Dünnschichtmodule

Je nach Art der genutzten Solarzellen erfolgt die Einteilung von Solarmodulen in monokristalline, polykristalline und Dü nnschichtmodule. Sie differenzieren sich durch die Werkstoffe, die Produktion und der Effizienz. Wegen ihrer Dicke von etwa einem Mikrometer sind sie sehr elastisch.

Zur Beschichtung für Dü nnschichtmodule kommt ein Trägermaterial mit Halbleiterwerkstoff zum Einsatz. Vorzugsweise wird als Halbleiterwerkstoff amorphes Silizium eingesetzt. Auch andere Halbleiterstoffe z.B. CdTe, Cadmiumtellurid, GaAs oder Kupfer-Indium-Slenid, Galliumarsenid und CulnSe2 werden genutzt. Es sind auch dünn beschichtete Module mit mikrokristallinem Silizium erhältlich. Die Produktion von Dünnschichtmodulen ist im Vergleich simpel und erfordern einen deutlich geringeren Aufwand als mono- oder polykristalline Module, da die Waferproduktion nicht vorhanden ist. Mit einer sehr minimalen Schicht des Halbleitermaterials, die nur eine Dicke von wenigen Mikrometern aufweist, wird der Träger bedampft. Der Anwendungsbereich wird signifikant verbreitert, da als Trägermaterial neben Metall oder Glas und flexible Werkstoffe, u.a. Kunststoff zum Einsatz kommt.

Deutlich niedriger als bei mono- oder polykristallinen Modulen ist die Leistungsfähigkeit von Dünnschichtmodulen. Die auf dem Markt befindlichen Module verfügen über eine durchschnittliche Effizienz von 5 bis 10%. Mit bis zu 18% konnte eine sehr höhere Effektivität im Labor festgestellt werden. In den ersten 1.000 Betriebsstunden sinkt die Degradation bei Dünnschichtmodulen um etwa 20 bis 25 %. Der Wirkungsgrad ist in den Angaben des Herstellers bereits berücksichtigt. Dü nnschichtmodule besitzen zahlreiche Vorteile. Kostengünstige Herstellung, niedrige Kosen in der Beschaffung, weniger Verbrauch von Rohstoffen, ein niedriges Gewicht , ein hoher Gewinn auch bei diffundierten Lichtverhältnissen sowie keine Wirkungsgradverluste durch Hitze.

Trotz des geringeren Wirkungsgrades bieten Dü nnschichtmodule zahlreiche Vorteile. Der geringe Wirkungsgrad findet durch eine entsprechend voluminösere Fläche einen Ausgleich. Insbesondere die enorme Lichtempfindlichkeit auch bei einer hohen Proportion verteilter Strahlung erzeugt auch während der Monate im Winter einen hohen Ertrag. Zum gleichen Zeitpunkt bleiben die Einnahmen des Stroms bei Dünnschichtmodulen während der Sommermonate durch die Beständigkeit der Temperatur auch bei Wärmegraden über 25° C auf einem hohen Level.

Dünnschichtmodule
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