Heizungsarten

Welche Heizungsarten gibt es?

Heizungsarten
© Barbara Eckholdt / pixelio.de

Hat man die Chance auf ein eigenes Haus geschafft, dann kommt immer wieder der Zeitpunkt beim Hausbau, dass man sich für die richtige Heizung entscheiden muss. Jetzt heißt es rechnen und sich ganz genau zu überlegen, ob man sich für die günstige Möglichkeit entscheidet oder doch lieber auf die Schonung der Umwelt achten soll. Oftmals wird die Entscheidung für eine bestimmte Heizungsart aber auch getroffen, weil man sich jetzt auf eine Förderung freuen kann. Natürlich soll es eine Heizung sein, die auch in 20 Jahren noch betrieben werden kann, weil es die benötigten Heizmittel noch in späteren Jahren auch zu kaufen gibt und das man sich diese Heizmittel auch noch leisten kann. Ist eine Ölheizung zu gefährlich oder die Ölheizung nicht gut für Umwelt, all diese Fragen sind abzuklären, damit eine gesunde und auch lange nutzbare Heizung ins Haus eingebaut werden kann. Dazu ist immer die Frage zu klären, ob mit der gekauften Heizungslösung wirklich in allen Zimmer die gewünschte Heizleistung erreicht werden kann und ob sich in der Nähe auch Händler und Anbieter finden, die die benötigten Heizmittel auch kostengünstig anbieten können. Dazu muss der Platz für die Heizung vorhanden sein, sodass erst nach der Beantwortung vieler Fragen die richtige Heizung gefunden werden wird.

 

Heizungs-Angebote


Gasheizung

Die Gasheizung erfreut sich in Deutschland allgemeiner Beliebtheit, doch viele Menschen sind nicht mehr in der Lage, die Kosten fürs Gas zu zahlen, weil die Kosten ständig in die Höhe steigen, obwohl Gas günstiger als Öl sein sollte. Mit bis zu 13000 Euro kann der Hausbauer seine Gasheizung anlegen lassen, so muss er im Keller einen Platz für den Gas-Brenner haben, aber auch Wärmetauscher, die Umwälzpumpe, ein Membran-Druckausdehnungsgefäß und die entsprechenden Heizungsrohre sowie eine Abgasleitung müssen vorhanden sein.

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Als Heizkörper können auch Radiatoren oder eine Fußbodenheizung verwendet werden. Ob umweltschonendes Biogas oder das klassische Erdgas, das Gas wird im Brenner verbrannt und erzeugt so die Wärme, die über den Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben wird. In die Heizkörper gepumpt kann es das ganze Haus wärmen und dies kann umweltfreundlicher als Öl sein. Heute könnte Erdgas besonders günstig sein, doch die Preise werden von den Anbietern künstlich hoch gehalten, sodass eine Erdgasheizung mit geringen jährlichen Kosten heute nicht sehr wahrscheinlich ist. Der Kunde kann aber bei der Anschaffung der Gasheizung sparen, denn es gibt KfW-Programme und auch verschiedene Anbieter bieten Förderprogramme, wobei dieser aber erwarten, dass der Kunde sich damit langfristig an einen Anbieter binden wird. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Elektroheizung

Wer auf eine Förderung bei der Anschaffung verzichten kann und wem die Kosten einer Heizung vollkommen egal sind, der kann sich auch für eine Elektro Heizung entscheiden.

