NASA mit neuem kostenlosen Datenarchiv

„Houston we have a problem“

Ob Bilder von schwarzen Löchern, der Milchstraße oder den Nachbarplaneten der Erde – wer sich für spektakuläre Kosmos-Fotografien interessiert, für den sind die Aufnahmen der NASA (Link: https://images.nasa.gov) ein wahrer Fundus. Die amerikanische Raumfahrtbehörde hat nun ein gebündeltes Bildarchiv online gestellt. Auch Videos und Audio-Dateien sind über die Website frei zugänglich.

Das gebündelte Archiv an einem Ort

Rund 140.000 Dateien sind in der Datenbank gesammelt – zum ersten Mal alle am selben Ort. Nutzer können die Dateien teilen, herunterladen und für den Privatgebrauch nutzen, zum Beispiel als Desktop-Hintergrund. Mithilfe einer Suchfunktion findet man alle Treffer zu einem Schlagwort – zum Beispiel mehr als 16.000 Dateien zum Thema Mars. Darunter sind auch Schaubilder und Grafiken. Die Suche kann auf bestimmte Jahre – alles zwischen 1920 und 2017 – eingeschränkt werden. Beschreibungen verraten, was auf den Bildern zu sehen ist – eine große Hilfe für Laien.

Die Dateien stellt die NASA über die Cloud von Amazon Web Services bereit, einem Tochterunternehmen des Online-Versandhändlers Amazon. Ziel der neuen Bibliothek war es laut Rodney Grubbs, Imagery Expert Program Manager bei der NASA, die Daten der Raumfahrtbehörde offener und zugänglicher für die Öffentlichkeit zu machen.

Tipps für Hobbyfotografen

Zuvor hatten die zehn unterschiedlichen Center der NASA, die verschiedene Schwerpunkte haben, online jeweils eigene Daten zur Verfügung gestellt. Das hat die Bildsuche für interessierte Nutzer jedoch kompliziert gemacht, weil sie unter Umständen an mehreren Stellen suchen mussten. Die neue Daten-Bibliothek soll nun jeden Tag ein bisschen größer werden. Ein besonderer Clou für Fotografen: Bei vielen Bildern sind die sogenannten EXIF-Daten einsehbar, in denen die Metadaten der digitalen Bilder abgespeichert sind – und die verraten, welche Einstellungen der Fotograf des jeweiligen Bildes gewählt hat.

Die Bibliothek, so umfangreich sie auch sein mag, zeigt übrigens längst nicht den gesamten Fundus der NASA – das wäre dann wohl doch zu aufwendig gewesen.

Hier geht es zu Webseite der Nasa.

NASA mit neuem kostenlosen Datenarchiv
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