Ökostrom Anbieter 2018

Computer, Smartphones, elektrische Autos – in Zukunft werden uns immer mehr elektronisch betriebene Erfindungen begleiten. Die Energie dafür gewinnen wir heutzutage zu einem großen Teil aus Kernenergie und Braunkohle. Doch das kann nicht ewig so weitergehen. Die fossilen Brennstoffe werden erschöpft und Katastrophen wie die in Fukushima zeigen, wie gefährlich unsere Stromproduktion ist. Wollen wir langfristig genug Energie gewinnen, bleibt der Ökostrom der vielen Anbieter die einzige Alternative. Dazu kann jeder Einzelne seinen Beitrag leisten.

Die alte Energiegewinnung neigt sich dem Ende

Ökostrom anbieterTraditionell wird unsere Energie und damit auch unser Strom aus fossilen, also aus der Erde geförderten, Brennstoffen gewonnen. Diese Energieträger – meist Erdgas, Erdöl und Kohle – sind in der Erde zu finden und werden zur Energiegewinnung abgebaut. Die großen Nachteile dieser Herangehensweise sind zum einen die Treibhausgase, die dadurch entstehen. Die Verbrennung dieser Stoffe erzeugt in hohem Maße Co2, wodurch der Treibhauseffekt angekurbelt wird. Dieser führt wiederum zur weiteren Steigerung der globalen Erderwärmung, die nachweislich das Klima unseres Planeten und unser Leben auf drastische Weise verändern wird.
Ein weiterer Nachteil der fossilen Brennstoffe ist die Verfügbarkeit. Da sie unter der Erde abgebaut werden und nicht etwa wieder nachwachsen oder erneut hergestellt werden können, sind sie in absehbarer Zeit aufgebracht, wodurch über kurz oder lang keine andere Möglichkeit bleibt, als sich Alternativen zur Energieversorgung zu überlegen.
Die Kernenergie, die durch die Spaltung von Atomen Hitze und somit Energie erzeugt, kann in großem Maße und quasi unendlich Energie liefern. Die Technologie wird bereits seit den 1950er Jahren zur Stromgewinnung eingesetzt und das in vielen Ländern der Erde. Der große Nachteil dieser Energiegewinnung ist die Gefahr schrecklicher atomarer Strahlung, die die Welt über Jahrtausende verseuchen kann. Die beiden großen atomaren Katastrophen von Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 zeigen, welche Gefahren in dieser Energiegewinnung liegen. Bei beiden Unfällen wurden große Mengen radioaktives Material freigesetzt, das große Gefahren für Menschen, Tiere und Natur birgt. Selbst ohne einen Unfall bleibt stets die Frage, was mit den Resten der radioaktiven Brennstäbe geschehen soll, die auch weit in der Zukunft noch Erde, Wasser und Luft verseuchen können.

 

Welche Ökostromanbieter gibt es?

 

Alternativen müssen genutzt werden

ÖkostrmmixDie Alternative zu den konservativen Energielieferanten ist die sogenannte regenerative Energie. Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme und Biogasenergie (nachwachsende Rohstoffe) sind die Energiequellen, die saubere – also nicht Co2 belastete – Energie liefern können und das unter nachhaltigen Bedingungen für die Umwelt. Ein Mix aus diesen Energieformen ermöglicht es, Ökostrom vieler Anbieter zu liefern und somit als echte Alternative zu den fossilen Brennstoffen zu agieren.
Zur Stromgewinnung wird die natürliche Energie genutzt und dann in Strom umgewandelt. Sonnenenergie wird in Photovoltaikmodulen aufgefangen, Wasserkraft in einem Staudamm gebündelt und Windräder machen sich die Kraft des Windes zu Nutze. Außerdem kann die Wärme aus dem Erdinneren in Strom umgewandelt werden und die Verbrennung von Biogasen, beispielsweise aus biologischen Abfällen, stellt eine moderne und langfristige Gasversorgung sicher.
Die Grundannahme dieser Methoden ist es, Energie zu produzieren, die keine endlichen Ressourcen aufbrauchen, sondern wiederherstellbare und natürlich existierende Naturkräfte zur Energiegewinnung nutzen. Dadurch müssen weniger Schätze aus dem Erdreich zur Energiegewinnung genutzt werden und die Stromproduktion verursacht keinen Ausstoß von Co2.