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So wird mir elektrischer Energie die Wärme fürs Haus produziert und hierbei muss der Strom durch einen Leiter fließen, wobei der Heizwiderstand sich bildet. Mit einem hohen Widerstand wird der Leiter erhitzt und diese Wärme wird an die Räume abgegeben. Die Wärme kann aber auch in Öl, Natursteinen, Keramik- oder Schamottmaterialien gespeichert werden. Die Elektroheizung gibt es in unterschiedlichen Varianten und dazu gehören auch Konvektoren und Radiatoren sowie Infrarotstrahler, Heizlüfter, Heizstrahler oder die immer beliebteren Handtuchheizungen fürs Bad. Viele ältere Wohnungen haben noch die bekannten Nachtspeicherheizungen vorzuweisen. Ein besonderer Vorteil dieser Heizungen ist es natürlich, dass sie einfach installiert werden können und keinen Schornstein brauchen. Dazu gibt es nur geringe Investitionskosten, aber auch die geringen Wartungskosten überzeugen. In einer Zeit, wo immer weniger elektrische Energie verbraucht werden soll, ist die Elektro Heizung natürlich ein großer Stromfresser, der nicht als zeitgemäß angesehen wird. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Pelletheizung

Oft spricht der Anbieter von Heizungen von nachwachsenden Rohstoffen als Vorteil und wer sich für die Pelletheizung entschieden hat, der nutzt einen Rohstoff wie diesen nämlich Holz.

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Hier werden für die häusliche Wärme gepresste Holzreste verwendet und wer eine umweltfreundliche Heizung sucht, der kann diese Heizmöglichkeit auf seinen Wunschzettel schreiben. Als Voraussetzung für die Nutzung dieser Heizmethode braucht der Nutzer einen Lagerraum, damit die Pellets einen trockenen und sauberen Aufbewahrungsort haben. Dazu kommen der Holzpelletkessel, der Kombispeicher und durch die Leitungen wird dann, wie bei allen anderen Heizungen, das erwärmte Wasser an die verschiedenen Heizkörper im Haus geschickt. Um die Pellets für den Brennvorgang in den Ofen zu schicken, kann der Kunde sich für eine Förderschnecke entscheiden, aber auch Schläuche sind möglich. Wer die Pellets in einem einzelnen Ofen verbrennt, der kann dies mit einem Vorratsbehälter tun. Will man ein ganzes Haus mit Pellets beheizen, dann können bei der Anschaffung schon mal Kosten von bis zu 25000 Euro entstehen. Aber auch bei dieser Heizmethode kann man auf die Programme der KfW setzen und es gibt zudem Förderprogramme der BAFA, die bei den Kosten weiterhelfen können. Mit dieser Heizung ist der Kunde nicht auf teure Energieunternehmen angewiesen und als schickes Detail bei der Einrichtung kann der Nutzer sogar einen Kamin oder schönen Kachelofen hinstellen. Natürlich braucht die Lagerhaltung der Pellets viel Platz und die Anschaffung kann besonders teuer sein, vor allem kann aber ein Nachteil sein, dass man nicht jedes Holz verwenden kann. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Hackschnitzelheizung

Schon wie die Bezeichnung Hackschnitzel Heizung ausdrückt, so handelt es sich hierbei um eine Heizanlage die mit Holzhackschnitzeln betrieben wird.

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Der Vorteil dieser Heizmethode ist, dass der Kunde sich nicht mit besonders hochwertigen Holtscheiten eindecken muss, sondern es kann günstiges Holz in Anspruch genommen werden. Brachholz, Restbestände oder Holzabfälle werden heute eingesetzt und selbst feuchtes Holz kann bei einigen Modellen verwendet werden. Der Fachmann unterscheidet die Einzelbefeuerung und die Zentralbefeuerung, wobei im Keller meistens der Heizkessel steht. Und hat man einen besonderen Heizungsraum, dann sind hier auch Pufferspeicher und Warmwasserboiler zu finden. Dazu muss einen Lagerraum fürs Holz geben, was schon eine Menge Platz verbraucht, was durchaus als Nachteil anzusehen ist. Bei der Einzelbefeuerung befindet sich der Ofen direkt in dem gewünschten Zimmer und wird auch hier mit Holz gefüllt. Vielen Nutzern gefällt der Anblick des Feuers und auch die verschiedenen Ofenmodelle können zum Highlight eines Raumes werden. Für die Anschaffung einer ganzen Anlage können Kosten bis zu 25000 Euro entstehen, was wirklich als teuer bezeichnet werden kann. Hier kann der Kunde aber auch Förderprogramme von KfW und BAFA bauen. Ist Holz auch ein nachwachsender Rohstoff, so muss der Kunde doch auf die Holzart achten, denn nicht jedes Holz kann verwendet werden. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Luftwärmepumpe

