Pelletheizung Test 2017

Pelletheizung

Pelletheizung
© By Florian Gerlach (Nawaro)– wikipedia

Die Pelletheizung für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus steht mittlerweile im Komfort der Öl- oder Gaszentralheizung nicht nach. Die Pelletheizung ist von der Technik vergleichbar dem Heizen mit Holz oder Kohle. Da die Pellets verpresst sind, fällt natürlich nicht so viel Lagerbedarf an wie bei Holz und kein Schmutz wie bei Kohle. Es gibt einen Behälter für die Pellets, diese werden dem Brenner dann über eine Schnecke automatisch zugeführt. Die Verbrennungsrückstände der Pelletheizung sind sehr gering, müssen aber trotzdem entfernt werden. Dazu gibt es auch verschiedene Techniken, um den Komfort zu erhöhen und die Asche möglichst selten entsorgen zu müssen. Bei manchen Systemen wird die Asche erst verpresst und muss so wesentlich seltener entsorgt werden, etwa ein bis zweimal im Jahr, bei nicht komprimierter Asche in etwa alle paar Wochen. Dies kann man selbst durchführen und die Asche zum Beispiel als Dünger verwenden.
Es gibt auch Einzelöfen für Pellets, diese funktionieren wie herkömmliche Einzelöfen, die mit Kohle oder Holz beheizt werden. Eine Tagesration Pellets wird dem Ofen zugeführt und die Asche muss jeweils entsorgt werden. Der Einzelofen beheizt nur ein Zimmer, für jedes beheizte Zimmer braucht man also einen Ofen, den man befüllen und die Asche entsorgen muss. Dieses System kann natürlich den Komfort einer Öl- oder Gaszentralheizung nicht erreichen.

 

  1. Pelletheizungs Angebote
  2. Pellets
  3. Umweltschutz
  4. Kosten Pelletheizung und Wirkweise
  5. Pellet Preise
  6. Fördermittel Pelletheizungen
  7. Pelletproduktion
  8. Peletheizung finanzieren
  9. Testsieger Pelletheizung

 

Pelletheizungs Angebote

 

Pellets

Holzpellets
© By Thorben Wengert – wikipedia

Die Pellets bei der Pelletheizung werden stäbchenförmig verpresst aus Sägespänen, die bei der Holzverarbeitung anfallen. Die zerkleinerten und getrockneten Sägespäne werden unter starkem Druck verpresst und das im Holz enthaltenen Lignin dient durch die Erwärmung als Bindemittel, manchmal werden auch noch andre Bindemittel hinzugesetzt. Die Pellets als Heizmittel wurden in den USA in den 70er Jahren erfunden In Deutschland ist die Pelletheizung erst seit den 90er Jahren populär geworden. Mit wachsendem Bekanntheitsgrad gewinnt die Pellet-Heizung immer mehr an Beliebtheit, nicht nur wegen der Kosten, sondern auch aus Umweltpolitischen Gründen, dazu tragen auch attraktive Fördermassnahmen des Bundes bei.

 

 

Umweltschutz

Aus Umweltschutzgeschichtspunkten bringt die Verbrennung von Holz so viel an CO² Ausstoß wie beim Wachsen des Holzes gebunden wurde und bei dessen natürlicher Verrottung auch wieder freigesetzt würde. Es entsteht also eine ausgeglichene Klimabilanz der Pelletheizung. Der Rohstoff wird im Land gewonnen und man ist nicht auf die Einfuhr fossiler Brennstoffe angewiesen.

 

Kosten Pelletheizung und Wirkweise

Das Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas wird immer teurer. Seit den vermehrten Hochwasserkatastrophen sind die Bestimmungen für die Sicherheit der Öllagerung gestiegen. Es besteht immer die Gefahr, dass bei Katastrophen Öl freigesetzt wird und Boden und Wasser verschmutzt. So geht das Augenmerk hin zu nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen, die für die Umwelt unschädlich sind. Da Sägespäne sowie bei der holzverarbeitenden Industrie anfallen, liegt es nahe, diese zu Heizungszwecken bei der Pelletheizung zu nutzen. Der finanzielle Anreiz spielt natürlich auch eine Rolle.

