Photovoltaik Inbetriebnahme

Photovoltaik Inbetriebnahme
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Bei der Planung einer Photovoltaik Inbetriebnahme gibt es einige Dinge zu beachten. Sonst kann es passieren, dass es zu Fehlern bei der Montage kommt. Am einfachsten ist es, sich für die Planung an einen Fachbetrieb zu wenden. Schließlich wird für die Photovoltaik Inbetriebnahme nicht nur eine geeignete Fläche benötigt, sondern ebenso eine Baugenehmigung. Wer absolut sichergehen möchte, dass bei der Planung der Photovoltaik Inbetriebnahme nichts vergessen wird, kann eine entsprechende Checkliste zur Hilfe nehmen. Hier werden wichtige Faktoren bei den Aufstellungsmöglichkeiten, Standortbedingungen, Konzeptionen und Auslegungen angesprochen sowie wichtige Hinweise zu den rechtlichen Bedingungen gegeben. Auf diese Weise sind alle Voraussetzungen für die Photovoltaik Inbetriebnahme auf einem Blick sichtbar.

 

 

  1. Photovoltaik Inbetriebnahme: Die Installation
  2. Der Anschluss)
  3. Die Inbetriebnahme
  4. Photovoltaik Blitzschutz
  5. Die Berücksichtigung der Schnee- und Windlast bei der Inbetriebnahme
  6. Photovoltaik Inbetriegnahme: Der Diebstahlschutz
  7. Gewerbe anmelden

Photovoltaik Inbetriebnahme: Die Installation

Für die fachgerechte Installation zur Photovoltaik Inbetriebnahme muss ein ausgewiesener Elektriker beauftragt werden. Schließlich werden bei der Installation der verschiedenen Module mehrere Leitungen vom Dach in das Haus verlegt. Gleichzeitig sind die unterschiedlichen Montagesysteme nicht immer gleich aufgebaut. Während bei einigen Systemen Steckerverbindungen vorhanden sind, muss bei den anderen die Modulanschlussdose geöffnet werden, um die Anschlüsse zu verdrahten. Doch auch die sogenannten Wechselrichter sind bei der Installation zur Photovoltaik Inbetriebnahme unabdingbar, ebenso wie der Anschluss ans öffentliche Stromnetz. All diese Arbeiten sind mit einem hohen Risiko verbunden, da nur ein Spezialist die richtigen Handgriffe kennt.

Der Anschluss

Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist für die richtige Photovoltaik Inbetriebnahme notwendig. Auf diese Weise können die Hauseigentümer ihren erzeugten Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Dabei ist es den Nutzern selbst überlassen, ob nur der nicht benötigte Strom eingespeist wird oder ob alles. Jedoch hat die Einspeisevergütung für die Photovoltaik Inbetriebnahme gezeigt, dass eine gesamte Stromeinspeisung lohnenswerter ist. Wie genau der Anschluss der Anlage funktioniert, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab und kann bei den lokalen Energieversorgern erfragt werden.

 


Die Inbetriebnahme

Für die vorschriftsmäßige Stromerzeugung bei der Inbetriebnahme muss ein Inbetriebnahmeprotokoll vorhanden sein. Dieses Protokoll enthält alle wichtigen technischen Informationen der Anlage und dient als Versicherung für die Netzbetreiber. Das Inbetriebnahmeprotokoll wird dem Hauseigentümer vom Elektriker ausgefüllt, nachdem dieser den Netzanschluss der Photovoltaikanlage installiert hat. Dabei werden die technischen Parameter der Photovoltaikanlage gemessen und zusammen mit den elektrischen Messewerten notiert. Auf diese Weise kann später überprüft werden, ob bei der Photovoltaik Inbetriebnahme alles korrekt abgelaufen ist und ob die Anlagen den Normen BGV A2 und VDE 0100 Teil-610 entsprechen. Gab es bei der Photovoltaik Inbetriebnahme keine Schwierigkeiten kann die Photovoltaikanlage mit der Stromproduktion beginnen.