Auf der Suche nach der besten Heizmöglichkeit empfiehlt der Fachmann gerne auch mal eine Wärmepumpe, wobei der Nutzer sich zwischen mehreren Modellen entscheiden kann.

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Da kann die Luft-Luft Wärmepumpe zum Einsatz kommen oder der Nutzer will lieber die Luft-Wasser-Wärmepumpe oder die Sole-Wasser-Wärmepumpe sowie die Wasser-Wasser-Wärmepumpe als Möglichkeit der Erwärmung seines Wohnraumes in Erwägung ziehen. Ob Wasser, die Erde oder die Luft, mit einer Wärmepumpe wird der Umwelt Wärme entzogen und in der Wärmepumpe für die Heizung und Warmwasser nutzbar gemacht. Hierbei muss der Kunde mit Anschaffungskosten bis zu 18000 Euro rechnen und wer sich dabei eine finanzielle Unterstützung sichern will, der kann drei Förderungsprogramme in Anspruch nehmen. So gibt die KfW Förderung, aber auch BAFA und örtliche Energieversorger wollen dem Kunden unter die Arme greifen. Ein Nachteil bei dieser Heizmethode kann sein, dass man unbedingt den genau richtigen Standort für die Wärmepumpe finden muss. Ein Vorteil ist aber eindeutig, dass man hier keine Lagerhaltung betreiben muss. Dazu gehört die Wärmepumpe zu den alternativen Energien, aber oftmals bedarf es sehr aufwendiger Verfahren für die Genehmigung der Heizung, was so manchen Häuslebauer doch lieber zu anderen Heizmethoden greifen lässt. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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BHKW

Wer nicht die Wärme fürs Haus selber produzieren will, sondern sich auch selbst mit Strom versorgen will, der wird sich vielleicht für ein Blockheizkraftwerk kurz BHKW entscheiden.

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Das Blockheizkraftwerk produziert Wärme und Strom nach der gleichen Funktionsweise wie ein Heizkraftwerk, nur dass hier alle Komponenten zusammengefaßt sind in einem so genannten Block. Im Gegensatz zum Heizkraftwerk ist das BHKW direkt vor Ort zu nutzen und wer nicht die hohen Kosten von bis zu 30000 Euro scheut, der wird bald eigenen Strom produzieren. Hierfür muss der Nutzer aber Rohstoffe wie Gas oder Öl notwendig sein, wobei es Anlagen gibt, die schon mit Biogas besonders umweltfreundlich sind. KfW und BAFA können bei der Anschaffung mit Förderprogrammen helfen und für den Nutzer mit wenig Energiebedarf kann die Anlage niemals den Punkt der Wirtschaftlichkeit erreichen. Deshalb ist für den normalen Haushalt auch die Variante des MiniBHKW eine gute Alternative, wenn man mit der Anlage nicht gerade ein Hochhaus versorgen will. Sind andere Methoden nicht vom Anbieter für Öl oder Gas abhängig, so richtet sich die Kosten dieser Anlage stark an den immer höher werden Kursen, vor allem der Gasanbieter. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Erdwärmepumpe

Bei der Nutzung von Erdwärme für die Heizung handelt es sich grundsätzlich um eine Wärmepumpe, die aber nicht mit Wasser oder Luft erwärmt wird, sondern die ihre Energie aus der Erdkruste erhält.