Pelletheizung FunktionFür eine Pelletheizung braucht man trockenen Lagerraum für die Pellets, in feuchten Kellerräumen zum Beispiel würden die Pellets sich zersetzen. Der Raum muss ausreichend zu belüften sein, da sich aus den Presslingen Kohlenmonoxid freisetzen kann, was in unbelüfteten Räumen zu Vergiftungen führen kann. Hat man also genügend Platz ist die Pelletheizung eine günstige Wahl, die Lagerung ist wesentlich einfacher als bei Öl.
Die Anschaffungskosten einer Pelletheizung liegen etwas über dem einer anderen Heizung, die Wartungskosten sind in etwa gleich die Preise für den Brennstoff liegen deutlich niedriger als bei anderen Systemen. Dies erklärt die zunehmende Beliebtheit der Pelletheizung.

 

Pellet Preise

Die Preise für Pellets schwanken, sind aber bei steigender Nachfrage günstiger, da die Massenfertigung billiger ist. Im Jahr 2014 stieg der Pelletpreis aufgrund von Engpässen bei der Sägespäne Lieferung etwas an, lag mit 5,79 Cent pro KWH aber immer noch deutlich unter den Preisen für Öl (8,12 Cent)und Gas (6,93 Cent.) Für viele spielt die Sicherheit der Pelletproduktion aus einheimischem Anbau eine Rolle. Dies ist im Gegensatz zu Öl- und Gaslieferungen zum Teil aus Krisengebieten eine überschaubarere Größe. Beim der Verknappung von fossilen Brennstoffen ist hier mit einer massiven Preiserhöhung zu rechnen. Kein Wunder, das immer mehr Menschen nicht nur aus Umweltschutzgesichtspunkten zu erneuerbaren Energien greifen, zu denen neben Solar- und Windenergie eben auch solche aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz gehören. Insgesamt ist die Pelletheizung eine umweltfreundliche und preiswerte Heizung.

 

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Fördermittel Pelletheizungen

Zu der Wirtschaftlichkeit kommen noch die öffentlichen Fördermittel für den Einbau der Pellet-Heizung hinzu, so dass sich eine Pellet-Heizung innerhalb von wenigen Jahren amortisiert hat. Für den Einbau einer Pelletheizung in Bestandsbauten gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Förderung deren genaue Höhe man dort erfragen kann. Der Einbau von einer Pelletheizung in ältere Häuser ist besonders wirtschaftlich, da sie um so mehr Geld einspart, je größer der Heizbedarf ist und bei älteren Bauten ist der Bedarf aufgrund der schlechteren Dämmwerte größer. Bezüglich dem Einbau der Pelletheizung in Neubauten ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau zuständig. Man kann dort einen sehr zinsgünstigen Kredit bekommen und einen zusätzlichen Tilgungszuschuß der sich pro Kilowatt Nennwärmeleistung der Pelletheizung berechnet.

 

Pelletproduktion

Die Produktion von Pellets stieg von 0,4 Millionen Tonnen im Jahr 2006 auf 2,25 Millionen Tonnen im Jahr 2013. Der Verbrauch lag knapp darunter. Die Kapazitäten zur Produktion sind noch lange nicht ausgeschöpft. Sollte es notwendig werden infolge der steigenden Nachfrage die knapper werdenden Sägespäne durch Fallholz zu ersetzten, ist die Produktion etwas aufwendiger und teurer.

 

Peletheizung finanzieren

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Testsieger Pelletheizung

Vor dem Kauf einer Pelletheizung sollte man sich gut informieren, da es sich doch um eine größere Investition handelt. In den Testergebnissen schnitt der Pelletheizkessel von Viessmann Vitoligno 300 P am besten ab, er erhielt die Note 2,1. Auch noch gut waren die Geräte Von Windhager Biowin Exklusiv 150 . Etwas schlechter, aber immer noch gut sind die Geräte ETA PE 15 und der KWB Easy Fire USP GS 15. Aktuelle Testergebnisse finden sich bei der Stiftung Warentest. Hier lohnt sich ein Vergleich. Heranziehen sollte man auch die baugleichen oder bauähnlichen Geräte, die nicht getestet wurden, aber natürlich genauso gut sind.
Guten Rat bieten auch die Heizungsinstallateure die sich mit den verschiedenen Arten der Pellet-Heizung auskennen. Sehr interessant ist natürlich immer ein Gespräch mit Besitzern von einer Pelletheizung und ein Austausch über deren Erfahrungen. Interessant ist auch die Kombination von Pelletheizung mit anderen Heizungen, etwa einer Solaranlage oder eine Wärmepumpe.

 
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Pelletheizung Test 2017
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