja nicht gleich eintönig weiß sein. Was immer öfter zu sehen ist, sind in gegenseitigem Kontrast gehaltene große FlĂ€chen, etwa weiße WĂ€nde und Möbel, daneben schwarze SeitenwĂ€nde oder anthrazitfarbene Böden.
Zur Gestaltung Ihres Bades gehört auch die Beleuchtung. Wichtigster Grundsatz: Auch hier muss auf möglichen Kontakt mit Wasser, und sei es nur ĂŒber die Luftfeuchtigkeit, geachtet werden. Der Fachmann wird Ihnen spezielle Nassraum-GerĂ€te zeigen. Von Herstellerseite sind Lampen in Badezimmer-Möbeln natĂŒrlich von vornherein entsprechend verbaut, so dass kein Grund zu Besorgnis besteht. Achten Sie vor allem auf die Beleuchtung am Waschbecken und am Spiegel. Licht von hinten nĂŒtzt Ihnen nichts, und die LĂ€mpchen am guten alten Alibert können sich auch als unzureichend erweisen. Geschickte Innenraumausstatter oder auf dieses Gebiet spezialisierte Architekten entwerfen Ihnen ein komplettes Lichtkonzept, so dass Sie sich nicht selbst von Detail zu Detail durchwursteln mĂŒssen. Das ist einer der GrĂŒnde, warum es sinnvoll ist, sich fachmĂ€nnischen Rat zu sichern. Da haben Sie zum Schluss ein Ganzes statt gut gemeintem StĂŒckwerk.

Wie wĂ€r’s mit einer separaten Bodenheizung?

Auch was die Heizung angeht, ist eine fachmĂ€nnische Vorgehensweise empfehlenswert. Beim Thema kuschelige Sitzbank haben wir das Thema schon angesprochen: Da muss natĂŒrlich ein Heizsystem drunter eingebaut sein. Wie aber soll dieses System mit der restlichen Raumheizung zusammenhĂ€ngen? Und wĂ€re es nicht angenehm, immer schön warme FĂŒĂŸe im Bad zu haben, zumal auf dem nackten Stein- oder Fliesenboden? Dann sollte von vornherein eine Bodenheizung eingeplant werden. Um Energie zu sparen, können unterschiedliche Teil-Heizungen so konzipiert werden, dass Sie sie von einander abkoppeln können und bei Bedarf nur die eine oder andere benutzen.

Raum ist in der kleinsten HĂŒtte…

Nicht immer wird Ihnen so ausreichend Raum zur VerfĂŒgung stehen, dass Sie damit verschwenderisch umgehen können. Es gibt Wohnungen, bei denen der Platz fĂŒrs Badezimmer so winzig ausgelegt ist und dann womöglich auch noch Nischen hat, weil das Bad irgendwo in scheinbar ‚ĂŒberflĂŒssigen‘ Raum hineingequetscht ist, dass der eine oder andere Seufzer am Anfang nicht ausbleiben wird. Macht nichts! Ein guter Gestalter bringt dank des riesengroßen Sortiments an Möbeln, sanitĂ€ten Anlagen und anderen notwendigen Materialien selbst auf kleinstem Raum tolle Badezimmer zustande, die ihren großen Mitbewerbern in nichts an Praxis-Tauglichkeit, Schönheit und Komfort nachstehen. Auch hier gibt es freilich hin und wieder, ebenso wie in der KĂŒche, das zusĂ€tzliche Handycap einer DachschrĂ€ge. Aber auch davon mĂŒssen sie sich nicht entmutigen lassen. Fantasie und Pfiffigkeit bringen oft die besten Lösungen zustande. Gehen Sie’s planmĂ€ĂŸig an – dann gehen Sie mit Sicherheit nicht baden. Nur eines, zum guten Schluss: Alles, nur, bitte, keinen Duschvorhang mehr!

 

Hi Five!
Danke!