Elektroheizung Test 2017

Elektroheizung

Wenn es um das Thema „Heizen“ geht, scheiden sich die Geister. Unterschiedliche Methoden stehen Ihnen heute zur Verfügung, doch die meisten Menschen wünschen sich heute eine sehr kostengünstige Heizung, die zudem auch noch die Umwelt schützen kann. Eine Variante, die sich großer Beliebtheit erfreut ist die sogenannte „Elektroheizung“, über die Sie hier mehr erfahren sollen. Was bietet Ihnen diese Variante, womit kann sie überzeugen und wo liegen die Nachteile?

 

  1. Elektroheizungs Angebote
  2. Was ist eine Elektroheizung eigentlich?
  3. Die Unterteilung in Direkt- und Speicherheizunge
  4. Wie sieht es mit den Kosten aus?
  5. Die Elektroheizung und die Umwelt
  6. Elektroheizungen und Photovoltaik
  7. Elektroheizung Finazierung
  8. Fazit Elektroheizung

 

Elektroheizungs Angebote

 

Was ist eine Elektroheizung eigentlich?

Elektroheizungen sind Geräte, die ihre Wärme über Heizdrähte bzw. Heizspiralen erzeugen. Die Geräte werden grob danach unterschieden, ob sie die ganze Wärme oder nur Teile der Wärme speichern, oder sie aber direkt abgeben. Auch durch Infrarotstrahlung oder der Erwärmung von Luft kann Wärme erzeugt werden.

Und wie funktioniert eine Elektroheizung eigentlich?

Im Prinzip funktionieren die Heizungen durch Heizwiderstände, die erwärmt werden, sobald Strom fließt. Die Wärme, die bei den Heizungen erzeugt wird, kann direkt über einen Ventilator abgegeben werden oder einfach die Umgebung erwärmen, so wie es bei den beliebten Infrarotstrahlern der Fall ist. Doch auch ein Speicher kann bei Elektroheizungen erwärmt werden, wie es oft bei Natursteinheizungen geschieht. Die Wärme wird hierbei meist als Strahlungswärme abgegeben.

 

 

Die Unterteilung in Direkt- und Speicherheizungen

Vielleicht haben auch Sie schon einmal von dem Begriff „Direktheizung“ gehört!? Zu diesen Heizungen werden Elektroheizungen gezählt, welche immer dann Wärme abgeben, wenn elektrische Energie fließt. Dies bedeutet, dass die Wärme sofort abgegeben wird. Diese Heizungen sollen Wärme sofort erzeugen, wenn sie gebraucht wird und können einen Raum somit sehr schnell aufheizen.

Zu den Direktheizungen zählen beispielsweise die beliebten Schnellheizer oder auch die Heizlüfter. Diese Heizungen werden auch gerne „Konvektionsheizungen“ genannt. Doch auch die beliebten Infrarotheizungen gehören zur Gruppe der Direktheizungen. Bei dieser Art von Heizung entsteht die Wärme durch die sogenannte Infrarotstrahlung. Infrarotstrahler- oder Heizungen zählen hier ebenso dazu, wie die Natursteinheizung. Auch die elektrische Fußbodenheizungen sowie die Wandheizungen gehören zu den Direktheizungen.

 

Speicherheizungen

Anders sieht die Sache bei den elektrischen Speicherheizungen aus, denn hier werden die Speicher immer nachts aufgeladen. Tagsüber geben die Heizungen dann die gespeicherte Wärme einfach ab, was den Vorteil hat, dass Sie mit Niedertarifstrom heizen können, denn aufgrund der geringen Nachfrage nachts, ist der Strom zu dieser Zeit teilweise billiger. Ein Nachteil ist jedoch, dass bei dieser Variante stets der Bedarf des nächsten Tages vorausgeplant werden muss.

Welche Heizungen zählen nun zu den klassischen elektrischen Speicherheizungen? Hierzu zählen die sogenannten Nachtspeicheröfen, die jedoch in jedem Raum aufgestellt werden müssen, oder aber auch die zentrale Nachtspeicherheizung. Hierbei wird Wasser mit den elektrischen Heizstäben aufgewärmt und das warme Wasser anschließend an die unterschiedlichen Heizkörper verteilt, so wie bei einer herkömmlichen Zentralheizung auch.

 
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Wie sieht es mit den Kosten aus?

Elektroheizung
© by_Henrik Gerold Vogel_pixelio.de

Bei einer Elektroheizung können Sie sich auf geringe Investitionskosten freuen, müssen jedoch mit hohen Betriebskosten leben. Die Investitionskosten sind bei dieser Heizvariante deutlich geringer, als es bei anderen Heizsystemen der Fall ist. Ein Kamin oder Verrohrungen sind bei einer Elektroheizung nicht notwendig. Dies spart Geld und die Heizung kann zudem als platzsparende, einfach zu installierende Alternative gesehen werden.