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Mit der Erdwärme kann der Kunde eine regenerative Energie nutzen und eine umweltfreundliche Energie dazu. Mit der Anschaffung dieser Heizung können Kosten bis zu 18000 Euro entstehen, wobei der Nutzer aber die Chance hat, sich mit Förderprogrammen von KfW und BAFA eine finanzielle Unterstützung zu sichern. So muss der Nutzer keine großen Lagerräume bereitstellen und dafür ist aber die Anschaffung relativ teuer. Wie bei anderen Wärmepumpen muss auf den richtigen Standort geachtet werden und schon nach wenigen Jahren kann diese Form des Heizens wirklich wirtschaftlich sein. Mit einer Erdwärme, die aus einer Tiefe von einem km gefördert wird, kann ein Haus wunderbar mit warmem Wasser und Heizwärme versorgt werden. Diese Methode ist besonders nachhaltig und besonders effizient. Jetzt ist der Kunde nicht mehr auf die teuren Energieanbieter angewiesen und auch ein großer Lagerraum für Rohstoffe ist nicht mehr notwendig, was ein Vorteil sein für jeden Hauseigentümer sein kann. Auch muss sich der Kunde keine Sorgen machen, denn die Erdwärme ist immer vorhanden und kann so ohne Einschränkungen genutzt werden. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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Solarthermieanlage

Die Funktion für die Gewinnung der Wärme aus der Wärmeenergie der Sonne folgt einem einfachen Prinzip.

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Für diesen Zweck werden meist auf dem Hausdach sogenannte „Solarthermiemodule“ angebracht. Bei diesen Modulen handelt es sich um Platten, auf denen dünne Metallröhrchen montiert sind. Diese Röhrchen sind mit einer Flüssigkeit gefüllt, die als Wärmeträger dient. Entsprechend reicht es aus, wenn die Sonne auf die „Solarthermiemodule“ scheint, somit die Röhrchen aus Metall erwärmt und dafür sorgt, dass die wärmetragende Flüssigkeit, die Wärmeenergie durch das Metall aufnehmen kann. Die aufgewärmte Flüssigkeit wird dann durch einen Kreislauf zu einem „Wärmetauscher“ geleitet, der sich im Haus befindet. Die Anlage ist dabei komplett gedämmt, sodass so wenig wie möglich von der Wärme verloren geht. In dem Wärmetauscher wird der Flüssigkeit ihre Wärmeenergie entzogen, um die Temperatur auf Wasser zu übertragen. Dieses warme Wasser kann dann für die Heizung, die Dusche, in der Küche oder auch bei einem Schwimmbecken genutzt werden, um nur einige Beispiele zu benennen.

Wichtig zu wissen hierbei ist, dass die Menge der Wärmeenergie, die auf diese Art gewonnen werden kann, natürlich abhängig von der Sonnenlichtstärke ist. Im Sommer ist es dabei möglich, ohne Probleme das Wasser dauerhaft bei einer Temperatur von über 80 Grad zu halten. Im Winter sinkt die mögliche Wasserwärme mitunter unter 10 Grad ab. Besieht man sich die entstehenden Kosten für die Anschaffung einer solchen Heizung, dann sollten man schon mit bis zu 14000 Euro rechnen. Wer sich diese Heizungsform aber günstiger anschaffen will, der sollte die Förderungsprogramme der KfW beachten und auch eine BAFA-Förderung kann möglich sein. Vor dem Einbau der Kollektoren muss aber sichergestellt werden, dass man ein Hausdach hat, dass die richtige Ausrichtung und Neigung vorweist. Natürlich kann es auch ein Nachteil sein, wenn man versucht allein durch Sonnenenergie seine Wärme zu decken, aber als Vorteil kann genannt werden die lange Lebensdauer und das der Kunde keinen Vertrag mit teuren Energieversorgern abschließen muss. Dazu kann man seinen Keller für andere Zwecke nutzen, denn die Anlage braucht nur wenig Platz. Ausführlich Infos finden Sie hier.

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