Photovoltaik Blitzschutz

Blitzeinschläge können für die Photovoltaik Inbetriebnahme ein großes Risiko darstellen. Besonders dann, wenn die Anlage den höchsten Punkt am Haus ausmacht. Um nun zu verhindern, dass es zu schweren Schädigungen der Photovoltaikanlage kommt, ist daher ein Blitzschutz unerlässlich. Dieser Blitzschutz kann die Anlagen vor einem direkten Blitzeinschlag sowie vor Überspannungen schützen, wobei diese beiden Faktoren als „äußerer“ und „innerer“ Blitzschutz bezeichnet werden. Kommt es nach der Photovoltaik Inbetriebnahme zu einem direkten Blitzeinschlag, wird der Blitz mittels Erdung ins Erdreich abgeleitet. Dies geschieht mithilfe von Blitzfangstangen bzw. Drähte, die sich etwa 2 Meter entfernt von den Modulen befinden. Bei Überspannungen dagegen kommt der innere Blitzschutz zum Einsatz. Dazu befinden sich in den Modulen „Varistoren“, welche als spannungsabhängiger Widerstand dienen.

 

Die Berücksichtigung der Schnee- und Windlast bei der Inbetriebnahme

Photovoltaik Schneelast
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Faktoren, welche ebenfalls die Photovoltaik Inbetriebnahme beeinflussen können sind Schnee und Wind. Mitunter sind diese Witterungen sogar so schlimm, dass es zu schweren Schädigungen an den Photovoltaikmodulen kommt. Um dies zu verhindern, gibt es bestimmte Hilfestellungen, um innerhalb der Region die Windlast und Schneelast zu bestimmen. Eine starke Windlast stellt innerhalb des gesamten Jahres ein Problem für die Inbetriebnahme da. Schließlich kann der Sog einmal so heftig sein, dass eines der Solarmodule vom Dach herunter gerissen wird. Um dies zu verhindern, müssen zusätzliche Dachbefestigungen vorgenommen werden, damit die Photovoltaikmodule zusätzlichen Halt bekommen. Die Schneelast hingegen spielt bei der Photovoltaik Inbetriebnahme nur im Winter eine wichtige Rolle. Trotzdem kann es vorkommen, dass bei hohen Schneemengen ein ziemliches Gewicht auf der Anlage liegt. Damit die Photovoltaikanlage dadurch nicht kaputt geht, muss das Schneeaufkommen, in die Betriebs- und Planungsphasen mit aufgenommen werden. Des Weiteren sollte ein besonders starkes Schneeaufkommen vom Dach entfernt werden, um die Photovoltaik Inbetriebnahme nicht zu gefährden.

Photovoltaik Inbetriegnahme: Der Diebstahlschutz

Photovoltaik Diebstahl
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Eine Photovoltaik Inbetriebnahme ist am Anfang immer mit hohen Kosten verbunden. Aus diesem Grund sollten Hauseigentümer nicht vergessen, ihre Photovoltaikanlagen vor Diebstahl zu schützen. Dies ist wichtig, da es sonst für die Betroffenen sehr teuer werden kann. Besonders auf landwirtschaftlichen Gebäuden, welche sich meist außerhalb der Ortschaften befinden und daher sehr abgelegen sind, sind Diebstähle nicht ausgeschlossen. Wer sich nach der Photovoltaik Inbetriebnahme für einen Diebstahlschutz entscheidet, kann grob zwischen zwei Varianten wählen, die mechanischen Vorkehrungen oder der elektronische Diebstahlschutz. Bei den mechanischen Vorkehrungen geht es lediglich darum, die Demontage, z. B. mithilfe von Einwegschrauben zu erschweren. Jedoch hat dies zur Folge, dass sich die Module auch bei eigenen Reparaturen schwer entfernen lassen. Anders der elektronische Diebstahlschutz, der ebenfalls bei einer Photovoltaik Inbetriebnahme genutzt werden kann. Hierbei sorgen z. B. integrierte Chips, dass die Module ohne Sicherheitscode nicht verwendet werden können.

Gewerbe anmelden

Bei einer Inbetriebnahme werden Anlagen mit einer Modulfläche von bis zu 30m² als „klein“ bezeichnet. Diese Photovoltaikanlagen befinden sich in der Regel auf privaten Wohnhausdächern und benötigten keine gewerbliche Anmeldung. Zwar möchten Hauseigentümer mit diesen Anlagen durchaus Strom sparen, trotzdem wird der Gewinn welcher daraus entsteht nur als „geringfügige gewerbliche Tätigkeit“ angesehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Eigentümer von „kleinen“ Photovoltaikanlagen keine Photovoltaik-Gewerbeanmeldung nach einer Photovoltaik Inbetriebnahme vornehmen können. Anders sieht es aus, wenn die Anlage über eine gewisse Größe verfügt bzw. wenn höhere Gewinne bei der Photovoltaik Inbetriebnahme erzielt werden. Da sich diese Regeln jedoch innerhalb der Bundesländer unterscheiden, sollten sich Eigentümer dieser Anlagen vorab über die Gewerbeanmeldung informieren.

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