Ein Problem sind jedoch die oftmals sehr hohen Betriebskosten, daher werden Elektroheizungen meist nur als „Zusatzheizung“ im Sinne von einem Infrarotstrahler oder einem Heizlüfter verwendet.

 

Die Vor- und Nachteile von Elektroheizungen

Elektroheizungen haben klare Vor- und Nachteile. Hierbei kommt es natürlich immer auf den Einzelfall an, wenn auch die meisten Menschen diese Heizvariante eher als zusätzliche Heizung sehen.

Die Vor- und Nachteile einer Elektroheizung nun auf einem Blick:

Vorteile:
– geringe Anschaffungskosten
– Wartungs¬freund¬lichkeit
– einfache Handhabung
– einfache Installation

Nachteile:
– oftmals sehr hohe Betriebskosten
– negative Umweltbilanz
– für jeden Raum ein Heizungsgerät notwendig
– Stromversorgung muss gegeben sein
– hoher Platzbedarf

 

Die Elektroheizung und die Umwelt

Meist hört man, dass Elektroheizungen emissionsfrei sind. Dies ist zwar an sich richtig, doch fallen auch bei der Produktion von elektrischer Energie Emissionen an. Elektroheizungen sind meistens umweltschädlich und noch dazu unwirtschaftlich. Durch die deutlich höheren Heizkosten schwinden auch die geringen Investitionskosten schnell wieder. Ein zu hoher Stromverbrauch ist alles andere als umweltfreundlich und stellt die Heizungen infrage.


 

Elektroheizungen und Photovoltaik

Für viele Menschen ist es ein Traum, eigenen Strom zu erzeugen, den man durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach gewinnen kann. Der Strom wird durch diese Anlage ökologisch erzeugt und eine teure Zentralheizung könnte einem erspart bleiben. In der Theorie klingt dies traumhaft, doch wie sieht die Realität aus? Was so traumhaft klingt und für die meisten Menschen noch in ferner Zukunft lag, könnte bald Realität werden. Erste Projekte gibt es schon, die mit Photovoltaik und einer Elektroheizung heizen.

Hierzu benötigt es jedoch eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach und ein Haus, das mit einer Elektroheizung ausgestattet ist. Der erzeugte Strom, der am Tag durch das Tageslicht bzw. vor allem im Sommer durch die Kraft der Sonne erzeugt wird, kann im Winter dann zum Heizen genutzt werden.

Hier gibt es jedoch einige Probleme, denn in der kalten Jahreszeit von Oktober bis April, wird deutlich weniger Strom erzeugt, als in den warmen Sommermonaten. Die Anlage erzeugt den Strom außerdem tagsüber, meist wenn keiner im Haus ist. In den Abendstunden wird dann geheizt, wodurch ein zusätzlicher Stromspeicher benötigt wird, damit der erzeugte Strom abends genutzt werden kann.

Wer Gebäude nur mit Photovoltaik und einer Elektroheizung heizen möchte, ohne einen Stromspeicher zu besitzen, kann diesen Traum meist nur in Gebäuden realisieren, die neu nach dem Modell des sogenannten „Passivhaus-Standard-Hauses“ gebaut werden. Will man sein Haus auf diesen Standard sanieren, zahlt man ebenfalls Länge mal Breite, sodass man sich fragen muss, ob sich diese Investition überhaupt lohnt und ob das benötigte Geld dafür überhaupt vorhanden ist? Der Anreiz dafür ist natürlich den Eigenverbrauch zu steigern und somit unabhängiger vom Stromversorger zu sein.

 

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Fazit: Elektroheizung

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass eine Elektroheizung durchaus ihre Vorteile hat, jedoch eher nicht geeignet ist, um ein ganzes Haus ausschließlich mit elektrischer Energie zu heizen. Obwohl die Anschaffungskosten deutlich geringer sind, als bei den anderen Heizungsvarianten, müssen Sie bei dieser Art von Heizung mit enormen Betriebskosten rechnen.

Auch die Idee sich eine Photovoltaik Anlage auf das Dach des Hauses zu setzten, und den erzeugten Strom dann für das Heizen mit einer Elektroheizung zu verwenden, bringt seine Probleme mit sich. Diese neue Innovation ist durchaus positiv zu betrachten, kann jedoch meist nur in neuen Passiv-Häusern realisiert werden und bringt auch hier hohe Anschaffungskosten mit sich. Auch sollten Sie bedenken, dass Sie nicht immer gleich viel Strom erzeugen können, denn in der kalten Jahreszeit stehen Ihnen deutlich weniger Sonne und auch Tageslicht zur Verfügung.

Wer jedoch einzelne Räume, wie beispielsweise Wintergärten, ab und zu mal mit einer Elektroheizung heizen möchte, kann durchaus von ihren Vorteilen profitieren!

 
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Elektroheizung Test 2017
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