 

Je mehr wir verbrauchen, desto mehr brauchen wir die Alternativen

In den letzten Jahren wurde durch die Weiterentwicklung elektronisch betriebener Geräte im Haushalt und Industrie stets mehr Strom benötigt. Durch Stromsparmaßnahmen und -Technologien wird der Verbrauch zwar effizienter, dennoch ist im Allgemeinen ein Anstieg zu verzeichnen. Persönliche Computer, Smartphones, Heimkinoanlagen und weitere Geräte sorgen für einen höheren Stromverbrauch jedes Einzelnen und die Anbieter öffentlicher Mobilität wie Bus und Bahn, aber auch einige Autohersteller entwickeln elektrisch betriebene Maschinen als zukünftige Mobiltätsgaranten.
Diese Entwicklung benötigt große Massen an Strom, die, wenn sie auf eine langfristige Planung ausgelegt sind, nur mit Ökostrom funktionieren können. In der Mobilität können nur Ökostrom betriebene Autos zu einer sauberen und zukunftsorientierten Lösung beitragen.

 

Mit der Energiewende zu sauberem Strom

Alternative Energien

Die zukünftigen Herausforderungen im Umgang mit benötigter Energie sind auch in politischen Dimensionen ein wichtiges Thema. Dies führte dazu, dass EU-weite Gesetze zur Weiterentwicklung von regenerativen Energien verabschiedet wurden. Deutschland hat es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, den Ausbau und Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben und zu fördern. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde bereits 1990 verabschiedet, was dazu führte, dass die ersten Anbieter von Ökostrom bereits in wenigen Jahren darauf gründeten. Der Bund bezuschusst den Bau neuer Anlagen, die zwingend notwendig sind, um mehr Ökostrom in Deutschland zu etablieren. Außerdem werden die Produzenten von Ökostrom durch die sogenannte Einspeisevergütung für ihren produzierten Strom bezahlt, der dann in die allgemeine Stromzufuhr fließt. Aktuell liegt der Anteil von regenerativen Energien in Deutschland bei über 30 %. Dies ist ein sehr hoher und seit Jahren steigender Anteil und je mehr Personen und Haushalte Ökostrom nutzen, desto besser kann der Ausbau neuer Kraftwerke von statten gehen.

 

 

Mehr Ökostrom durch Stromanbieterwechel

Der Wechsel zu einem zertifizierten Ökostrom Anbieter ist über einschlägige Onlineportale sehr unkompliziert und unterschiedliche Medien beraten über die Vor- und Nachteile einzelner Anbieter von Ökostrom. Die Kosten zwischen purem Naturstrom und dem klassischen Energiemix unterschieden sich noch vor einigen Jahren. Mittlerweile haben sich die Preise allerdings angeglichen, weshalb nun beinahe jeder Haushalt auf Anbieter von Ökostrom zurückgreifen kann. Wenn Sie sich für die Nutzung von Ökostrom entscheiden, sollten sie auf ein paar wenige Punkte achten. Sehr wichtig ist, dass der Ökostrom Anbieter auch nur Energiequellen anbietet, die auch hundertprozentig aus regenerativen Energiequellen geschöpft werden. Dies kann nur gewährleistet werden, wenn die Anbieter unabhängig von großen Atomstrom Anbietern sind. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Anbieter aktiv den weiteren Ausbau von Kraftwerken mit regenerativen Energien fördern. Nur durch den Bau neuer Kraftwerke kann der Anteil von Ökostrom weiterhin gestärkt werden. Bekannte und zertifizierte Anbieter sind unter anderem Naturstrom, EWS Schönau, Die Bürgerwerke, Polarstern oder Greenpeace Energy. Weitere Ökostrom Anbieter lassen sich über Vergleichs- und Infoportale einfach recherchieren.Die Nutzung regenerativer Energien ist also die einzige Alternative zu fossilen Brennstoffen und führt somit zu einer nachhaltigen und sicheren Lösung für die Energiegewinnung der Zukunft. Nicht jeder kann durch den Bau von Anlagen dazu beitragen, aber der Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter ist einfach und hilft, die Energiewende zu verwirklichen.

Hier geht es zum Ökostrom Test.

Ökostrom Anbieter 2018
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